Tag 1 von 60 · Modul 1, Woche 1
Tag 1: Ankommen, KI-Relevanz & Standpunkt
Folien in SharePoint öffnen (öffnet in neuem Tab)KI ist kein Ersatz für Können, sie multipliziert es.
Ziele
Teilnehmende nutzen KI wirksam, sicher und eigenverantwortlich für die eigene Arbeit und entwickeln einen reflektierten persönlichen Standpunkt dazu.
Tagesziele
- Wie arbeiten wir zusammen – und was erwartet mich in diesem Programm?
- Warum ist KI gerade jetzt so relevant – und was bedeutet das für meinen Beruf?
- Wer bin ich – was bringe ich mit, und was möchte ich hier für meine berufliche und persönliche Entwicklung erreichen?
Tagesablauf
Kursplan
Blöcke im Detail
Block 1 einstieg 09:00–09:15 Einstieg: Begrüßung
Plenum
- Eure Vorstellung: Wer bist du? Was ist dein Hintergrund? Was war dein größtes Erfolgserlebnis mit KI bisher?
Block 2 theorie 09:15–11:15 Block 1: KI-Relevanz. Was passiert gerade, wie bleiben wir relevant, warum bist du hier?
Keine weiteren Details für diesen Block.
Block 3 organisation 11:15–12:00 und 12:30–13:15 Block 2: Orientierung & Zusammenarbeit mit Programmaufbau, Tools, Kursregeln
Moderierte Gruppenarbeit am Miro-Board · 15 Min.
- Gemeinsame Kursregeln erarbeiten: Was wollen wir?
Block 4 praxisübung 13:15–15:30 Block 3: Standpunkt & Erwartungen mit Profil-Canvas und Erwartungsabfrage
Einzelarbeit am Miro-Board mit anschließender Präsentation
- Profil-Canvas ausfüllen: Branche und bisherige Berufsrolle, bereits bekannte Tools und Software (ca. 20 Min., max. 30 Min.)
- Jede:r präsentiert sich, mit Fragen aus der Gruppe
- Erwartungsabfrage (ca. 10 Min.): Was möchte ich konkret lernen? Was möchte ich beruflich verändern? Was bringe ich mit, das ich einbringen möchte?
Block 5 abschluss 15:30–16:15 Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick mit Einführung des täglichen Checkouts
Keine weiteren Details für diesen Block.
Verwendete Elemente
Deliverables
Tools
- Langdock
- Claude
- Microsoft Copilot
- Magnific (Freepik)
- Miro
- Microsoft Teams
- Microsoft 365
- AITI Academy
Rituale & Taktung
- Tägliches Checkout (Lernreise-Board) Erstmalige Einführung des Rituals. Laut Deck: genau 3 Punkte pro Person und Tag, davor 5–10 Minuten stilles Schreiben.
Links
Rahmen dieses Tages
Beobachtungen zum Deck
Die Titelfolie nennt drei Dozierende (Conrad Schlenkhoff, Thorsten Gluitz, Daniela Heck), die Abschlussfolie nur noch zwei (Schlenkhoff, Gluitz) — Daniela Heck fehlt dort.
Die Team-Folie (Folie 9) schreibt „Mark Elsner“, das Deck zu Tag 12 dagegen „Marc Elsner“. Im Repository ist die Person unter der Schreibweise aus Tag 12 erfasst; eine zweite Entität wurde bewusst nicht angelegt.
Folie 28 nennt die Zahl „95 % der Pilotprojekte für generative KI liefern keinen messbaren Return on Investment“ ohne Quellenangabe auf der Folie — deshalb nur hier vermerkt und nicht als Faktum angelegt (die fakten-Collection verlangt Quelle und Stand).
Folie 57 nennt die Kurs-Eckdaten ausdrücklich: 12 Wochen, 3 Module, 60 Tage, Mo–Fr, 09:00–16:15 Uhr, 9 Unterrichtseinheiten pro Tag.
