Folien: Prompting-Techniken
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Folien: Prompting-Techniken

Alle 114 Folien aus AppliedAIProfessional-M1-W2-T6.pptx, maschinell aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.

Folie 1

Applied AI Professional TAG 6

AI Transformation Institute

24. August 2026

Thorsten Gluitz

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UNSER CODE OF KNOWLEDGE TRANSFER

#GernePerDu

#SonstFragenWir

#ImmerFragen✋

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

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Euer Referent für heute

Thorsten Gluitz

Gründer AI-X Lab CPO movacar | duke technologies HoP Ben Fleet Services PM Notebooksbilliger.de | Chrono24 | wetter.com

Product Innovation & AI Transformation Consultant

Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 7)Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 8)Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 9)Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 11)Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 23)
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Checkpoint & Wiederholung

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2

3

Der Transformer (2017) war der eigentliche Wendepunkt – er ermöglichte parallele Berechnungen in bisher unvorstellbarem Maßstab.

Ein Sprachmodell rät das wahrscheinlichste nächste Wort – es versteht nicht, es erkennt Muster in menschlicher Sprache.

Training in drei Schichten: Sprachmodell → Präferenzmodell → Sicherheitsmodell.

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Lernziele für Heute

1

2

3

verstehst du, wie RAG-Systeme funktionieren – und warum sie der Schlüssel sind, damit KI mit deinem Wissen arbeitet.

hast du deinen ersten eigenen RAG-basierten KI-Agenten in Langdock gebaut – mit deinen Daten, für deinen Anwendungsfall.

Nach diesem Tag…

…und weißt, wann KI Wissen braucht und wann nur bessere Anweisungen. Nicht alles ist ein Prompt-Problem.

kennst du die wichtigsten Einsatzfelder von RAG – von Dienstanweisungen über Kundenservice bis zur technischen Dokumentation.

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

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Tag 6 – Unser Plan für heute

Zeit

Phase

Inhalt

09:00 – 09:30

Einstieg

Ziele des Tages & “5 Fragen zu letzter Woche”

09:30 – 10:45

Block 1

Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das eure Daten?

10:45 – 12:00

Block 2

Wie werden die Ergebnisse besser - ohne am Modell zu drehen

12:00 – 12:30

Mittagspause

Mittagspause

12:30 – 15:00

Praxis 1

Euer erster RAG basierter Agent

15:00 – 16:00

Praxis 2

KI-Kompetenzprofil: Meilenstein 3

16:00 – 16:15

Abschluss

Reflexion, Sicherung & Ausblick

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Wo stehen wir in unserem Programm?

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Unser didaktischer Aufbau

1

Abholen

Ankommen & Orientierung

2

Fundament

Grundlagen aufbauen

3

Tools & Best Practices

Werkzeuge kennenlernen

4

Anwenden & Umsetzen

Eigenprojekt umsetzen

5

Reflektieren & Präsentieren

Transfer & Abschluss

Tagesrhythmus:

09:00–12:00

Theorie

12:00–12:30

Pause

12:30–15:30

Praxis

15:30–16:15

Sicherung & Reflexion

Orientierungsrahmen – kein starres Korsett. Je nach Inhalt und Situation passen wir den Tagesablauf an.

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Kurze Wiederholung: 5 Fragen zu letzter Woche

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Frage 1

Warum hat beim Moosrasen-Pitch jede:r ein anderes Ergebnis bekommen?

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Frage 2

Was bedeutet Schatten-KI?

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Schatten-KI = unkontrollierte Nutzung von KI-Tools durch Mitarbeitende, ohne dass die Organisation das weiß oder steuert. Beispiel: Mitarbeitende nutzen private kostenlose oder bezahlte Accounts (z. B. ChatGPT)

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Frage 3

Was sind die drei Elemente der „Dreifaltigkeit“, die den KI-Durchbruch möglich gemacht haben?

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Auferstehung durch die Dreifaltigkeit

Big Data

Rechenleistung

Deep Learning

Folie 14, Bild aus dem Deck (Google Shape;128;p5)Folie 14, Bild aus dem Deck (Picture 2)Folie 14, Bild aus dem Deck (Picture 4)
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Frage 4

Wie funktioniert ein Sprachmodell im Kern – in einem Satz?

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Die Wahrscheinlichkeit für das nächste Wort…

Folie 16, Bild aus dem Deck (Picture 6)
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Frage 5

Was bedeutet Reasoning im KI-Kontext?

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So sieht Reasoning in Aktion aus

Folie 18, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Sprechernotiz

Üben lassen …

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Wie bringt man einer KI das Denken bei?

Klassisches KI-Modell ⚡ Wie ein Schüler, der die Lösung aus dem Bauch heraus hinschreibt. Sofortige Antwort, kein sichtbarer Denkprozess.

Reasoning-Modell 🧠 Wie ein Schüler, der seine Rechenschritte aufschreibt. Zeigt den Lösungsweg Schritt für Schritt.

Die Frage ist: Woher kommen diese Denkschritte?

Folie 20

So wird aus menschlichem Denken KI-Training

1

Mensch löst Problem

2

Mensch dokumentiert Denkschritte

3

Daten werden zum Training verwendet

4

KI lernt, eigene Denkschritte zu erzeugen

Dieses Prinzip heißt Chain-of-Thought – die KI lernt nicht nur WAS richtig ist, sondern WIE man zur Antwort kommt.

https://arxiv.org/abs/2305.20050 (31 May 2023)

Folie 20, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
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Block 1

Block 1: Bessere Modelle Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten? Block 2 – Bessere Ergebnisse, ohne am Modell zu drehen Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse? Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen? Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

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1. Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten?

TEIL 1 – Bessere Modelle Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten? TEIL 2 – Bessere Ergebnisse, ohne am Modell zu drehen Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse? Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen? Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

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Bessere Modelle – wie war das nochmal mit der heiligen Dreifaltigkeit der KI?

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Bessere Modelle mit diesen 3 Faktoren

Big Data

Rechenleistung

Deep Learning

Folie 24, Bild aus dem Deck (Google Shape;128;p5)Folie 24, Bild aus dem Deck (Picture 2)Folie 24, Bild aus dem Deck (Picture 4)
Sprechernotiz

1. Rechenkapazität – Die USA investieren massiv in GPU-Infrastruktur und Rechenzentren. Rund 90 % des aktuellen US-Wirtschaftswachstums gehen auf den Bau von Rechenzentren zurück. Ohne diese Hardware-Basis wäre modernes KI-Training nicht möglich. 2. Deep Learning – Der algorithmische Durchbruch: Tiefe neuronale Netze, die aus Daten lernen können. Erst diese Methode hat es ermöglicht, dass Maschinen Muster in riesigen Datenmengen erkennen und verarbeiten – von Sprache über Bilder bis zu komplexen Entscheidungen. 3. Trainingsdaten – Algorithmen sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden. Die Verfügbarkeit großer, vielfältiger Datensätze (Text, Bilder, Code) war die dritte Voraussetzung dafür, dass KI-Modelle wie LLMs überhaupt entstehen konnten.

