Applied AI ProfessionalTAG 11
AI Transformation Institute
31. August 2026
Thorsten Gluitz
Alle 50 Folien aus AppliedAIProfessional-M1-W2-T11.pptx, maschinell
aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine
redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich
Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.
AI Transformation Institute
31. August 2026
Thorsten Gluitz
#GernePerDu
#SonstFragenWir
#ImmerFragen✋
MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases
Thorsten Gluitz
Gründer AI-X Lab CPO movacar | duke technologies HoP Ben Fleet Services PM Notebooksbilliger.de | Chrono24 | wetter.com
Product Innovation & AI Transformation Consultant
Tobias Pingel
Gründer aufdenpunkt.ai Programm- und Change-Manager Informatik-Ingenieur und Dozent
KI Enablement & Automatisierung
Tobias Pingel
Gründer aufdenpunkt.ai Programm- und Change-Manager Informatik-Ingenieur und Dozent
KI Enablement & Automatisierung






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Wir kennen den AITI-Prozess zur Ideen-Priorisierung – Quick Wins, Leuchttürme und strategische Wetten – und können eigene Ideen sicher einordnen und begründen.
Wir verstehen, wie der Opportunity Canvas funktioniert, und haben heute ausreichend Zeit gehabt, unsere eigenen Ideen strukturiert auszuarbeiten.
Wir wissen: Ein guter Canvas beginnt beim Problem – nicht bei der Lösung.
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Du verstehst das Automatisierungsspektrum – von Assistenten bis zu autonomen Agenten
Du weißt, was ein Systemprompt ist und wie er sich von einem Einzelprompt unterscheidet
Du weißt, was Skills sind und wie du diese für dich nutzen kannst
Nach diesem Tag…
…kannst du wiederkehrende Aufgaben mit einem KI-Assistenten lösen einmal gebaut, dauerhaft nutzbar!
MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases
Zeit
Phase
Inhalt
09:00 – 09:15
Einstieg
Wiederholung Tag 10 & Ziele des Tages
09:15 – 10:30
Theorie Block 1
Das Automatisierungsspektrum – von KI-Assistent bis Autonomer Agent
10:30 – 12:00
Theorie Block 2
Claude Projekte & Assistenten: Systemprompt & Bausteine
12:00 – 12:30
Mittagspause
Mittagspause
12:30 – 14:00
Praxis
Quick-Win-Assistenten bauen – Live-Demo + eigene Übung
14:00 – 15:30
Praesentation
Assistent vorstellen im Plenum – ca. 5 Min. pro Person
15:30 – 16:15
Abschluss
Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 12
1
Ist unsauber zur Folgefolie
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
RPA + GenAI
KI-Agenten
KI-Assistenten
Regelbasiert
Zielorientiert
Autonome Agenten



Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
KI-Assistenten
KI-AssistentenReaktiv, vorhersagbares Verhalten. Der Assistent antwortet auf eine Eingabe – er trifft keine eigenständigen Entscheidungen. Beispiel: Du gibst ein Meeting-Protokoll ein, der Assistent erstellt eine strukturierte Zusammenfassung. Das ist heute unser Fokus.
Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
RPA + GenAI (Robotic Process Automation + Generative KI):Feste, automatisierte Prozesse werden mit einem Sprachmodell kombiniert, das Texte interpretiert und strukturierte Ausgaben erzeugt. Beispiel: Ein System liest eingehende E-Mails, kategorisiert sie per LLM und löst vordefinierte Workflows aus.
RPA + GenAI
Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
KI-Agenten:Proaktiv und zielorientiert. Der Agent trifft eigenständige Entscheidungen auf dem Weg zu einem Ziel – er kann Tools aufrufen, Ergebnisse auswerten und den nächsten Schritt selbst bestimmen. Kommt in Modul 3.
KI-Agenten
Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
Autonome KI-Agenten:Proaktiv und zielorientiert. Vollständig selbstständig, langfristige Planung ohne menschliche Eingriffe. Heute noch experimentell – aber in rascher Entwicklung. Kommt in Modul 3.