Folie 49 stellt die drei Lehrunternehmen aus Modul 2 mit ihren Disruptions-Leveln vor: Moosrasen GmbH (Level 1), IHK-Filiale (fiktiv, Level 2), Küstenkurier Verlag (Level 3). Das ist eine Programmvorschau, kein Arbeiten am Fall — die Fallstudien sind deshalb bewusst nicht unter `verwendet` referenziert, sondern nur im Fließtext genannt.
Das Coaching-Angebot (Folie 73/74, eine freiwillige 30-Minuten-Session pro Modul nach dem GROW-Modell) ist im Fließtext beschrieben und nicht als eigene Methoden-Entität angelegt — wie ADKAR, Lewin und RACI an den späteren Tagen.
Der Tagesplan (Folie 4) führt Block 2 zweimal mit identischem Titel, vor und nach der Mittagspause. Hier als ein Block mit beiden Zeitfenstern erfasst.
Die Folien 78, 79 und 80 sind identisch aufgebaut (Miro-Gruppenarbeit „Was wollen wir?“, ca. 15 Minuten) — im extrahierten Text nicht unterscheidbar.
Die wiederkehrende Boilerplate-Sprechernotiz zu strategischer Richtung und Empowerment, die auch an Tag 15 bis 18 auftaucht, steht hier bereits auf zahlreichen Folien.
Ausblick
Einstieg: Begrüßung
Nach dem Code of Knowledge Transfer (#GernePerDu, #SonstFragenWir, #ImmerFragen) stellt sich die Gruppe vor: Wer bist du, was ist dein Hintergrund, und was war dein größtes Erfolgserlebnis mit KI bisher?
Davor die Vorstellung des Trägers: das AI Transformation Institute als Ausgründung aus dem DFKI, laut Deck dem weltweit größten unabhängigen KI-Forschungszentrum — mit dem Leitsatz „People first, empowered by AI.” und den drei Versprechen Potential heben, Technologie verstehen, Ziele erreichen. Die Team-Folie nennt fünf Personen für Modul 1: Daniela Heck (Change & KI-Enablement), Thorsten Gluitz (Prompting, Agentic AI, Automatisierung), Conrad Schlenkhoff (Organisationsentwicklung, KI-Strategie), Mark Elsner (Bild- und Video-KI) und David Wybranietz (technischer Support im Hintergrund).
Block 1: KI-Relevanz
Drei Leitfragen strukturieren den Block: Was passiert gerade? Wie bleiben wir relevant? Und warum bist du hier?
Was passiert gerade. „Noch nie war so viel möglich. Und noch nie war so viel unklar.” Das Deck streift den San-Francisco-Consensus (mit Eric Schmidt), drei Optionen der weiteren Entwicklung, Entwicklungen in den sozialen Medien, erste autonome Agenten auf eigenen Geräten und den Fall Manus. Zur Einordnung zwei Anker: das Zitat von Roy Amara („Wir neigen dazu, die kurzfristige Wirkung einer Technologie zu überschätzen, und die langfristige zu unterschätzen”) und die Zahl, dass 95 % der GenAI-Pilotprojekte in Unternehmen keinen messbaren Return on Investment liefern.
Wie bleiben wir relevant. Hier taucht das „Bermuda-Dreieck der KI-Erwartungen” erstmals auf — Aladins Wunderlampe („KI erfüllt jeden Wunsch”), Pandoras Box („wir verlieren die Kontrolle”) und die Sau durchs Dorf („nur Hype”). Die Antwort auf „Wird KI uns bald alle ersetzen?” lautet im Deck: „Nein. Aber jemand, der KI einsetzt.” Dazu der Kernsatz: „KI wirkt durch Erfahrung. Deine Erfahrung + KI = dein Vorsprung. KI ist kein Ersatz für Können, sie multipliziert es.”