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3.7 mal mehr Trainings-daten jedes Jahr

https://epoch.ai/data-insights/dataset-size-trend/

Folie 25, Bild aus dem Deck (Grafik 6)
Sprechernotiz

Achtung logarhymtiche Scala https://epoch.ai/data-insights/dataset-size-trend/

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Beispiel- Konversationen

Zum Training genutzte Daten

Bewertungen gute / schlechte Antwort

Bewertungen sichere / gefährliche Antwort

Von Anbietern bezahlte Clickworker & Experten

Internet & öffentliche Quellen

Woher kommen die Daten?

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Woher könnte man noch Trainingsdaten bekommen?

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Beispiel- Konversationen

Zum Training genutzte Daten

Bewertungen gute / schlechte Antwort

Bewertungen sichere / gefährliche Antwort

Von Anbietern bezahlte Clickworker & Experten

Internet & öffentliche Quellen

Und von DIR!

More and high-quality Data, that you upload

Your conversations

Your feedback

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Wenn das Produkt nichts kostet, bist du das Produkt.

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Folie 31, Bild aus dem Deck (Grafik 3)Folie 31, Bild aus dem Deck (Grafik 4)Folie 31, Bild aus dem Deck (Grafik 5)
Sprechernotiz

Welche Daten sind unproblematisch zum Teilen (grüner Eimer) Welche Daten dürfen ggf. nach Review geteilt werden (gelber Eimer) Welche Daten sollen auf gar keinen Fall zum Training eines Modells verwendet werden, dass für alle verfügbar ist (roter Eimer)

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2. Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse?

TEIL 1 – Bessere Modelle Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten? TEIL 2 – Bessere Ergebnisse, ohne am Modell zu drehen Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse? Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen? Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

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Wie werden KI-Ergebnisse besser?

Drei Wege, Kontext an die KI zu bringen:

01

Besseres Prompting

Manuell Kontext geben

Mehr Information, klarere Aufgabe, bessere Struktur. Der Weg, den ihr direkt steuern könnt.

02

RAG

Automatisch Wissen dazuspielen

System spielt passenden Kontext aus großen Datenmengen zum Prompt dazu. Ihr müsst nicht mehr selbst suchen und reinkopieren.

03

Skills

Automatisch Arbeitsweise dazuspielen

System spielt die richtigen Anweisungen, Workflows und Formate automatisch dazu. Einmal einrichten, dauerhaft konsistente Ergebnisse.

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Golden Rules of Prompting

Klarheit, Kontext und Details

"Schreibe einen Bericht"

„Schreibe einen detaillierten Bericht über die Verkaufszahlen des letzten Quartals für unser neues Produkt. Berücksichtige dabei die monatlichen Einnahmen, die besten Verkaufsregionen und vergleiche die Zahlen mit dem vorherigen Quartal.“

Rollen Prompting

„Erkläre das Produkt."

"Du bist ein Vertriebsmitarbeiter, der einem potenziellen Kunden unser neues Software-Tool erklärt … ."

Rückfragen stellen

"Schreibe eine Marketing-strategie."

“Schreibe eine Marketingstrategie zu unserem neuen Produkt XY. Stelle mir zunächst 10 Fragen zu diesem Thema die es Dir ermöglichen das Ziel und die eigentliche Aufgabenstellung besser zu verstehen. Mache dies Schritt für Schritt: Frage stellen, ich antworte, Frage stellen, ich antworte usw. Im Anschluss schreibe die Marketing Strategie.“

Sprechernotiz

Ich habe die beiden obersten zusammengefasst, weil sie fast dasselbe waren “Klarheit“ und „Kontext und Details“. Das lief beim erklären immer schief

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🎬 Eingebettetes Medium im Deck: 20260120-0910-20.8143829 (nicht extrahiert)

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Weg 1: Besserer Kontext im Prompt

1

Klarheit der Aufgabe

Was genau soll die KI tun? Ein klarer Auftrag liefert ein klares Ergebnis.

2

Menge an Information

Je mehr relevantem Kontext, desto besser – aber gezielt, nicht wahllos.

3

Struktur des Prompts

Rolle, Aufgabe, Format, Constraints – der Aufbau macht den Unterschied.

Auch der beste Prompt ersetzt nicht das eigene Urteil. Ergebnisse immer mit eigenem Wissen abgleichen!

2

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Was guten Kontext ausmacht

Ohne Kontext

„Schreib mir eine E-Mail an einen Kunden.“ → Generisch, austauschbar, trifft nicht euren Ton.

Mit Kontext

„Schreib eine Follow-up-Mail an Herrn Müller von der Firma XY. Wir hatten letzte Woche ein Erstgespräch zum Thema KI-Strategie. Er war interessiert, aber unsicher beim Thema Datenschutz. Ton: professionell, aber persönlich.“ → Spezifisch, situationsbezogen, liefert ein brauchbares Ergebnis.

Guter Kontext heißt: Die KI versteht eure Situation – nicht nur eure Aufgabe.

3

Folie 37, Bild aus dem Deck (Image 0)
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Wo manuelles Prompting an Grenzen stößt

1

Wiederholung

Ihr erklärt der KI in jeder Session neu, wer ihr seid und wie ihr arbeitet.

2

Kontextfenster

Die KI kann nur begrenzt Text gleichzeitig verarbeiten

3

Datenmenge

Euer Firmenwissen übersteigt jedes Kontextfenster. Und ihr wisst oft gar nicht, welche Stelle gerade relevant wäre.

4

Konsistenz

Ohne feste Vorgaben liefert die KI jedes Mal ein anderes Format und einen anderen Ton.

Prompting ist mächtig – aber es skaliert nicht. Genau dafür gibt es die nächsten zwei Wege.

2

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Kontextfenster? Wie viel passt rein!

~3.000 Seiten

Das ist die Menge, die aktuelle Sprachmodelle gleichzeitig verarbeiten können.

