Tag 24: Onboarding-Guides schreiben & drei Quick Wins briefen
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Modul 2 Ausgewertet M2-T4 M2-W1-T4

Tag 24 von 60 · Modul 2, Woche 1

Tag 24: Onboarding-Guides schreiben & drei Quick Wins briefen

24. September 2026 · · Folien einzeln ansehen
Quick Wins sind keine kleinen Dinge – sie sind der Anfang einer KI-Kultur im Team.
Entwurf, noch nicht freigegeben

Ziele

Grobziel Modul 2

Teilnehmende identifizieren und bewerten KI-Anwendungsfälle in ihrer Organisation und steuern sie systematisch, unter Berücksichtigung der beteiligten Stakeholder sowie der organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen.

Tagesziele

  • …hast du die Ideation für den Küstenkurier abgeschlossen.
  • …kennst du die Relevanz von Basisdokumentationen, um langfristig KI-Fähigkeiten zu streuen.
  • …kennst du die drei zentralen Quick Wins, an denen du ab morgen arbeiten wirst.

Tagesablauf

einstieg Einstieg: Recap & KI-News
praxisübung Praxis Block 1: Küstenkurier Ideation & Priorisierung
praxisübung Praxis Block 2: Eine Schulung alleine reicht nicht: Onboarding-Guides schreiben
theorie Praxis Block 3: Prozesse, Wert und wo Quick Wins zu finden sind
präsentation Vorstellung der drei Quick Wins für die Lehrunternehmen
abschluss Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick

Kursplan

Zeit
Block
Methode
Werkzeug
Ziel
09:00–09:15
Einstieg: Recap & KI-News
einstieg
09:15–10:30
Praxis Block 1: Küstenkurier Ideation & Priorisierung
Fallstudie: Küstenkurier Verlag
praxisübung
10:30–12:00
Praxis Block 2: Eine Schulung alleine reicht nicht: Onboarding-Guides schreiben
praxisübung
Als KI-Manager:in müsst ihr nicht nur selbst bauen können. Eure Aufgabe ist es, anderen zu erklären, wie es geht.
12:30–14:00
Praxis Block 3: Prozesse, Wert und wo Quick Wins zu finden sind
theorie
14:00–16:00
Vorstellung der drei Quick Wins für die Lehrunternehmen
präsentation
16:00–16:15
Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick
abschluss

Blöcke im Detail

Block 1 einstieg 09:00–09:15 Einstieg: Recap & KI-News

Plenum

  1. Checkpoint Tag 23: drei sehr unterschiedliche Strategiegespräche geführt, Gespräche verlaufen nicht immer linear
  2. KI-News der Woche
Block 2 praxisübung 09:15–10:30 Praxis Block 1: Küstenkurier Ideation & Priorisierung

Fallstudie: Küstenkurier Verlag

Block 3 praxisübung 10:30–12:00 Praxis Block 2: Eine Schulung alleine reicht nicht: Onboarding-Guides schreiben

Gruppenarbeit, 3 Gruppen à 5 Personen, je ein Tool · Gruppengröße 5

  1. Gruppe 1 Claude (Anweisungen in Projekten hinterlegen), Gruppe 2 Microsoft Copilot (Agenten in Microsoft 365 bauen), Gruppe 3 Langdock (Agenten mit hinterlegtem Prompt)
  2. Phase 1: Guide schreiben, nummerierte Schritte statt Fließtext, Screenshot zu jedem relevanten Schritt, typische Stolperstellen, Beschreibung des Endresultats (45 Min.)
  3. Phase 2: Guides im Kreis tauschen (1→2→3→1), exakt nach Anleitung bauen, nicht improvisieren, nicht googeln (20 Min.)
  4. Nach 20 Min.: 5 Minuten Feedback direkt an die Schreibergruppe. Was hat gefehlt, was war unklar? (5 Min.)
  5. Dokument kopieren und finalisieren: fehlende Schritte und Fehler korrigieren, missverständliche Stellen anpassen
  6. Phase 3: Austausch im Plenum

Material: How-to-Guides für Claude, Microsoft Copilot und Langdock

Block 4 theorie 12:30–14:00 Praxis Block 3: Prozesse, Wert und wo Quick Wins zu finden sind

Keine weiteren Details für diesen Block.

Block 5 präsentation 14:00–16:00 Vorstellung der drei Quick Wins für die Lehrunternehmen

Keine weiteren Details für diesen Block.

Block 6 abschluss 16:00–16:15 Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick

Keine weiteren Details für diesen Block.

Verwendete Elemente

Tools

  • Claude
  • Microsoft Copilot
  • Langdock
  • Microsoft 365
  • SharePoint
  • Word

Materialübersicht

How-to-Guides für Claude, Microsoft Copilot und Langdock
anleitung · Durcharbeiten
Durcharbeiten

Zum Durcharbeiten am Bildschirm, Schritt für Schritt.

