Folien: Change Management & Kotters 8 Stufen (Stufe 1–4)
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Folien: Change Management & Kotters 8 Stufen (Stufe 1–4)

Alle 113 Folien aus AppliedAIProfessional-M1-W3-T15.pptx, maschinell aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.

Folie 1

Applied AI Professional TAG 15

AI Transformation Institute

04. September 2026

Daniela Heck | Thorsten Gluitz

Folie 2

Euer Dozent für Heute

Thorsten Gluitz

Gründer AI-X Lab CPO movacar | duke technologies HoP Ben Fleet Services PM Notebooksbilliger.de | Chrono24 | wetter.com

Product Innovation & AI Transformation Consultant

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Folie 2, Bild aus dem Deck (Grafik 4)Folie 2, Bild aus dem Deck (Grafik 1)Folie 2, Bild aus dem Deck (Grafik 2)Folie 2, Bild aus dem Deck (Grafik 3)Folie 2, Bild aus dem Deck (Grafik 6)
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Eure Dozentin für Heute

Daniela Heck Design Thinking Coach   Systemischer Business Coach Banking & Consulting Background KI Managerin

Accenture GmbH Management Consulting FMS Wertmanagement Service GmbH Your Wingwoman – Coaching & Facilitation

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Folie 3, Bild aus dem Deck (Picture 1)
Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 4

Checkpoint & Wiederholung

1

2

3

Ihr kennt die drei Schlüsselfragen des EU AI Acts und wisst welche Pflichten ab August 2026 gelten

Ihr wisst wann der Betriebsrat mitbestimmt

Wir sind einen großen Schritt gegangen – von Quick Wins zu Leuchttürmen

4

Folie 5

Was ist euch neues an KI-News begegnet?

Kurzer Raum für Dinge, die euch aufgefallen sind – aus Medien, Arbeit oder Alltag.

1

Gesehen

Eine Schlagzeile, ein Post oder ein Video, das hängen geblieben ist.

2

Ausprobiert

Ein Tool oder Feature, das ihr diese Woche getestet habt.

3

Beobachtet

Eine Veränderung bei euch, im Team oder im Unternehmen.

Format: kurze Runde im Plenum I max. 1–2 Minuten pro Person I keine Bewertung, nur Teilen

5

Folie 6

Lernziele für Heute

1

2

3

verstehst Du was Change Management ist und was das mit KI zu tun hat,

Kennst einige Modelle vom Namen her und lernst eines kennen mit dem wir gerne arbeiten,

Kennst du bereits 4 der 8 Schritte von Kotters-Change Modell,

Nach diesem Tag…

… besitzt du Grundlagenwissen im Change Management.

6

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 7

Tag 15 – Unser Plan für heute

Zeit

Phase

Inhalt

09:00 – 09:15

Einstieg

Checkpoint & Wiederholung

09:15 – 10:30

Theorie Block 1

KI Wissen weitergeben – Was ist Change Management?

10:30 – 12:00

Theorie Block 2

Was sind Kotters 8 Stufen?

12:00 – 12:30

Mittagspause

Mittagspause

12:30 – 14:00

Praxisübung

MS Copilot Einführung im Unternehmen

14:00 – 15:30

Präsentation

Eure Formate zur nachhaltigen Nutzung des MS Copilot

15:30 – 16:00

Briefing

Vorstellung der Abschlusspräsentation Modul 1

7

16:00 – 16:15

Abschluss

Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 16

Folie 8

Block 1

KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung

8

Folie 9

KI Wissen weitergeben?

KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung

9

Folie 10

Wiederholung Tag 2: KI-Nutzung in deutschen Unternehmen?

10

Folie 11

11

Folie 11, Bild aus dem Deck (Grafik 1)
Folie 12

67% der Deutschen nutzen genKI Tools

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Folie 12, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 13

Jedes dritte Unternehmen nutzt aktiv.

13

Folie 13, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 14

Wir hatten gefragt: Wie fühlt sich KI aktuell für euch an?