Modell

Kontextfenster

Claude 4.6 (Anthropic)

1.000.000 Tokens

GPT-5.4 (OpenAI)

1.050.000 Tokens

Gemini 2.5 Pro (Google)

1.000.000 Tokens

Zur Einordnung: 1 Mio. Tokens ≈ 750.000 Wörter ≈ 3.000 Word-Seiten ≈ 10 komplette Romane

Klingt nach viel – aber euer gesamtes Firmenwissen passt da trotzdem nicht rein. Und genau das löst RAG.

Folie 39, Bild aus dem Deck (Graphic 72)
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3. Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen?

TEIL 1 – Bessere Modelle Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten? TEIL 2 – Bessere Ergebnisse, ohne am Modell zu drehen Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse? Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen? Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

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Wie werden KI-Ergebnisse besser?

Drei Wege, Kontext an die KI zu bringen:

01

Besseres Prompting

Manuell Kontext geben

Mehr Information, klarere Aufgabe, bessere Struktur. Der Weg, den ihr direkt steuern könnt.

02

RAG

Automatisch Wissen dazuspielen

System spielt passenden Kontext aus großen Datenmengen zum Prompt dazu. Ihr müsst nicht mehr selbst suchen und reinkopieren.

03

Skills

Automatisch Arbeitsweise dazuspielen

System spielt die richtigen Anweisungen, Workflows und Formate automatisch dazu. Einmal einrichten, dauerhaft konsistente Ergebnisse.

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Weg 2: RAG - Das Grundprinzip

Das Problem

Ein Sprachmodell kennt nur sein Training – nicht euer internes Wissen. Eure Dokumente, Handbücher und Prozesse sind dem Modell völlig unbekannt. Ergebnis: Das Modell antwortet allgemein – nicht auf Basis eurer Realität.

Die Lösung

RAG verbindet euer internes Wissen mit dem Modell – in Echtzeit. Bei jeder Anfrage sucht das Modell in euren Dokumenten und reichert den Prompt damit an. Ergebnis: Antworten auf Basis eurer echten Unterlagen – aktuell und quellenbasiert.

RAG ist kein Tool – es ist ein Architekturprinzip. Das bedeutet: Es braucht Entwicklungsaufwand, aber das Modell selbst verändert sich nicht.

Folie 43

Beispiel

Folie 43, Bild aus dem Deck (Grafik 2)Folie 43, Bild aus dem Deck (Grafik 5)
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Beispiel: Retrieval Augmented Generation (RAG)

Nutzer

Frage

Retrival Query

Unternehmens-datenbank

Retrived Data

Prompt mit Unternehmensdaten

LLM

Antwort

Nutzer

Unternehmenswissen nutzbar machen für Anwendungen wie z.B. Dienstanweisungen (Best Practice) Kundenservice Technische Dokumentationen

Folie 44, Bild aus dem Deck (Grafik 28)Folie 44, Bild aus dem Deck (Grafik 29)Folie 44, Bild aus dem Deck (Grafik 3)
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Beispiel für ein RAG: OpenAI + Microsoft

🎬 Eingebettetes Medium im Deck: Onlinemedien 3 (nicht extrahiert)

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Wie funktioniert das ohne RAG?

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Einführung: Was ist RAG?

Generierung ohne Retrieval Bei einer Benutzerabfrage x wird y basierend auf dem Sprachmodell selbst generiert: P(y | x)

Benutzerabfrage x

LLM

Prompt

generieren

Antwort y

Folie 47, Bild aus dem Deck (Grafik 2)Folie 47, Bild aus dem Deck (Grafik 6)
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Einführung: Was ist RAG?

Generierung ohne Retrieval Bei einer Benutzerabfrage x wird y basierend auf dem Sprachmodell selbst generiert: Beispiel:

Benutzerabfrage x

Generierung y: Aber mit veralteten Informationen!

Folie 49, Bild aus dem Deck (Grafik 5)
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Wie funktioniert das mit RAG?

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Einführung: Was ist RAG?

Generation mit Retrieval (RAG) Bei einer Benutzerabfrage werden zunächst relevante Dokumente aus einer externen Datenbank abgerufen und dann wird die Antwort auf der Grundlage von der Anfrage und den Dokumenten generiert: Kurz gesagt: Fügen wir die gesuchten Informationen während der Inferenz in den Prompt ein!

Benutzerabfrage x

LLM

abrufen

generieren

Antwort y

Abgerufene Dokumente z

+

prompten

verkettet

Folie 51, Bild aus dem Deck (Grafik 1)Folie 51, Bild aus dem Deck (Grafik 5)Folie 51, Bild aus dem Deck (Grafik 14)
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Einführung: Was ist RAG?

Generation mit Retrieval (RAG) Bei einer Benutzerabfrage werden zunächst relevante Dokumente aus einer externen Datenbank abgerufen und dann wird die Antwort auf der Grundlage von der Anfrage und den Dokumenten generiert Prompt Beispiel

Benutzeranfrage x

abgerufene Dokumente z

Folie 52, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
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Einführung: Was ist RAG?

Generation mit Retrieval (RAG) Beispiel: Wer ist der derzeitige Bundeskanzler Deutschlands? + Abgerufene Dokumente

Generation Y: Jetzt mit aktualisierten Informationen!

Folie 53, Bild aus dem Deck (Grafik 14)
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Einführung: Was ist RAG?

RAG wird bereits in den meisten Systemen mit LLMs angewendet (ChatGPT, Claude, Gemnini, …) Beispiel: Wer ist der derzeitige Bundeskanzler Deutschlands?

Folie 54, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
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Einführung: Was ist RAG?

RAG wird bereits in den meisten Systemen mit LLMs angewendet (ChatGPT, Claude, Gemnini, …) Beispiel: Wer ist der derzeitige Bundeskanzler Deutschlands?

Folie 55, Bild aus dem Deck (Grafik 4)
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LLM-Parameter können nicht das gesamte Wissen speichern. Einige domänenspezifische Informationen werden im Pre-Training nicht abgedeckt.

Einführung: Warum RAG?

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Einführung: Warum RAG?

LLM-Parameter können nicht das gesamte Wissen speichern. Die Fine-tuning von LLMs kostet viel Zeit und Geld. Das Training von Modellen erfordert viel mehr (6x, 7x) Ressourcen (z. B. auf einem Supercomputer) als reine Inferenz (einige Modelle können die Inferenz auf einem Smartphone ausführen).

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Einführung: Warum RAG?

LLM-Parameter können nicht das gesamte Wissen speichern. Die Fine-tuning von LLMs kostet viel Zeit und Geld. RAG ermöglicht eine einfache und schnelle Aktualisierung des Wissens. Wie wir am Beispiel des deutschen Kanzlers gesehen haben.