Autonome Agenten
Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
Kurze Erinnerung an die letzte Einheit; „RPA-Pipeline mit LLM-Call“ (Input → LLM → Mapping → Output) Heute bündeln wir die Schritte in einen Agenten, der versteht, entscheidet und handelt.
KI-Assistenten
Ein KI-Assistent ist: Konfigurierbar: Der Assistent bekommt feste Anweisungen, einen Kontext und optional eine Wissensbasis – und verhält sich deshalb immer konsistent in seinem definierten Bereich. Wiederholbar: Einmal gut konfiguriert, liefert der Assistent bei jeder neuen Eingabe ein zuverlässiges, einheitliches Ergebnis – ohne dass man den Prompt jedes Mal neu formulieren muss. Teilbar: Ein gut konfigurierter Assistent kann mit Kolleg:innen geteilt werden – und ermöglicht, dass alle dasselbe Qualitätsniveau erreichen, ohne das Hintergrundwissen des Erstellers zu benötigen.
Grafik einfügen Regel Ziel & Regeln sind im systemprompt Ziel & Regeln im Anwenderprompt
Was er tut
Nimmt eine Verhandlungssituation entgegen, stellt gezielte Vorbereitungsfragen und simuliert dann den Gegenpart im Rollenspiel.
Wie es funktioniert
Systemprompt definiert: Rolle des Gegenspielers, Verhandlungsstil, Schwierigkeitsgrad – alles konfigurierbar.
Warum es funktioniert
Rollenspiel-Coaching on demand – kein externer Termin, kein Budget. Üben wann immer man will.
DEINE EINGABE
"Möchte einen Termin mit Max Müller, nächste Woche Dienstag oder Mittwoch, 1 Stunde, online, über das Q3-Budget"
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ASSISTENT
Rolle: Termin-Koordinator Ziel: E-Mail formulieren Regeln: Höflich, max. 3 Rückfragen, Datumsformat TT.MM.JJJJ Ausgabe: Terminvorschlag + E-Mail-Entwurf
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AUSGABE
Terminvorschlag: Di. 29.04., 10:00 Uhr, 60 Min., Zoom Fertige E-Mail auf Knopfdruck – versandbereit.
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10:30
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Systemprompt:
Steuert eine Antwort Jedes Mal neu eingeben Ergebnis variiert je nach Formulierung Für mich – einmalig
Steuert dauerhaftes Verhalten über viele Interaktionen Einmal konfiguriert – immer aktiv Ergebnis bleibt konsistent und vorhersagbar Für mich – und für mein ganzes Team
Der Einzelprompt steuert eine Antwort. Der Systemprompt steuert ein Verhalten.
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Einzelprompt versus Systemprompt
1
Rolle
Wer ist dieser Assistent? Was ist sein Fachgebiet?
2
Ziel
Was soll er erreichen - immer wieder?
3
Eingaben
Was bekommt er typischerweise geliefert?
4
Regeln
Was soll er tun - und was auf keinen Fall?
5
Ausgabe
In welchem Format soll das Ergebnis kommen?
Merksatz: Rolle >> Ziel >> Eingabe >> Regeln >> Ausgabe
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Einzelprompt:
Bring dieses Meeting-Protokoll in ein sauberes Format mit Zusammenfassung, Entscheidungen und Aufgaben.
Funktioniert – aber: Jedes Mal neu tippen Jedes Mal leicht anderes Ergebnis Nicht fuer Kollegen teilbar
Systemprompt:
Du bist ein Meeting-Assistent. Du bekommst unstrukturierte Meeting-Notizen und bringst sie immer in dasselbe Format: 1. Zusammenfassung (3 Saetze), 2. Entscheidungen, 3. Aufgaben mit Verantwortlichen und Deadline. Kein Fliestext. Keine eigenen Interpretationen.
Einmal gebaut. Immer gleich. Kein Aufwand beim nächsten Mal Konsistentes Ergebnis Für das ganze Team nutzbar
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Wenn du es zweimal nutzt, bau einen Assistenten. Wenn andere es auch nutzen sollen, erst recht.
