Digitale Reife: Substanz × Veränderungsfähigkeit
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Digitale Reife: Substanz × Veränderungsfähigkeit

Kernidee

Zwei-Achsen-Matrix statt pauschalem Reifegrad, und der Grundsatz, dass Reife use-case-spezifisch ist.

Herkunft

Tag 22, Folien 38–48

Modell Junges, agilesUnternehmen Digitaler Idealfall Schwierigster Start Etablierte Institution Digitale Substanz → Veränderungsfähigkeit →

Die zwei Achsen. Digitale Substanz: Was ist da. Daten, Systeme, digitalisierte Prozesse? Veränderungsfähigkeit: Wie schnell kann das Unternehmen handeln. Hierarchien, Stakeholder, Kultur?

Daraus vier Felder: Junges, agiles Unternehmen (wenig Substanz, hohe Veränderungsfähigkeit), Digitaler Idealfall (viel Substanz, hohe Veränderungsfähigkeit), Schwierigster Start (wenig Substanz, niedrige Veränderungsfähigkeit) und Etablierte Institution (viel Substanz, niedrige Veränderungsfähigkeit).

Das Paradox der digitalen Reife (Folie 38) stellt drei Typen gegenüber, Startup, etablierte Institution und Unternehmen unter Druck, jeweils entlang von Systemen, Datenbasis, Entscheidungswegen und Veränderungsfähigkeit, und stellt die Frage: Wer ist eigentlich „reifer” für KI?

Der Kerngrundsatz aus der Auflösung (Folie 48): Reife ist keine Eigenschaft des Unternehmens, sondern eine Eigenschaft der Konstellation aus Use Case × Bereich × externen Faktoren. Pauschale Bewertungen sind irreführend, weil sie Streit erzeugen und Durchschnittswerte liefern, die nichts erklären. Die richtige Frage lautet nicht „Wie reif ist das Unternehmen?”, sondern „Wie reif für diesen Use Case — und was sind Hebel und Blocker?”

Angewendet wird die Matrix an Tag 22 in drei Phasen: erst das Unternehmen als Ganzes einordnen, dann bereichsweise, dann pro Use Case.

Wird verwendet an