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Einführung: Warum RAG?

LLM-Parameter können nicht das gesamte Wissen speichern. Die Fine-tuning von LLMs kostet viel Zeit und Geld. RAG ermöglicht eine einfache und schnelle Aktualisierung des Wissens. Bessere Kontrolle und Interpretierbarkeit der Generierung. Wir sehen klar, welche externen Informationen in die endgültige Generierung einfließen.

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Wie funktioniert RAG?

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Retrieval: Laden

Laden: Zum Einlesen von Dateien/Links/etc. in ein abrufbares Dokument Gibt ein Dokument-Objekt zurück, das Textinhalte und Metadaten enthält

Folie 62, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
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Retrieval: Chunking

Folie 63, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
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Retrieval: Chunking

Chunking: Aufteilung eines Dokuments in kleinere Teile

Folie 64, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
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Retrieval: Chunking

Warum? Im Wesentlichen, um die maximale Kontextfenstergröße von Sprachmodellen einzuhalten.

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Retrieval: Chunking

Warum? Im Wesentlichen, um die maximale Kontextfenstergröße von Sprachmodellen einzuhalten. Für eine präzisere Suche sollten Sätze zum gleichen Thema innerhalb desselben Chunks bleiben.

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Retrieval: Chunking

Chunking Chunking mit fester Größe Rekursives Chunking Strukturbasiertes Chunking Semantisches Chunking LLM-basiertes Chunking

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Retrieval: Embedding

Folie 68, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
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Retrieval: Embedding

Embedding Embedding ist eine Vektordarstellung eines Text-Chunks. Embedding ist die Grundlage der Suche. Nachdem wir die Suchabfrage des Benutzers erhalten haben, kodieren wir sie mit genau derselben Embeddingsmethode für die Suche.

https://blog.dailydoseofds.com/p/5-chunking-strategies-for-rag

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Retrieval: Suche

Folie 70, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
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Retrieval: Suche

Suche Das Suchmodell sollte mit dem Embeddingsmodell übereinstimmen Wenn semantische/dichte Embeddings angewendet werden: Die Top-K-Chunks mit der maximalen Kosinusähnlichkeit mit der Abfrage-Embedding werden abgerufen.

Abfrage x

Chunk 1

Embedding-Modell

ex = [0,3, 0,1, …, 0,5]

e1 = [0,0, 0,2, …, 0,7]

Block 2

Chunk N

e2 = [0,1, 0,2, …, 0,3]

eN = [0,9, 0,8, …, 0,5]

K abgerufene Chunks

Sprechernotiz

Ein Embedding-Modell ist eine spezifische Form eines Sprachmodells (oder genauer: ein KI-Modell zur Verarbeitung natürlicher Sprache, NLP), jedoch mit einer anderen Funktion als generative Modelle wie ChatGPT.

Folie 72

Keyword-Suche vs. Semantische Suche

Zwei grundverschiedene Arten, ein Dokument zu finden.

Keyword-Suche

Matcht auf Wörter. Findet nur, was wörtlich im Dokument steht. Stark bei: exakten Begriffen, Produktnamen, Codes. Schwach bei: Synonymen, Umformulierungen, anderen Sprachen.

Semantische Suche

Matcht auf Bedeutung. Text wird in Zahlenvektor übersetzt – ähnliche Bedeutung = ähnlicher Vektor. Stark bei: Paraphrasen, Synonymen, natürlichen Fragen. Schwach bei: sehr spezifischen Eigennamen und Kürzeln.

In der Praxis oft kombiniert (Hybrid Search).

Folie 72, Bild aus dem Deck (Graphic 151)Folie 72, Bild aus dem Deck (Graphic 152)
Folie 73

Warum das in der Praxis zählt

Dieselbe Frage, dieselbe Dokumentenbasis – zwei Ergebnisse.

„Wie storniere ich meinen Vertrag?“

Dokument: „Kündigungsprozess für Premium-Mitgliedschaft: Schritt 1 …“

Keyword-Suche

Treffer: 0

Warum: „stornieren“ ≠ „Kündigung“, „Vertrag“ ≠ „Premium-Mitgliedschaft“. Ergebnis: Nutzer findet nichts. Obwohl das Dokument exakt die Antwort enthält.

Semantische Suche

Treffer: hoch

Warum: Bedeutungsähnlichkeit statt Wörtlichkeit. Ergebnis: Dokument wird gefunden und an das KI-System weitergereicht.

„Keyword-Suche findet Wörter. Semantische Suche findet Antworten.“

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Worüber die IT dann spricht…

Kurzer Sprachführer – damit ihr im Gespräch mit IT und Plattform-Teams wisst, worum es geht.

Klassische / Volltextsuche

Basiert meistens auf der Lucene-Technologie.

Häufige Systeme: Elasticsearch · OpenSearch · Apache Solr

Vektordatenbanken

Spezialisiert auf Bedeutungsähnlichkeit – das Rückgrat der semantischen Suche.

Häufige Systeme: Pinecone · Weaviate · Qdrant · Chroma · pgvector

Hybrid-fähig

Kombinieren Keyword- und Vektorsuche in einem System.

Häufige Systeme: Elasticsearch · Vespa · Azure AI Search

„Für die Führungsebene ist die Frage nicht ‚welches Produkt?‘ – sondern ‚welcher Use Case rechtfertigt welchen Aufwand?‘“

Folie 74, Bild aus dem Deck (Graphic 552)Folie 74, Bild aus dem Deck (Graphic 553)Folie 74, Bild aus dem Deck (Graphic 554)
Folie 75

Wiederholung: Wie funktioniert ein RAG System?

Folie 75, Bild aus dem Deck (Image 0)Folie 75, Bild aus dem Deck (Grafik 29)
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Wer traut sich das das Thema RAG zu erklären? 1. Wie funktioniert ein Prompt? 2.Wie funktioniert ein RAG System?

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PROMPT VS. RAG

WIE FUNKTIONIERT EIN PROMPT?

AUFGABE + KONTEXT (ROLLE, ZIEL, STILVORHABEN)

LLM (BIS ZUR LÄNGE DES KONTEXTFENSTERS)

ANTWORT

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Wie funktioniert ein RAG System?

AUFGABE + KONTEXT (ROLLE, ZIEL, STILVORHABEN)

LLM (BIS ZUR LÄNGE DES KONTEXTFENSTERS)

ANTWORT

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Wissen ≠ Können

Warum RAG allein nicht reicht.