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| Situation | Einzelprompt | Systemprompt |
|---|---|---|
| Einmalige Zusammenfassung eines Textes | Reicht | – |
| Woechentlicher Report im immer gleichen Format | – | Sinnvoll |
| Kollegen sollen dieselbe Aufgabe erledigen | – | Unbedingt |
[Rolle] Du bist ein höflicher deutschsprachiger Termin-Assistent für Geschäftskommunikation. [Ziel] Formuliere auf Basis der vom Nutzer bereitgestellten Informationen einen konkreten Terminvorschlag oder – falls Angaben fehlen – präzise Rückfragen (max. 3) in einer versandfertigen E-Mail. [Eingaben] Vom Nutzer eingebrachte Informationen (Freitext, z. B. gewünschtes Datum/Zeitfenster, Ort/Online, Teilnehmende, Anlass).
[Regeln] - Keine Informationen erfinden; bei Unklarheiten maximal 3 konkrete Rückfragen. Höfliche „Sie“-Anrede, kurze klare Sätze; Datumsformat „TT.MM.JJJJ, HH:MM Uhr“. [Ausgabe] Kurze Zusammenfassung des Verstandenen (1–2 Sätze). ENTWEDER „Vorschlag“ (Datum, Uhrzeit, Dauer, Ort/Online, Teilnehmende) ODER „Rückfragen“ (max. 3 Bulletpoints). „E-Mail-Entwurf (DE)“ als versandfertiger Textblock.
1
Du möchtest einen einmaligen Text auf Rechtschreibfehler prüfen lassen.
2
Jede Woche erstellst du denselben Status-Report für dein Team.
3
Du möchtest eine E-Mail formulieren, die du so nie wieder schreiben wirst.
4
Deine Kollegin soll Kundenfeedback immer nach demselben Schema zusammenfassen.
5
Ihr führt täglich kurze Vertriebsgespräche und wollt Notizen immer gleich strukturieren.
6
Du willst schnell wissen, was ein Begriff bedeutet.
Wenn du es zweimal nutzt, bau einen Assistenten. Wenn andere es auch nutzen sollen, erst recht.
| Szenario | Einzelprompt | Assistent |
|---|---|---|
| Einmalige Rechtschreibprüfung | ✓ Reicht | – |
| Wöchentlicher Status-Report | – | ✓ Sinnvoll |
| Einmalige E-Mail | ✓ Reicht | – |
| Kollegin soll Kundenfeedback strukturieren | – | ✓ Unbedingt |
| Tägliche Vertriebsnotizen | – | ✓ Unbedingt |
| Begriff nachschlagen | ✓ Reicht | – |
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Stell dir vor, du hast einem Kollegen einmal genau erklärt, wie du deinen Wochenbericht haben möchtest – und er macht es seitdem immer so. Ein Skill ist genau das, nur für die KI.
Ein Skill ist eine gespeicherte Anweisung, die einem KI-Tool beibringt, wie es eine bestimmte Aufgabe immer wieder ausführen soll – in deinem Stil, nach deinen Standards, im richtigen Format. Einmal erstellt, immer verfügbar.
Ohne Skill
Du erklärst der KI jedes Mal von vorne: wer du bist, was du willst, wie das Ergebnis aussehen soll. Jede Session beginnt bei null.
Mit Skill
Die KI weiß es bereits. Du gibst nur noch die Aufgabe – alles andere ist schon hinterlegt.
Skills machen aus einmaligem Wissen dauerhaftes Können – egal welches Tool.
Skills sind kein Prompt. Sie sind ein Arbeitsauftrag, der sich selbst wiederholt.
Wöchentlicher Statusbericht
Du hast immer dieselbe Struktur: Fortschritt, Blocker, nächste Schritte. Ein Skill nimmt deine Rohnotizen und bringt sie jede Woche ins gleiche Format – ohne dass du die Vorlage jedes Mal erklärst.
Kundenkommunikation im Firmenstil
Du oder dein Team schreibt viele E-Mails. Ein Skill kennt euren Ton, eure Anrede, eure Abschlussformeln. Jede E-Mail klingt konsistent – egal wer sie schreibt.
Stellenanzeigen & HR-Texte
Jede neue Stelle folgt demselben Schema: Aufgaben, Profil, Benefits, Sprache. Ein Skill zieht das automatisch durch – der HR-Manager gibt nur noch das Briefing ein.
