Tag 28: CRISP-DM, Process Model Canvas & Briefing der Abschlusspräsentation
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Modul 2 Ausgewertet M2-T8 M2-W2-T8

Tag 28 von 60 · Modul 2, Woche 2

Tag 28: CRISP-DM, Process Model Canvas & Briefing der Abschlusspräsentation

30. September 2026 · · Folien einzeln ansehen
Der Canvas zeigt, was der Kunde will. CRISP-DM zeigt, wie wir es umsetzen.
Entwurf, noch nicht freigegeben

Ziele

Grobziel Modul 2

Teilnehmende identifizieren und bewerten KI-Anwendungsfälle in ihrer Organisation und steuern sie systematisch, unter Berücksichtigung der beteiligten Stakeholder sowie der organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen.

Tagesziele

  • …erkennst du die Vorteile und Limits des AITI Use Case Canvas.
  • …kennst du CRISP-DM als ganze Methode und Konzept.
  • …lernst du ein neues Tool kennen und analysierst die Chancen und Risiken, die es mit sich bringt.

Tagesablauf

einstieg Einstieg: Recap & KI-News
theorie Theorie Block 1: CRISP-DM als Basis
theorie Theorie Block 2: CRISP-DM mit Beispielen
wissensnugget Wissensnugget: Wispr Flow. Was ist das? Wie bewerten wir es?
briefing Briefing: Die zwei Optionen der Abschlusspräsentation
abschluss Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 29

Kursplan

Zeit
Block
Methode
Werkzeug
Ziel
09:00–09:15
Einstieg: Recap & KI-News
einstieg
09:15–10:30
Theorie Block 1: CRISP-DM als Basis
theorie
Der Canvas ist ein starkes Eingangstor – aber kein Umsetzungsleitfaden.
10:30–12:00
Theorie Block 2: CRISP-DM mit Beispielen
theorie
12:30–15:00
Wissensnugget: Wispr Flow. Was ist das? Wie bewerten wir es?
wissensnugget
15:00–16:00
Briefing: Die zwei Optionen der Abschlusspräsentation
briefing
16:00–16:15
Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 29
abschluss

Blöcke im Detail

Block 1 einstieg 09:00–09:15 Einstieg: Recap & KI-News

Plenum

  1. Checkpoint Tag 27: Quick Wins für IHK und Küstenkurier dokumentiert, letzte unterstützende Faktoren, KI-Richtlinie analysiert
  2. KI-News der Woche
Block 2 theorie 09:15–10:30 Theorie Block 1: CRISP-DM als Basis

Keine weiteren Details für diesen Block.

Block 3 theorie 10:30–12:00 Theorie Block 2: CRISP-DM mit Beispielen

Keine weiteren Details für diesen Block.

Block 4 wissensnugget 12:30–15:00 Wissensnugget: Wispr Flow. Was ist das? Wie bewerten wir es?

Recherche in 4 Breakout-Gruppen, danach Sharing im Plenum · 35 Min.

  1. Gruppe 1, Markt & Alternativen: drei ernstzunehmende Alternativen identifizieren und vergleichen
  2. Gruppe 2, Open Source & Eigenbau: Whisper und Co., kann man sich das selbst bauen?
  3. Gruppe 3, Datenschutz & Compliance: Server-Standorte, Subprozessoren, Zertifikate
  4. Gruppe 4, Use Cases in der freien Wildbahn: wofür echte Menschen das Tool nutzen
  5. Sharing: je Gruppe 5 Min. Kurzpräsentation, dann Synthese zu Landscape und Bewertungsrahmen
Block 5 briefing 15:00–16:00 Briefing: Die zwei Optionen der Abschlusspräsentation

Keine weiteren Details für diesen Block.

Block 6 abschluss 16:00–16:15 Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 29

Keine weiteren Details für diesen Block.

Verwendete Elemente

Tools

  • Wispr Flow

Links

Rahmen dieses Tages

titelfoliecode-of-knowledge-transferreferenten-vorstellungcheckpoint-wiederholunglernzieletagesplanblock-dividerdas-nehmen-wir-mitausblick-naechster-tagabschlussfolie

Beobachtungen zum Deck

Die Titelfolie nennt „Klaus Nitsche“ als Referenten — ein Name, der bislang nicht im bekannten Trainerstamm steht. Folie 3 stellt Rabiha Ansari als Dozentin des Tages vor, die Folien des Wispr-Flow-Nuggets nennen zusätzlich Thorsten Gluitz. Klaus Nitsche und Rabiha Ansari sind als Referent:innen erfasst; ob Klaus Nitsche tatsächlich zum Team gehört, ist offen.

Der Vorname von Rabiha Ansari erscheint im selben Deck in zwei Schreibweisen: „Rabiha Ansari“ auf Folie 3 und Folie 90, „Rabiah Ansari“ auf Folie 89.

Das Wispr-Flow-Wissensnugget (Folien 72–89) ist mit diesem Deck erstmals einem Kurstag zugeordnet. Es lag bisher nur als eigenständige Datei „Wissensnugget_WisprFlow.pptx“ in `assets/decks/` ohne Tagesbezug. Als Baustein erfasst, auf den beide Fundstellen verweisen.

Die eingebetteten Nugget- und Briefing-Folien tragen ein abweichendes Datum: Folien 72, 89 und 90 sind auf den 28. Mai 2026 datiert, die Titelfolie des Tages auf den 30. September 2026. Beide Abschnitte stammen offenbar aus älteren, eigenständigen Decks.