RAG

Liefert Informationen auf Abruf. Findet CI-Handbuch, alte Angebote, Kundenhistorie. Grenze: Das KI-System weiß was, aber nicht wie ihr arbeitet.

Skills

Liefert Vorgehen auf Abruf. Codiert Template, Tonfall, Prozess, Signoff. Stärke: Das Playbook, das sonst nur im Kopf der erfahrenen Kollegin steckt.

„RAG macht das KI-System belesen. Skills machen es zum Kollegen, der eure Art zu arbeiten kennt.“

Folie 79, Bild aus dem Deck (Graphic 232)Folie 79, Bild aus dem Deck (Graphic 233)
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Wofür würdest ihr das bei Euch nutzen?

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Wann nutzt man ein RAG?

✓ Sinnvoll wenn...

✕ Nicht nötig wenn...

Euer internes Wissen soll für alle verfügbar sein (Handbücher, Richtlinien, Prozesse) Mitarbeitende stellen immer wieder dieselben Fragen an Dokumente Antworten müssen aktuell und quellenbasiert sein Das Modell soll auf Basis eurer Daten antworten – nicht allgemein

Allgemeine Aufgaben genügen: Texte schreiben, zusammenfassen, analysieren Kein spezialisiertes Unternehmenswissen vorhanden Besseres Prompting reicht bereits aus. Kein IT-Partner für die Umsetzung verfügbar

Beispiele aus der Praxis:

HR

Chatbot beantwortet Fragen zu Dienst-Anweisungen & Richtlinien

Vertrieb

KI antwortet auf Basis aktueller Produktdaten & Preislisten

Recht

Schnellzugriff auf interne Compliance-Dokumente & Verträge

IT-Support

Helpdesk-Assistent auf Basis technischer Dokumentation

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3. Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

TEIL 1 – Bessere Modelle Wie werden die Modelle besser – und was bedeutet das für eure Daten? TEIL 2 – Bessere Ergebnisse, ohne am Modell zu drehen Wie holt ihr aus demselben Modell bessere Ergebnisse? Wie kann man ein Modell mit eigenem Wissen verknüpfen? Wie bringt ihr dem Modell eure Arbeitsweise bei?

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Wie werden KI-Ergebnisse besser?

Drei Wege und Ihre Bedeutung:

01

Besserer Kontext

im Prompt

Mehr Information, klarere Aufgabe, bessere Struktur. Der Weg, den ihr direkt steuern könnt.

02

RAG

Retrieval Augmented Generation

Eigenes Wissen mit dem Modell verknüpfen. Antworten auf Basis eurer eigenen Dokumente.

03

Skills

Wiederverwendbare Anweisungen

Vorgefertigte Workflows für wiederkehrende Aufgaben. Einmal einrichten, dauerhaft konsistente Ergebnisse.

1

Folie 83, Bild aus dem Deck (Image 0)
Folie 84

Was ist ein Skill?

Das codierte Playbook der erfahrenen Kollegin.

Stell dir vor: das Vorgehen eurer erfahrensten Kollegin – ihre Schritte, ihre Templates, ihre Qualitätsmaßstäbe – liegt als Ordner ab. Verfügbar für alle. Abrufbar, wann immer der passende Task auftaucht.

Was in einem Skill steckt

Vorgehen – Schritte und Regeln

Templates – fertige Strukturen

Referenzen – Dokumente und Standards

Beispiele – gute Outputs als Vorbild

„Ein Skill ist Vorgehen in ablegbarer Form.“

Folie 84, Bild aus dem Deck (Graphic 152)
Folie 85

Wie wird ein Skill aktiv?

Das KI-System erkennt den Task und zieht den passenden Skill – automatisch.

1

Nutzereingabe

Meeting mit den Team-Leads zu Q2-Roadmap. Priorität Mobile-Launch bleibt, Design-Review verschoben auf Juli, Sabine übernimmt Vendor-Auswahl, Budget Data-Hub offen. Nächste Runde in zwei Wochen.

2

Erkennung

Das KI-System erkennt den Task: Meeting-Protokoll.

3

Skill wird geladen

Skill „Meeting-Protokoll“ wird in den Kontext gezogen: Struktur, Action-Item-Logik, Format.

4

Ausführung

Ergebnis: strukturiertes Protokoll nach Standard.

Geladen wird nur der relevante Skill – nicht alles auf einmal.

Folie 86

Ein Skill in Aktion

Meeting mit den Team-Leads zu Q2-Roadmap. Priorität Mobile-Launch bleibt, Design-Review verschoben auf Juli, Sabine übernimmt Vendor-Auswahl, Budget Data-Hub offen. Nächste Runde in zwei Wochen.

Ohne Skill

Im Meeting wurde die Q2-Roadmap besprochen. Die Priorität liegt weiterhin auf dem Mobile-Launch. Das Design-Review wird auf Juli verschoben. Sabine kümmert sich um die Vendor-Auswahl. Das Budget für den Data-Hub ist noch offen. Nächstes Meeting in zwei Wochen.

Fließtext, keine Struktur. Keine Owner, keine Deadlines, keine Trennung von Entscheidung und offener Frage.

Mit Skill

Meeting: Q2-Roadmap mit Team-Leads Nächstes Meeting: in 2 Wochen Entscheidungen • Priorität Mobile-Launch bleibt bestehen • Design-Review verschoben auf Juli Action Items • Sabine – Vendor-Auswahl (Deadline offen) • Budget Data-Hub klären (Owner offen) Offene Punkte • Design-Review-Termin im Juli • Data-Hub-Budget

Struktur, Owner, offene Punkte klar getrennt. Execution wird nachvollziehbar.

„Nicht ‚schöner schreiben‘ – sondern Execution möglich machen.“

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Was Skills im Team verändern

Vom individuellen Trick zum Organisations-Hebel.

Standardisierung Qualität wird unabhängig davon, wer das KI-System bedient.

Skalierung Einmal gebaut, vom ganzen Team genutzt.

Onboarding Neue Kolleginnen starten mit dem Niveau der besten Kollegin.

Governance Änderungen zentral, nicht in hundert Einzel-Prompts verstreut.

So könnte eine Skill-Bibliothek für euer Team aussehen

Meeting-Protokoll

Kunden-Follow-up nach Call

CRM-Notiz aus Voice-Memo

Board-/Investoren-Update

LinkedIn-Post

Mitarbeiter-Feedback (SBI)

Onboarding-Mail

Entscheidungsvorlage

„Prompting ist eine Fähigkeit des Einzelnen. Skills sind eine Fähigkeit der Organisation.“

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Skills für Unternehmen

Prozesslogik & Templates

Wie sieht bei euch ein Angebot aus? Welches Format hat ein Statusbericht? Wie läuft ein Onboarding?