Meeting-Protokoll strukturieren
Rohe Notizen rein, sauberes Protokoll mit Zusammenfassung, Entscheidungen und Aufgaben raus. Immer dasselbe Format. Immer sofort weiterleitbar.
Angebote und Proposals
Dein Angebot hat immer denselben Aufbau – Situation, Lösung, Nutzen, Preis. Ein Skill übernimmt Struktur und Schreibstil. Du lieferst die Fakten, der Skill macht daraus ein fertiges Dokument.
Wenn du eine Aufgabe immer wieder erklären oder prompten musst dann ist das ein Skill.
Wenn du diese fünf Fragen beantworten kannst, hast du alles, was du zur Erstellung eines Skills benötigst.
1
Aufgabe
Was soll die KI immer wieder tun?
„Meeting-Protokoll strukturieren“
2
Zielgruppe
Nur für mich – oder auch für mein Team?
„Für mich und meine zwei Kolleginnen“
3
Format
Wie soll das Ergebnis aussehen?
„Immer drei Abschnitte: Zusammenfassung, Entscheidungen, Aufgaben“
4
Stil & Regeln
Was ist immer gleich – was nie?
„Kein Fließtext. Immer Bullets.“
5
Beispiel
Wie sieht ein gutes Ergebnis aus?
„Hier ist ein Beispiel-Output, der gut war“
Wer diese fünf Fragen beantworten kann, baut in 10 Minuten seinen ersten funktionierenden Skill.
1
Aufgabe wählen
Welche Erklärung gibst du der KI immer wieder? Konkret denken: Folie erstellen, Text formatieren, Report strukturieren.
2
Skill schreiben
Schreibe auf, was die KI wissen soll: dein Stil, deine Standards, dein Format. Kurz und klar – ein Beispiel-Output hilft mehr als lange Regeln.
3
Skill verbinden
In Claude, Langdock oder ChatGPT den Skill-Bereich öffnen, passendes Tool auswählen. Kein Setup, kein Code.
4
Testen & anpassen
Skill mit echter Aufgabe testen. Was fehlt? Was ist zu viel? Einmal angepasst – und er läuft.
Zum Skill erstellen brauchst du keine Programmierkenntnisse, aber eine genau Vorstellung und Beschreibung des Tasks.
Skills übertragen dein Fachwissen dauerhaft in ein KI-Tool – und machen es skalierbar.
Vertriebsleiter
Situation:
Er führt seit Jahren erfolgreiche Erstgespräche und hat ein klares Gesprächsframework im Kopf – aber sein Team macht es jedes Mal anders.
Skill-Inhalt:
Gesprächsstruktur, Einwandbehandlungs-Logik, Abschlussformulierungen, typische Kundensituationen mit Musterantworten.
Ergebnis:
Jeder im Team führt Erstgespräche auf seinem Niveau – der Skill coacht in Echtzeit.
Projektmanagerin
Situation:
Sie hat über Jahre ein PM-Framework entwickelt, das in ihren Projekten immer funktioniert – aber jedes Mal neu erklären kostet Zeit.
Skill-Inhalt:
Projektstruktur, Meilenstein-Logik, Risiko-Kategorien, Eskalationspfade, Standard-Kommunikationsvorlagen.
Ergebnis:
Neue Projekte starten sofort auf ihrem Niveau. Der Skill strukturiert, sie steuert.
Erfahrung ist das wertvollste Asset – ein Skill macht sie übertragbar.
Wissen ist modular und übertragbar. Der Skill muss mit dem Agenten verknüpft werden. Skills können mit mehreren Agenten verknüpft werden / wiederverwendbarkeit.
Berater
Situation:
Er schreibt Analysen und Empfehlungen immer in derselben Sprache: präzise, direkt, ohne Füllwörter, mit konkreten Handlungsempfehlungen am Ende.
Skill-Inhalt:
Schreibstil, Satzlänge, Argumentationsstruktur, verbotene Formulierungen, Pflicht-Elemente pro Output.
Ergebnis:
Jeder Text klingt wie von ihm – ob er ihn selbst schreibt oder den Skill nutzt.
