Tag 25 von 60 · Modul 2, Woche 1
Tag 25: Bautag: drei Quick Wins in Claude, Copilot und Langdock
Quick Wins sind keine kleinen Dinge – sie sind der Anfang einer KI-Kultur im Team.
Ziele
Teilnehmende identifizieren und bewerten KI-Anwendungsfälle in ihrer Organisation und steuern sie systematisch, unter Berücksichtigung der beteiligten Stakeholder sowie der organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen.
Tagesziele
- …hast du einen Quick Win in Claude umgesetzt.
- …einen Quick Win in Copilot.
- …und einen Quick Win in Langdock.
Tagesablauf
Kursplan
Blöcke im Detail
Block 1 einstieg 09:00–09:15 Einstieg: Recap & KI-News
Plenum
- Checkpoint Tag 24: Dokumentation ist Bestandteil jedes langfristigen IT-Projekts; der härteste Test ist, ob sie für Dritte selbsterklärend ist
- KI-News der Woche
Block 2 theorie Wiederholung: Prozesse, Wert und Quick-Win-Felder
Keine weiteren Details für diesen Block.
Block 3 arbeitsphase 09:15–15:30 Arbeitsblöcke 1–7: die drei Quick Wins bauen
Selbstständige Arbeit in drei Teams, Check-in im Plenum alle 45 Minuten
- Moosrasen GmbH → Angebots-Generator in Claude
- IHK → Newsletter-Veredler in Microsoft Copilot
- Küstenkurier → Social-Media-Generator in Langdock
- 45 Min. eigenständiges Arbeiten, die Initiative liegt bei den Teams (45 Min.)
- 5 Min. Check-in: Wo steht ihr? Was funktioniert, was nicht? Tipps direkt teilen (5 Min.)
- Wer nicht weiterkommt, wird direkt an Coach oder Trainer verwiesen — „Niemand bleibt allein stecken“
- Nach Abschluss der drei Quick Wins: Arbeit an eigenen Projekten
Block 4 reflexion 15:30–16:15 Evaluations-Check-in: Reflexion und Evaluation
Plenum, drei Leitfragen
- Wie war es? Was hat gut funktioniert, was war unerwartet schwierig, wo habt ihr euch am meisten Zeit gelassen?
- Seid ihr fertig geworden? Was ist offen geblieben, und warum?
- Wie lange hat es gedauert? Wo weicht das von der Zeitschätzung ab?
- Wo stehen wir? Können wir am Dienstag die Quick Wins testen?
Verwendete Elemente
Bausteine
Tools
- Claude
- Microsoft Copilot
- Langdock
Rahmen dieses Tages
Beobachtungen zum Deck
Die Titelfolie nennt als Datum den 24. September 2026 — dasselbe Datum wie das Deck zu Tag 24. Da die Abschlussfolie kein Datum trägt, ist hier das Deck-Datum übernommen worden; dass zwei aufeinanderfolgende Kurstage auf denselben Tag fallen, bleibt so stehen, wie es im Deck steht.
Querverweis: Die Folien 9–19 (Prozessbegriff, Wertfragen, Opportunity Canvas, Quick-Win-Felder, vier Levels der Automatisierung) und die drei Arbeitsaufträge auf den Folien 29–58 wiederholen Tag 24 unverändert. Die Arbeitsaufträge sind als Bausteine erfasst, auf die beide Tage verweisen.
Die Zeitangaben zum Arbeitsmodus widersprechen sich: Folie 28 und Folie 60 nennen beide „90 Minuten, um eure Quick Wins zu bauen“, die Tagesplan-Tabelle weist dagegen sieben Arbeitsblöcke von 09:15 bis 15:30 aus. Auch die Überschrift „Arbeitsauftrag … 90 Minuten“ auf den Folien 39 und 49 nennt 90 Minuten je Quick Win.
Die Folien 27/28 und 59/60 sind jeweils paarweise identisch („Eure Aufgabe“ und „So arbeiten wir heute“) — der Block erscheint einmal vor und einmal nach den drei Arbeitsaufträgen.
Folie 3 trägt die Überschrift „Euer Referenten für Heute“ (Plural) und enthält keine Namensangabe; die Titelfolie nennt allein Thorsten Gluitz.
Die Abschlussfolie der Reflexion fragt nach dem Test „am Dienstag“, der Ausblick auf Tag 26 lautet „Halten eure Quick Wins den Testdaten stand?“.
Ausblick
Einstieg: Recap & KI-News
Checkpoint zu Tag 24: Dokumentation ist Bestandteil jedes langfristigen IT-Projekts, und der härteste Test für eine Dokumentation ist, ob sie für Dritte selbsterklärend genug ist. Dazu die KI-News-Runde.
Wiederholung: Prozesse, Wert und Quick-Win-Felder
Der theoretische Vorlauf aus Tag 24 wird noch einmal vollständig durchgegangen: der Prozessbegriff (Input → Verarbeitung → Output), die drei Fragen zur Wertermittlung (Warum? Für wen? Wie lange, oder welche Alternative?), das Opportunity Canvas als strukturierte Antwort darauf, die vier Felder mit hoher Quick-Win-Dichte und die Verortung auf Level 1 des Automatisierungsspektrums.
Dazwischen zweimal die Brücke von der Theorie zum Auftrag: „Was eure Unternehmen jetzt können”. Anleitungen für alle drei Tools liegen vor, Automatisierungsprojekte der Stufe 1 sind umsetzbar — und „Was sollen sie damit machen?” mit den drei konkreten Fragen: Monika hat einen Assistenten in Claude Projects, wofür baut sie ihn? Die IHK-Kommunikationsabteilung hat Copilot, welches Problem löst sie damit? Und dieselbe Frage für die Online-Redaktion.
Arbeitsblöcke: die drei Quick Wins bauen
Der Kern des Tages ist Bauzeit. Drei Teams, drei Aufträge, drei Tools: Moosrasen baut den Angebots-Generator in Claude, die IHK den Newsletter-Veredler in Microsoft Copilot, der Küstenkurier den Social-Media-Generator in Langdock. Die Arbeitsaufträge sind dieselben wie am Vortag und als Bausteine hinterlegt, je mit Canvas, Systemprompt nach den fünf Bausteinen, Tool-Einrichtung, Testschleife, Abnahmetest und der datierten Sammlung der Prozessteile.
Der Rhythmus ist durchgetaktet: 45 Minuten eigenständige Arbeit, dann fünf Minuten Check-in im Plenum, wo steht ihr, was funktioniert, was nicht, Tipps werden direkt geteilt. Wer nicht weiterkommt, wird an einen Coach oder Trainer verwiesen: „Niemand bleibt allein stecken.” Wer früher fertig ist, arbeitet an eigenen Projekten weiter.
Evaluations-Check-in
Die letzte Stunde ist bewusst für die Auswertung reserviert, mit drei Leitfragen: Wie war es, was hat gut funktioniert, was war unerwartet schwierig, wo habt ihr euch am meisten Zeit gelassen? Seid ihr fertig geworden, was ist offen geblieben, und warum? Und wie lange hat es gedauert, wo weicht das von der Zeitschätzung ab?
Die Abschlussbilanz ist knapp: ein Quick Win in Claude, einer im MS Copilot, einer in Langdock. Ausblick auf Tag 26: „Halten eure Quick Wins den Testdaten stand?”