Branchen- wissen

Regulatorische Anforderungen Fachbegriffe & Standards Compliance-Regeln

Unternehmens- kontext

Tonalität & Werte Interne Spielregeln Freigabeprozesse

Das ist kein IT-Projekt. Das sind dokumentierte Best Practices, die der Agent bei Bedarf bekommt.

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Wer kann erklären: Skills vs. RAG?

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Wo die Community ihre Skills teilt

Die wichtigsten offenen Aggregatoren – Stand April 2026.

claude marketplaces

Der größte Aggregator für Claude-Code-Plugins und Skills.

Sortiert nach Installs & GitHub-Stars

SkillsMP

Kuratierter Skill-Marktplatz mit Cross-System-Anspruch.

Claude · Codex · ChatGPT

tonsofskills

Sehr großer Katalog – Breite vor Tiefe.

Tausende Skills

awesome- claude-skills

Klassische „Awesome List“ – kuratierte Sammlung auf GitHub.

Curated · Open Source

mcpmarket

Marktplatz für MCP-Tools und Skills – Fokus Entwickler-Workflows.

MCP-nah

LobeHub

Internationale Plattform mit dedizierter Skills-Sektion.

Multi-Provider

Community-Skills sind ausführbare Logik, kein statisches Template – vor Einsatz Code sichten wie bei jeder Open-Source-Abhängigkeit.

„Goldgrube zum Experimentieren – Steinbruch für Produktivbetrieb ohne Review.“

Liste nicht erschöpfend – die Community-Landschaft verändert sich schnell.

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Folge:

SQL Datenbank

Transaktionsebene Workflow, Buchungen…

SaaSocalypse (Zusammen mit Agenten und MCP)

Anwenderoberfläche

JETZT

0–3 J.

Coding Agents bauen auch deterministische Prozesslogik ZEITFENSTER DURCH 1) Regulatorik / Zertifizierungen 2) Netzwerkeffekte (Einbindung in Ökosysteme)

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Sprechernotiz

Die Folie zeigt SAP als drei Schichten: Oberfläche, Geschäftslogik und Datenbank. Die These ist, dass KI-Agenten zuerst die Benutzeroberfläche ersetzen und mittelfristig auch Teile der Prozesslogik übernehmen können. Was etablierte Systeme wie SAP schützt, sind aber nicht primär die Masken oder der Code, sondern Regulierung, Zertifizierung und die tiefe Einbindung in externe Ökosysteme wie Banken, Lieferketten oder Behörden. Langfristig bleibt vor allem die Daten- und Integrationsschicht wertvoll, während das klassische Pro-User-SaaS-Modell unter Druck gerät. Die „SaaSocalypse“ bezeichnet den prognostizierten massiven Einbruch traditioneller Software-as-a-Service (SaaS)-Unternehmen, ausgelöst durch KI-Agenten, die Funktionen automatisieren, für die früher Software nötig war. Der Trend, verstärkt durch KI-Updates wie Anthropic Claude Co-work, führte zu Milliardenverlusten bei Softwareaktien, da KI-gesteuerte Automatisierung SaaS-Abos überflüssig macht.  1. Regulatorik: SOX, GDPR, branchenspezifische Compliance. Ein selbstgebautes System muss dieselben Zertifizierungen durchlaufen wie SAP. Das ist kein Code-Problem, sondern ein Prozess- und Zeitproblem (Wirtschaftsprüfer, Auditoren, Behörden). 2. Netzwerkeffekte: SAP-Systeme sind nicht isoliert — sie hängen an Lieferketten, Banken, Steuerbehörden. EDI-Schnittstellen, SEPA-Formate, branchenspezifische Standards. Das Ökosystem ist der Moat, nicht der Code. Oben: Anwenderoberfläche Das ist die Oberfläche, in der Menschen klicken, suchen, Formulare ausfüllen, Berichte aufrufen usw. Interpretation der Folie: Diese Ebene ist am stärksten bedroht, weil KI-Agenten die Bedienung teilweise ersetzen können. Beispielhaft gedacht: + Früher: Mensch öffnet SAP, sucht Maske, klickt sich durch. + Künftig: Mensch sagt einem Agenten: „Lege eine Bestellung an, prüfe Budget, buche Wareneingang und informiere Einkauf.“ Der Agent nutzt APIs/MCP/Integrationen und erledigt das im Hintergrund. 👉 Die UI wird damit weniger wertvoll, weil der Nutzer nicht mehr unbedingt in SAP selbst arbeiten muss. Mitte: Transaktionsebene („Workflow, Buchungen…“) Das ist die fachliche Prozesslogik: Bestellungen, Rechnungen, Buchungen, Freigaben, Genehmigungen, Workflows Rechts neben der Grafik steht klein: „Coding Agents bauen auch deterministische Prozesslogik“ Das ist ein wichtiger Satz. Er bedeutet sinngemäß: „Nicht nur die Oberfläche, sondern auch klar definierte, regelbasierte Abläufe könnten von KI-gestützten Systemen gebaut oder nachgebildet werden.“ Ebene A – Disruption KI-Agenten ersetzen Bedienung MCP verbindet Agenten mit Tools und Daten klassische SaaS-Frontends verlieren an Wert Seat-based / Pro-User-Abos geraten unter Druck Ebene B – Beharrungskräfte ERP / System of Record bleibt wichtig Compliance schützt etablierte Anbieter Integrationen und Ökosysteme verlangsamen Disruption der untere Stack (Daten, Anbindung, Governance) bleibt wertvoll Was überlebt? Unternehmen, die sich auf das „Retrieval Layer“ (effizientes Finden und Nutzen von Daten) konzentrieren, gelten als überlebensfähig, da KI-Agenten auf genaue Daten angewiesen sind. Das klassische „Pro-User-Abo-Modell“ gerät jedoch massiv unter Druck.  Man kann die These auch so lesen: Früher Mensch → SAP-Oberfläche → Prozesslogik → Datenbank In der neuen Welt Mensch → KI-Agent → MCP / Tools / APIs → Prozesse + Daten Der Unterschied ist: Die Oberfläche wird vom SaaS-Produkt weg verlagert Die Intelligenz sitzt zunehmend im Agenten Der Wert verschiebt sich nach unten: Daten Integrationen Compliance