Die Faustregel:
Wenn du eine Erklärung mehr als zweimal gegeben hast – schreib sie in einen Skill.
Wenn du möchtest, dass andere genauso arbeiten wie du – bau es in einen Skill.
Wenn ein Ergebnis immer gleich aussehen soll – lass es ein Skill steuern.
⚠ Beschreibung zu vage → Skill löst nicht aus
Konkrete Trigger-Formulierungen ergänzen: „Erstell eine Folie“, „Schreib im Firmenformat“. Je spezifischer die Beschreibung, desto zuverlässiger die Auslösung.
⚠ Kein Beispiel-Output → Ergebnis stimmt nicht
Einen konkreten Referenz-Output einbauen. Die KI braucht ein Muster – keine abstrakte Beschreibung der Erwartung.
⚠ Zu viele Regeln → Skill ignoriert Teile
Kürzen und priorisieren. 5 konsequent befolgte Regeln sind besser als 15, die die KI überfordern.
⚠ Falscher Skill wird angewendet
Jeder Skill braucht eine eindeutige Beschreibung: Wann gilt er – und wann ausdrücklich nicht? Klare Namen und Abgrenzungen verhindern Verwechslungen.
Ein Skill, der nach dreimal Testen funktioniert, spart dir das nächste Jahr Zeit.
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Eure Aufgabe:
Bau denselben Assistenten aus Tag 8 – diesmal als Skill.
→ Schritt 1: Nutze den Öffne den Skill-Bereich in Claude, ChatGPT oder Langdock.
→ Schritt 2: Nutze die 5 Fragen aus der vorherigen Slide als Vorlage.
→ Schritt 3: Teste mit echten Notizen aus dem heutigen Tag.
| Claude Projekt | Claude Skill | |
|---|---|---|
| Wo lebt es? | In Claude, accountgebunden | Portabel – mitnehmbar, teilbar |
| Wie groß? | Vollständiger Kontext mit Wissensbasis | Kompakt – nur die Anweisung |
| Wann bereit? | Projekt öffnen, Kontext laden | Sofort einsatzbereit |
| Für wen? | Für mich | Für mich und mein Team |
Stufe 0 – Skill Creator nutzen
Du musst keinen perfekten Systemprompt aus dem Kopf schreiben. Lass die KI dir dabei helfen.
„Du bist ein Skill-Architekt. Ich möchte einen KI-Skill erstellen. Stelle mir genau 5 Fragen, um Aufgabe, Format, Regeln, Zielgruppe und ein Beispiel-Output zu verstehen. Danach schreibst du mir einen fertigen Systemprompt – strukturiert nach: Rolle, Ziel, Eingabe, Regeln, Ausgabe. Fang jetzt mit Frage 1 an.“
Aufgabe: Nutzt diesen Skill Creator, um euren Lernassistenten-Skill zu bauen.
Stufe 1 – Referenz-Prompt (fertig zum Einsetzen)
Du bist ein Lern-Assistent für den Kurs „Applied AI Professional“. Du bekommst Inhalte, Notizen oder Slides eines einzelnen Kurstages.
Erstelle daraus: Kurstag + Lernziel (1 Satz) | Inhaltsblöcke mit 3–4 Kernkonzepten + Praxisbeispiel | Das nehme ich mit (3 Sätze) | Was ich morgen ausprobiere (1–2 Aufgaben) | Offene Fragen
Regeln: Kein Fließtext. Keine Einleitung. Direkt beginnen. Keine eigenen Ergänzungen. Sprache: Deutsch.
Stufe 2 – Wochenzusammenfassung: Füttere diesen Skill am Ende der Woche mit deinen Tageszusammenfassungen.