Von den Teilnehmenden selbst geschriebene Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man im jeweiligen Tool einen Assistenten mit hinterlegtem Prompt einrichtet. Nach dem Tausch- und Testdurchlauf finalisiert und auf den gemeinsamen SharePoint hochgeladen.

Referenziert, aber nicht geliefert. Material fehlt noch.

Rahmen dieses Tages

titelfoliecode-of-knowledge-transferreferenten-vorstellungcheckpoint-wiederholunglernzieletagesplanagendablock-dividerdas-nehmen-wir-mitausblick-naechster-tagabschlussfolie

Beobachtungen zum Deck

Zwei Tippfehler in der Tagesplan-Tabelle: Die Uhrzeit für die Präsentation steht als „14:00 – 16:o0“ (Buchstabe o statt Null), und der Abschluss verweist auf „Ausblick auf Tag 5“ statt auf Tag 25 — vermutlich ein Rest aus einer Vorlage.

Praxis Block 3 heißt in der Tagesplan-Tabelle „Was hier kommt ist ein Geheimnis“ und wird erst im Verlauf als Prozess- und Quick-Win-Block aufgelöst.

Folie 16 kündigt einen Upload-Link für die Gruppenordner an („Word-Dokumente hochladen unter folgendem Link:“), im Folientext folgt keine URL. Das Material ist deshalb mit `fehlt: true` erfasst.

Die drei Opportunity Canvases (Folien 36–39) werden im Deck ausdrücklich als „echte Workshop-Ergebnisse aus den Unternehmen“ bezeichnet: Angebots-Generator für Moosrasen (Workshop mit Monika und Marvin), Newsletter-Veredler für die IHK (Workshop mit der Kommunikationsabteilung), Social-Media-Generator für den Küstenkurier (Workshop mit der Online-Redaktion).

Die drei ausführlichen Arbeitsaufträge (Folien 41–70) sind identisch aufgebaut: Idee, was ihr tut, verstehen was gebaut werden soll, Systemprompt mit den fünf Bausteinen, Tool einrichten, testen und iterieren, finaler Test, Sammlung der Prozessteile, was am Ende vorliegt. Sie kehren an Tag 25 unverändert als Bauanleitung wieder und sind deshalb als drei Bausteine erfasst, auf die beide Tage verweisen.

Die vier Levels der Automatisierung werden auf Folie 34 als Wiederholung aus Tag 11 aufgerufen, mit der Verortung „Ab jetzt bewegen wir uns auf Level 1“. Das Spektrum ist jetzt als Methoden-Entität erfasst, auf die Tag 11 und Tag 24 verweisen.

Die Sammlung der Prozessteile wird in allen drei Arbeitsaufträgen gleich beschrieben, inklusive Namenskonvention: Input- und Output-Dokumente datiert (Empfehlung JJJJMMTT_Dateiname), der Prompt in einem Wunschformat, ebenfalls datiert (Empfehlung Markdown).

Ausblick

Einstieg: Recap & KI-News

Checkpoint zu Tag 23: Die Gruppe hat drei sehr unterschiedliche Strategiegespräche geführt und weiß, dass solche Gespräche nicht immer linear verlaufen. Dazu die KI-News-Runde.

Praxis Block 1: Küstenkurier Ideation & Priorisierung

Abschluss der Ideenarbeit für den Küstenkurier: Ideen generieren, priorisieren und ausarbeiten.

Praxis Block 2: Eine Schulung alleine reicht nicht

Der Ausgangspunkt ist eine Erfahrung, kein Konzept: „Drei Wochen später will jemand anfangen und weiß nicht mehr, wie es ging. Eine neue Kollegin kommt ins Team und du musst nochmal von vorne erklären.” Daraus die Rolle: „Enablement braucht Multiplikatoren. Als KI-Manager:in müsst ihr nicht nur selbst bauen können. Eure Aufgabe ist es, anderen zu erklären, wie es geht, Kolleg:innen, Fachabteilungen, Führungskräften.”

Drei Gruppen à fünf Personen dokumentieren je ein Tool: Claude (Anweisungen in Projekten hinterlegen), Microsoft Copilot (Agenten in Microsoft 365 bauen) und Langdock (Agenten mit hinterlegtem Prompt). Anforderung an den Guide: nummerierte Schritte statt Fließtext, ein Screenshot zu jedem relevanten Schritt, ein Hinweis auf typische Stolperstellen und eine Beschreibung des Endresultats. Format ist ein Word-Dokument, hochladbar auf SharePoint. Das Qualitätskriterium ist konkret: „Könnte eine Kollegin, die das Tool noch nie geöffnet hat, es anhand dieser Anleitung nachbauen?”