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Und die SaaSocalypse ist nicht ohne…

KURSVERLUSTE YTD 2026

ITSM

ServiceNow

-40%

RPA

UiPath

-35%

ERP

SAP

-35%

FinTech

Intuit

-34%

Creative

Adobe

-32%

CRM

Salesforce

-31%

Commerce

Shopify

-26%

Productivity

Microsoft

-23%

$1.4T Marktkap. vernichtet seit Jan 2025

Quellen: CNBC, TechCrunch, Forrester, Bain & Company | YTD Apr 2026

Sprechernotiz

Die zweite Folie zeigt, dass die durch KI‑Agenten ausgelöste „SaaSocalypse“ bereits im Kapitalmarkt angekommen ist: Über nahezu alle SaaS‑Kategorien hinweg verlieren etablierte Anbieter massiv an Bewertung, was darauf hindeutet, dass Investoren das klassische Pro‑User‑Abo‑Modell und UI‑zentrierte Software im KI‑Zeitalter neu bewerten. „Das ist keine theoretische Debatte. Der Markt hat bereits reagiert: ITSM, RPA, ERP, CRM – alle großen SaaS‑Segmente verlieren deutlich an Bewertung. Insgesamt sind seit Anfang 2025 rund 1,4 Billionen Dollar Marktkapitalisierung verschwunden. Das ist das finanzielle Echo auf genau die Architektur‑ und Agenten‑Themen, die wir gerade diskutiert haben.“ Was hier gezeigt wird Eine Liste großer, etablierter Software- und SaaS-Unternehmen, jeweils mit: Die Auswahl ist nicht zufällig, sondern strategisch: a) Alle sind klassische SaaS‑Champions Abo-Modell Pro‑User‑Pricing Wiederkehrende Umsätze Starke Lock‑in‑Narrative über Jahre b) Sie decken verschiedene Software-Kategorien ab ITSM / Workflow → ServiceNow Automatisierung → UiPath ERP → SAP Finanzsoftware → Intuit Kreativtools → Adobe CRM → Salesforce E‑Commerce → Shopify Produktivität → Microsoft 👉 Dadurch sagt die Folie implizit: Die SaaSocalypse ist kein Nischenphänomen und betrifft nicht nur „schwache“ Player. „$1.4T Marktkap. vernichtet seit Jan 2025“ Das ist der emotionale Höhepunkt der Folie. Bedeutung: $1.4 Billionen Dollar Marktwertverlust Zeitraum: seit Januar 2025 Aggregiert über den SaaS‑Sektor

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Praxis: Euer erster eigener RAG basierter Agent.

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Praxisanwendung in Langdock

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Praxis: Euer erster wissensbasierter (RAG) Agent.

Wissensbasis

Systemprompt

Retrieval + Antwort

Ablauf

1

Wissensbasis befüllen & Systemprompt einsetzen

2

Mit echter Stellenausschreibung testen

3

Antwort prüfen und Prompt ggfls. Iterieren und nachschärfen

Wir bauen einen Agenten, der eine Stellenauschreibung als Eingabe nutzt und euch eine Match-Analyse und – auf Wunsch – ein persönliches Motivationsschreiben erstellt.

4

Sicherung & Blitzlicht

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Eure Wissensbasis befüllen

Ladet zusätzliches Kontext-Wissen in das Projekt. (Konvertiert als .md Datei)

Pflicht

Aktueller Lebenslauf Arbeitszeugnisse (ein bis drei Stück) LinkedIn-Profil als Screenshot oder PDF Euer KI-Kompetenzprofil aus Tag 4/5

Empfohlen

Zertifikate & Weiterbildungsnachweise Projektbeschreibungen oder Referenzen Portfolio-Stücke, Screenshots, Arbeitsproben Fachartikel oder Beiträge, die ihr geschrieben habt

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Der Systemprompt

Den vollständigen Systemprompt findet Ihr in der AITI Academy

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Was ihr testet

Sucht euch eine echte Stellenausschreibung – Screenshot, Copy-Paste, Link.

1

Match-Analyse

Passt das Profil zu der Stelle?

Score von 1 bis 10 Konkrete Schärfungshinweise Wo Lücken offen ansprechen?

2

Motivationsschreiben

Klingt das wirklich nach mir?

Max. 250 Wörter In eurer Stimme Keine Bewerbungs-Floskeln

Beobachtet: Zieht der Assistent die richtigen Dokumente? Wo halluziniert er?

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Was ihr sichert

Drei Artefakte: Jedes hat einen Andockpunkt im weiteren Kursverlauf

Der Systemprompt

→ Prompt-Bibliothek

Die Schärfungshinweise

→ KI-Kompetenzprofil

Das Motivationsschreiben

→ Claude Skill (Kommt später im Kurs)

Blitzlicht: Eine Erkenntnis – eine Schärfung fürs Kompetenzprofil

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Bonus: Tonalität

Für alle ohne LinkedIn oder mit spärlichem Profil – so kommt eure Stimme trotzdem rein

Prompt zur Tonalitäts-Analyse

Hier sind 2–3 Texte, die ich selbst geschrieben habe: [Texte einfügen] Analysiere meinen persönlichen Schreibstil und erstelle ein kurzes Tonalitäts-Profil mit: 1. TONLAGE – förmlich/locker, warm/distanziert, knapp/ausführlich 2. TYPISCHE FORMULIERUNGEN – Wörter, Wendungen, Satzanfänge 3. STRUKTURVORLIEBEN – kurze/lange Sätze, Prosa/Aufzählung, Emojis? 4. DO und DON'T – was klingt nach mir, was nie Halte es kompakt – eine A4-Seite maximal.

Ergebnis als Datei sichern → in die Wissensbasis hochladen

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KI Kompetenzprofil: Recap & Berufsprofil (2 Version)

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Bevor wir weitermachen: Kurzer Check

01_berufsprofil.md ist exportiert

Datei ist als Projektdokument im Claude-Projekt hochgeladen

Claude kennt euer Berufsprofil – ihr seht es in der Projektübersicht

Ohne das hochgeladene Berufsprofil kann Claude die Verknüpfung im zweiten Schritt nicht herstellen. Kurz prüfen, bevor ihr weitermacht.

Sprechernotiz

[ Thorsten prüft kurz im Plenum – wer noch nicht exportiert hat, holt es jetzt nach ]

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Recap: Claude arbeitet jetzt mit eurem Berufsprofil

Was anders ist

• Ihr startet eine neue Konversation im Projekt.

• Claude hat automatisch Zugriff auf 01_berufsprofil.md.