Warum bist du hier. Ein ausführlicher Überblick über das gesamte Programm: drei Monate, online, Vollzeit, remote, mit menschlicher Betreuung an jedem Tag; „Kompetenz statt Crashkurs”; „Der Mensch bleibt Taktgeber”. Für Modul 1 die 5-Phasen-Journey „Von Gelb nach Blau” (Abholen, Fundament, Tools & Best Practices, Anwenden, Reflektieren & Präsentieren), die Werkzeuge Langdock, Claude, MS Copilot und Magnific/Freepik sowie das persönliche KI-Playbook aus KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek und Use-Case-Arbeit. Für Modul 2 die drei Beratungsfälle Moosrasen GmbH (Disruptions-Level 1), IHK-Filiale (fiktiv, Level 2) und Küstenkurier Verlag (Level 3) sowie die Wahl zwischen den Rollen Enablement-Spezialist:in und Use-Case-Analyst:in. Für Modul 3 das tägliche Bauen und die drei Deliverables D1 bis D3, beginnend mit der exekutiven Prozesskette („KI führt aus, entscheidet nicht”).
Block 2: Orientierung & Zusammenarbeit
Der organisatorische Rahmen: 12 Wochen, 3 Module, 60 Tage, Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:15 Uhr mit 9 Unterrichtseinheiten pro Tag, je vier Wochen pro Modul.
Der Tool-Überblick umfasst einen persönlichen Microsoft-AITI-Account inklusive Teams-Zugang, das Miro-Board als kollaboratives Whiteboard, die AITI Academy als Ablage für Unterlagen und das KI-Kompetenzprofil sowie Langdock als erstes KI-Tool. Zu Teams, Miro und der Academy gibt es jeweils eine Live-Demo. Teams ist der zentrale Kursraum und durchgehend geöffnet, Kamera an ist die Grunderwartung, kurze Pausen sind in Ordnung. Kommunikationswege: Teams für den laufenden Kurs, E-Mail für formale Anliegen wie Zertifikate, dazu eine WhatsApp-Gruppe. Abwesenheit ist spätestens am selben Morgen zu melden, ab dem dritten Tag mit Attest. Probleme mit anderen Teilnehmenden gehen direkt ans Trainerteam, für übergriffiges Verhalten gilt Null-Toleranz.
Als freiwilliges Angebot gibt es pro Modul eine 30-minütige Coaching-Session nach dem GROW-Modell mit vier Fragen: Ziel (Goal), Realität (Reality), Optionen (Options) und nächste Schritte (Way forward).
Die gemeinsamen Grundregeln. Pünktlichkeit, aktive Teilnahme, Handys und Ablenkung, werden nicht verkündet, sondern in moderierter Gruppenarbeit am Miro-Board gemeinsam erarbeitet. Dazu der Satz, der den ganzen Kurs begleitet: „Think big. Start small. Iterate often.” Und: „Scheitern ist die Norm. Die meisten KI-Projekte scheitern, das ist kein Problem, das ist der Weg.”
Block 3: Standpunkt & Erwartungen
Jede:r füllt am Miro-Board einen Profil-Canvas aus: Branche und bisherige Berufsrolle, bereits bekannte Tools und Software (ca. 20 Minuten, maximal 30 Minuten). Anschließend stellt sich jede:r vor und beantwortet Fragen aus der Gruppe. Danach die Erwartungsabfrage in Einzelarbeit (ca. 10 Minuten): Was möchte ich konkret lernen? Was möchte ich beruflich verändern oder verbessern? Was bringe ich mit, das ich einbringen möchte?
Abschluss: Reflexion, Sicherung & Ausblick
Hier wird das tägliche Checkout eingeführt, das den Rest von Modul 1 begleitet (siehe Ritual): ein einziges Miro-Board für alle 20 Tage, pro Tag eine Spalte, pro Person und Tag genau drei Stickies, gelb für das wichtigste Takeaway, grün für das, was ausprobiert oder weitergetrieben wird, rosa für das, was offen geblieben ist. Rosa Stickies werden am nächsten Morgen im Checkpoint aufgegriffen.
Zum Schluss der Rückblick auf die drei Lernziele und der Ausblick auf Tag 2: Wo stehen wir bei der KI-Nutzung in Unternehmen, welche Herausforderungen gibt es, wie nutze ich Tools wie Langdock effektiv, und wo stehe ich selbst?