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Projekt
Was es ist
Kontext-Container mit Gedächtnis über mehrere Sessions
Wofür
Längere Arbeiten mit eigenem Kontext: Berichte, Analysen, Dokumentationen
Wer nutzt es
Ich allein
Beispiel
Projektdokumentation Schritt für Schritt aufbauen
Assistent
Was es ist
Konfigurierter Chat-Bot mit festem Verhalten
Wofür
Wiederkehrende Chat-Aufgaben: Protokolle, Reports, E-Mails
Wer nutzt es
Ich + ganzes Team
Beispiel
Protokoll-Assistent: rein mit Notizen, raus kommt Struktur
Skill
Was es ist
Claude direkt im bestehenden Tool (PPT, Word, Excel)
Wofür
Aufgaben direkt in meiner Anwendung, kein Tool-Wechsel
Wer nutzt es
Ich in meiner App
Beispiel
Folie in PowerPoint mit einem Klick generieren
„Ich muss regelmäßig Kundenfeedback strukturieren.“
→ Ich mache das allein und brauche Kontext über mehrere Sessions
Projekt
→ Ich oder mein Team tippt Feedback in den Chat und bekommt immer dasselbe Format
Assistent
→ Ich will das direkt in Word erledigen, ohne Tool-Wechsel
Skill
Kein Werkzeug ist besser. Das richtige Werkzeug hängt davon ab, wo du arbeitest und mit wem.
HIER NOCHMAL KOMTEXT FOLIE EINBLENDEN?Training, Inferenz und Kontextfenster. Zusammenspiel mit RAG und co wiederholen!! Oder überfordert das? Skill mit Knowledgebase
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
1
Aufgabe definieren
Was soll der Assistent immer wieder tun?
Mein Assistent hilft mir dabei, [Aufgabe] zu erledigen.
2
Systemprompt schreiben
Nutze die 5 Bausteine: Rolle > Ziel > Eingaben > Regeln > Ausgabe
Fang einfach an – du kannst ihn sofort testen und anpassen.
3
Wissensgrundlage hinterlegen
Gibt es Beispiele, Vorlagen oder Dokumente?
Wenn ja: hochladen. Wenn nein: Beispiel-Output als Referenz in den Prompt.
4
Testen & iterieren
Gib ihm eine echte Aufgabe aus deinem Alltag.
Was fehlt? Was ist zu viel? Einmal anpassen – und er laeuft.
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1
Rolle
Wer soll dein Assistent sein?
Du bist ein erfahrener [Berufsfeld]-Assistent...
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Ziel
Was soll er immer wieder erreichen?
Deine Aufgabe ist es, [Ergebnis] zu liefern...
3
Eingaben
Was bekommt er typischerweise?
Du bekommst [Rohdaten / Notizen / Texte]...
4
Regeln
Was soll er tun – und was nie?
Immer [Format]. Niemals [Ausnahme]...
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Ausgabe
Wie soll das Ergebnis aussehen?
Deine Antwort hat immer folgendes Format: [Struktur]
Fang einfach an: Rolle + Ziel reichen für den ersten Test. Den Rest iterierst du.
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Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten, einem Agenten und einer Prozessautomatisierung? Was ist ein Systemprompt? Und warum ist er mächtiger als ein einzelner Prompt? Was sind Skills? Wie erstelle ich meinen ersten eigenen Skill? Wann nutze ich Projekte, Assistenten oder Skills? Wie setze ich einen persönlichen Quick Win konkret um? Was habe ich gebaut – und wie erkläre ich es anderen in 5 Minuten?
Dieser Assistent [tut was] – am besten nutzen, wenn [Situation]. Eingabe: [was reinkommt]. Ausgabe: [was rauskommt].
1
Kollegen können ihn sofort ohne Briefing nutzen
2
Du erinnerst dich selbst in 3 Monaten noch, wofür er war
3
Er wird Teil deiner Prompt-Bibliothek – und deines KI-Kompetenzprofils
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Das nehmen wir mit
Wir verstehen das Automatisierungsspektrum von KI-Assistenten bis zu KI-Agenten Wir wissen, was ein Systemprompt ist – und warum er mächtiger ist als ein Einzelprompt Wir haben einen eigenen Quick-Win-Assistenten gebaut und im Plenum vorgestellt Der Toolkompass startet heute – wir beginnen, die Tool-Landschaft systematisch zu erfassen
Quick Wins sind keine kleinen Dinge – sie sind der Anfang einer KI-Kultur im Team.
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Wie erstelle ich Bilder und Texte mit GenKI?
AI Transformation Institute
31. August 2026
Thorsten Gluitz