• Die Ergebnisse aus Schritt 1 und 2 werden verknüpft.

Was ihr zum ersten Mal erlebt

• Wie ein Claude-Projekt mit wachsender Wissensbasis arbeitet.

• Das ist kein Zufall – ihr habt es so gebaut.

• An Tag 8 behandeln wir dieses Konzept vertieft als Thema.

Jedes Dokument das ihr hochladet macht Claude ein bisschen mehr zu eurem persönlichen Coach.

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Recap: Schritt 6 – Den zweiten Erarbeitungsprompt ins Projekt kopieren

Neue Konversation starten – nicht im selben Chat wie Schritt 1, aber im richtigen Projekt „Mein KI-Kompetenzprofil“.

06

Learnworlds öffnen und Datei herunterladen: AppliedAIProfessional_M1_W1_T4_Erarbeitungsprompt2_Prozesse_Potenzial.md

07

Neue Konversation im Projekt „Mein KI-Kompetenzprofil“ starten

08

Prompt kopieren und abschicken – noch kein Material hochladen

Sprechernotiz

[ Thorsten zeigt live – Prompt aus Learnworlds herunterladen, neue Konversation im Projekt starten ]

Folie 105

Recap: Schritt 7 – Euer Tag-2-Material rein – alle drei Bereiche

01

Bereich 1 – „Meine Prozesse & Aufgaben“: wiederkehrende Aufgaben und Prozesse

02

Bereich 2 – „Mein KI-Potenzialfeld“: die 2–3 markierten Aufgaben mit kurzer Begründung

03

Bereich 3 – „Hier sehe ich Potenzial“: euer vervollständigter Lernziel-Satz

Auch hier gilt: roh, unstrukturiert, so wie es steht. Claude übernimmt die Zuordnung zu den drei Bereichen.

Sprechernotiz

[ 5 Minuten – alle sammeln und posten ihr Tag-2-Material aus Miro ]

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Recap: Schritt 8 – 02_prozesse_und_potenzial.md

01

Dialog führen

Claude verknüpft eure Prozesse mit dem Berufsprofil und stellt Rückfragen

02

Kontrollpunkte laufen automatisch

Vollständigkeits-Check, Abschluss-Check, Qualitäts-Check

03

Abschluss-Check bestätigen

MD-Datei erstellen lassen

04

Exportieren & hochladen

Als 02_prozesse_und_potenzial.md exportieren und ins Projekt-Wissen hochladen

Wenn Bereich 2 noch unscharf ist – das ist okay. Wir fangen gerade erst an mit eurem KI Kompetenzprofilen.

Folie 107

Recap: Euer Miro-Material rein – so wie es ist

01

Miro öffnen: Tag-1-Übung „Wer bist du – beruflich?“ und „Was erwartest du – und was bringst du mit?“

02

Screenshots oder Copy-Paste der Sticky Notes in die nächste Nachricht – unstrukturiert, roh, so wie es steht

03

Absenden – Claude ordnet alles zu und stellt 2–3 Rückfragen

Je mehr Material ihr gebt, desto besser wird das Gespräch. Stichworte reichen – aber mehr ist mehr.

[ 5 Minuten – alle sammeln und posten ihr Rohmaterial aus Miro ]

Folie 108

Recap: 01_berufsprofil.md: Euer erstes Dokument

01

Dialog führen

Claude fragt, ihr antwortet ehrlich und konkret. Wenn der Dialog zu oberflächlich ist: „Frag mich noch mehr dazu.“

02

Kontrollpunkte laufen automatisch

Vollständigkeits-Check, Abschluss-Check, Qualitäts-Check – gesteuert durch den Systemprompt

03

Abschluss-Check bestätigen

MD-Datei erstellen lassen

04

Exportieren & hochladen

Als 01_berufsprofil.md exportieren und ins Projekt-Wissen hochladen

Kein Formular – ein echtes Gespräch. Claude führt euch. Der Systemprompt steuert das Verhalten.

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Nächster Schritt: Verfeinere dein KI-Kompetenzprofil: Meilenstein 2

Prompt kopieren & ausfüllen: „Hier ist mein bisheriges KI-Kompetenzprofil: [Profil aus Tag 4 einfügen]. Bitte verbessere es: Formuliere die Kernkompetenzen präziser und ergänze 2 konkrete Berufsfelder, in denen KI-Kenntnisse heute besonders gefragt sind.“

Deine Aufgabe in 3 Schritten:

1

Öffne dein KI-Kompetenzprofil aus Tag 4 in Learnworlds und kopiere den Inhalt.

2

Füge den Prompt in Claude ein — ersetze den Platzhalter durch dein eigenes Profil — und sende ihn ab.

3

Lies das Ergebnis: Wenn etwas nicht passt, formuliere den Prompt um und versuche es erneut. Iteration ist Teil des Prozesses.

Speichere dein überarbeitetes Profil.

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Vorher / Nachher — was hat sich verändert?

Erster Entwurf (Tag 4)

Was stand darin?

Wie präzise waren die Kernkompetenzen formuliert?

Was hatte noch gefehlt?

Zweiter Entwurf (heute)

Was hat sich konkret verändert?

Welche Kernkompetenz ist jetzt präziser formuliert?

Welche Berufsfelder wurden ergänzt?

„Bessere Datengrundlage = bessere Ergebnisse. Das ist keine Magie, sondern Methode.“

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2

KI-Kompetenzprofil: Zweiter Entwurf

Dein Profil ist präziser geworden, durch bessere Prompts, nicht durch mehr Wissen. Du hast heute zum ersten Mal systematisch mit KI iteriert.

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Tag 6 – Abschluss

Das nehmen wir mit

Wir verstehen RAG als Architekturprinzip – und wissen, wann ein Modell Wissen braucht und wann bessere Anweisungen reichen Wir kennen die typischen Einsatzfelder von RAG – von Dienstanweisungen über Kundenservice bis zur technischen Dokumentation Wir haben unseren ersten RAG-basierten KI-Agenten in Langdock gebaut – mit eigenen Daten, für den eigenen Anwendungsfall

RAG ist kein Tool – es ist ein Prinzip. Und wer das Prinzip versteht, baut Lösungen, die wirklich wissen, wovon sie reden.

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Ausblick - Tag 7

Wie ist der KI-Markt aufgebaut? Und welche Schicht ist für dich oder dein Unternehmen relevant?

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Vielen Dank! Tag 6 geschafft!

AI Transformation Institute

24. August 2026

Thorsten Gluitz