Zur Foliennummerierung des Abschlusspräsentations-Briefings: Der Handover nennt „Tag 28 Folien 93–121“, gezählt beginnt der Abschnitt in diesem Deck auf Folie 90 und endet auf Folie 120. Der Baustein führt jetzt die gezählte Spanne.

Die Folien 31 bis 46 zeigen sechzehnmal dieselbe Folie „Training des neuronalen Netzes“ mit derselben Trainingsmengen-Tabelle — offenbar eine Schritt-für-Schritt-Animation, die beim Export zu identischen Einzelfolien wird.

Die Tagesplan-Tabelle trägt unter der letzten Zeile den losen Zusatz „Whispr Flow?“ — mit abweichender Schreibweise gegenüber „Wispr Flow“ im übrigen Deck.

Die Abschlussfolie enthält zwei Tippfehler („abwäht“ statt „abwägt“) und wiederholt als vierten Punkt den Quick-Win-Merksatz aus Tag 24 und 25, obwohl Quick Wins an diesem Tag kein Thema sind.

Ausblick

Einstieg: Recap & KI-News

Checkpoint zu Tag 27: Die Quick Wins für IHK und Küstenkurier sind dokumentiert, die letzten unterstützenden Faktoren sind bekannt, eine KI-Richtlinie wurde analysiert. Dazu die KI-News-Runde.

Theorie Block 1: CRISP-DM als Basis

Der Einstieg ist eine ehrliche Bilanz des bisherigen Werkzeugs: Der AITI Use Case Canvas ist „ein starkes Eingangstor – aber kein Umsetzungsleitfaden”. Seine Stärken: schnell durchführbar auch ohne technisches Wissen, spricht die Sprache des Kunden, erzeugt Ownership, weil der Kunde ihn selbst ausfüllt und sein Domänenwissen einbringt.

Dann die Lücke: Der Canvas ist ausgefüllt, die Idee klingt gut, aber sind die Daten wirklich verfügbar? Der Canvas fragt nach Daten, prüft sie aber nicht. Daraus die Überleitung: „Der Canvas zeigt, was der Kunde will. CRISP-DM zeigt, wie wir es umsetzen.”

Es folgen Herkunft und Aufbau des Standards (siehe Methode): entwickelt 1996–99 in einem EU-Projekt mit DaimlerChrysler, NCR Systems Copenhagen, OHRA Bank Groep und SPSS, mit den sechs Phasen von Business Understanding bis Deployment.

Theorie Block 2: CRISP-DM mit Beispielen

Zuerst der klassische Durchlauf an einem Immobilien-Beispiel: Ziel ist eine kostenlose Preisschätzung, um mehr Eigentümer auf die Plattform zu holen. Historische Verkaufsdaten mit Merkmalen wie Zimmerzahl, Wohnfläche und Entfernung zum Zentrum werden bereinigt (Ausreißer wie Schenkungen unter Verwandten fliegen raus), ein neuronales Netz mit drei Eingaben wird trainiert, auf ungesehenen Testdaten geprüft und schließlich in die Website integriert. Das Training selbst wird über viele Folien Schritt für Schritt visualisiert.

Danach dieselben sechs Phasen angepasst für Automatisierungen, mit ganz anderen Leitfragen, was passiert heute manuell und wie lange dauert es, was ist der Trigger, brauche ich einfache Logik oder KI, was passiert bei Ausnahmen und Fehleingaben.

Zwei Punkte hebt das Deck dabei heraus. Erstens: Rückschritte sind kein Scheitern. „Neue Erkenntnisse? Zurück – und das ist gut so.” Zweitens: Deployment ist kein Abschluss. APIs ändern sich, Systeme bekommen Updates. In diesem Zusammenhang führt das Deck den Begriff Prompt Drift ein: wenn der Prompt gleich bleibt, die KI sich aber still verändert, abgeleitet vom Data Drift aus dem Machine Learning.

Als Hilfsmittel für die Phase davor — „Erst das Problem wirklich verstehen. Dann die Lösung.”, folgt das Process Model Canvas mit seinen sieben Feldern (siehe Methode), jedes Feld einzeln mit Inhalt und dahinterliegender Logik erklärt.

Wissensnugget: Wispr Flow

Ein in sich geschlossenes 120-Minuten-Modul zu Sprache als Interface (siehe Baustein): Aufhänger, Funktionsweise und Origin Story des Tools, eine Live-Demo per kuratiertem YouTube-Tutorial, dann 35 Minuten Recherche in vier Breakout-Gruppen zu Markt, Open Source, Datenschutz und realen Use Cases, anschließend Kurzpräsentationen, eine Synthese zu Landscape und Bewertungsrahmen und eine Reflexionsrunde zum Transfer in die eigene Praxis.

Briefing: Die Abschlusspräsentation von Modul 2

Vorstellung der beiden wählbaren Rollen und ihrer Pflicht-Slide-Strukturen (siehe Baustein): Option 1 als Enablement-Spezialist:in mit einer KI-Einführungsstrategie in acht Pflicht-Slides, Option 2 als Use-Case-Spezialist:in mit einer vollständigen CRISP-DM-Analyse in elf Pflicht-Slides. Dazu Rahmenbedingungen. Einzelpräsentation, 20 plus 10 Minuten, keine Note, Pflichtstruktur einhalten, und eine FAQ-Folie.

Abschluss: Das nehmen wir mit

Drei Punkte laut Deck: CRISP-DM ist kein Hexenwerk, kann aber sehr weit in die Tiefe gehen. Wispr Flow kann ein Effizienzgewinn sein, wenn man Chancen und Risiken abwägt. Und: Die Anforderungen an die Abschlusspräsentation sind bekannt. Ausblick auf Tag 29: „Wie funktioniert das genau mit dem Business Understanding?”