Dann der Härtetest im Kreis: Gruppe 1 bekommt den Guide von Gruppe 2, Gruppe 2 den von Gruppe 3, Gruppe 3 den von Gruppe 1. Die Spielregeln sind streng, exakt nach Anleitung bauen, nicht improvisieren, nicht googeln; wo man steckenbleibt, markieren und weitermachen. Nach 20 Minuten gehen fünf Minuten Feedback direkt zurück an die schreibende Gruppe, danach wird das Dokument kopiert und finalisiert.

Das Ergebnis laut Deck: drei fertige How-to-Guides für alle drei Tools auf dem gemeinsamen SharePoint, zwei Tools hands-on erlebt und eines tief erkundet. „Was ihr heute baut, bleibt.”

Praxis Block 3: Prozesse, Wert und wo Quick Wins zu finden sind

Erst die Definition: „Ein Prozess ist eine Abfolge von Schritten, die einen Input in einen Output verwandelt.” Die Beispiele greifen den weiteren Tagesverlauf vor, ein Kundengespräch wird zu einem Angebot, ein Newsletter-Entwurf zu einem veröffentlichten Beitrag, ein Artikel zu Social-Media-Posts.

Dann die Wertfrage: „Ein Prozess ohne Wert ist Beschäftigung. Ein wertvoller Prozess unterstützt die Vision des Unternehmens.” Drei Fragen helfen, den Wert zu ermitteln: Warum, was ist der Zweck dieses Prozesses? Für wen, wer profitiert vom Ergebnis? Wie lange, oder welche Alternative, was wäre konkret anders? Genau diese Fragen beantwortet das Opportunity Canvas, strukturiert und kompakt.

Wo Quick Wins typischerweise liegen, fasst das Deck in vier Bereiche: Marketing & Kommunikation (hohe Dichte), Vertrieb (mittlere Dichte, oft mit Datenanbindung), Wissensmanagement (mittlere Dichte, oft mit Recherche-Logik) und Administration & interne Prozesse (hohe Dichte, oft unterschätzt). Zum Abschluss die Verortung auf dem Automatisierungsspektrum (siehe Methode): „Ab jetzt bewegen wir uns auf Level 1.”

Vorstellung der drei Quick Wins

Die drei Opportunity Canvases liegen als echte Workshop-Ergebnisse aus den Unternehmen vor, und jedes Team bekommt eins mit einem festgelegten Tool:

Moosrasen → Angebots-Generator in Claude. Ausgangslage im Canvas: „Marvin und ich schreiben jedes Angebot manuell. Nach jedem Beratungstermin öffnen wir Google Docs, suchen das letzte ähnliche Angebot raus, kopieren…” Der Assistent bekommt eine Excel-Preisliste als Wissensdokument; getestet wird mit realistischen Eingaben wie „Müller-Garten, 80 m², Anfahrt Eching 18 km, Wunschtermin Mai”. Abnahmetest: Würde Monika dieses Angebot so an einen Kunden schicken?

IHK → Newsletter-Veredler in Microsoft Copilot. Entwürfe kommen aus den Fachabteilungen in unterschiedlicher Qualität, mal zu lang, mal zu trocken, mal mit Lücken. Der Assistent liefert immer zwei Teile: den überarbeiteten Text mit 120–180 Wörtern und eine Begründung der Änderungen. Getestet wird an drei Entwurfsqualitäten, „das ist der echte IHK-Alltag”.

Küstenkurier → Social-Media-Generator in Langdock. Aus einem fertigen Artikel plus wenigen Zusatzinfos entstehen drei bis vier plattformspezifische Posts. Die vier Tonalitäten werden im Systemprompt konkret beschrieben, LinkedIn sachlich-analytisch, Instagram bildbetont, Facebook erzählend. Abnahmetest: Sind alle vier Varianten so gut, dass ein Redakteur sie nur noch freigeben müsste?

Alle drei Arbeitsaufträge folgen demselben Ablauf: Canvas verstehen, Systemprompt nach den fünf Bausteinen (Rolle, Ziel, Eingabe, Regeln, Ausgabe) schreiben, Tool einrichten, mit mindestens drei realistischen Eingaben testen und iterieren, einen finalen Abnahmetest fahren und am Ende die Prozessteile sammeln. Input- und Output-Dokumente sowie den Prompt, jeweils datiert nach der Konvention JJJJMMTT.

Abschluss: Das nehmen wir mit

Vier Sätze laut Deck: Dokumentationen schreiben ist extrem wichtig für die Langfristigkeit von KI-Projekten. Der härteste Test für eine Anleitung: Kann sie jemand anderes blind nachbauen? Die drei Quick Wins für morgen stehen fest. Und: „Quick Wins sind keine kleinen Dinge – sie sind der Anfang einer KI-Kultur im Team.”

Für Tag 25 kündigt das Deck den Arbeitsrhythmus an: der ganze Tag zum Bauen, alle 45 Minuten ein fünfminütiger Check-in im Plenum, und wer nicht weiterkommt, wird direkt an einen Coach oder Trainer verwiesen — „Niemand bleibt allein stecken.”