14

Folie 15

begeistert 😍

😐 neugierig

unsicher 🤔

😰 überfordert

15

Folie 16

Ihr habt 14 Tage mit KI gearbeitet.

Neue Technologien erlernt. An Ideen gearbeitet, die echten Wert schaffen. Use Cases entwickelt, die kurzfristig funktionieren.

Das ist ein Vorsprung – den die meisten in eurem Umfeld nicht haben.

16

Folie 17

Wie bringt ihr das jetzt ins Team?

Ihr habt einen Vorsprung von 14 Tagen, den andere in eurem Umfeld nicht haben. Wie nutzt ihr ihn?

Die 14 Tage waren intensiv. Welchen eigenen Emotionen seid ihr begegnet?

Wie begegnet ihr dem in einem echten Team?

17

Folie 18

Drei Widerstände in der Praxis

Ablehnung

Aktive Ablehnung – jemand will die Veränderung nicht.

Skepsis

Passives Zweifeln – jemand glaubt nicht, dass es funktioniert.

Gleichgültigkeit

Stilles Ignorieren – jemand sieht keinen persönlichen Nutzen.

Bei Dingen, die euch inzwischen wirklich wichtig sind.

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Folie 19

Genau darum geht es ab heute.

19

Folie 20

Wir hatten gefragt: In eurer letzten beruflichen Station: Welchen Eindruck hattet ihr bei euren Kolleg:innen?

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Folie 21

begeistert 😍

😐 neugierig

unsicher 🤔

😰 überfordert

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Folie 22

Organisationen verändern sich nicht, „nur“ weil Technologien eingeführt werden. Sie verändern sich, wenn Menschen ihr Verhalten, ihre Routinen, ihre Entscheidungen und ihre Zusammenarbeit verändern.

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Folie 24

BCG Henderson Institute Artikel

Datum des Artikels 03. April 2026 und Quelle: https://bcghendersoninstitute.com/ai-will-reshape-more-jobs-than-it-replaces/

Langsamerer Stellenabbau: Während die Veränderung der Arbeitsinhalte sehr schnell vonstattengeht, wird der vollständige Ersatz von Arbeitskräften durch KI langsamer verlaufen. Die Studie schätzt, dass in fünf oder mehr Jahren etwa 10 % bis 15 % der heutigen Jobs vollständig wegfallen könnten. Schaffung neuer Rollen: Dort, wo Produktivitätssteigerungen durch KI eine höhere Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen auslösen, wird gleichzeitig ein Bedarf an zusätzlichen sowie an völlig neuen menschlichen Berufsbildern entstehen. Risiko für Berufsanfänger: Junior- und Einstiegspositionen sind überproportional stark vom Wandel betroffen. Routineaufgaben, durch die man traditionell das "Lernen im Job" absolvierte, sind genau die Bereiche, in denen KI aktuell am besten funktioniert. Dies zwingt Unternehmen dazu, Karrierepfade neu zu strukturieren.

24

Folie 26

Persönlich wird KI meist als Chance gesehen

26

Folie 26, Bild aus dem Deck (Grafik 3)
Sprechernotiz

We Need CHANGE! Funny Video

Folie 27

Auf persönlicher Ebene aber auch mit Sorgen…

27

Folie 27, Bild aus dem Deck (Grafik 7)
Folie 28

Die Angst vor KI nimmt mit ihrer Nutzung ab

28

Folie 28, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Sprechernotiz

Titel angepasst, da aus Zeitgründen folien 26 & 27 ausgeblendet

Folie 29

Im Unternehmenskontext überwiegend als Chance gesehen…

29

Folie 29, Bild aus dem Deck (Grafik 5)
Folie 30

Aber häufig fehlt das Geld für größere Investitionen…

30

Folie 30, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 31

31

Folie 31, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 32

Der offizielle Technologiezugang bleibt verwährt – insbesondere in kleineren Unternehmen

32

Folie 32, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 33

Und häufig bleibt die Nutzung auch auf Kunden-service und Marketing beschränkt

33

Folie 33, Bild aus dem Deck (Grafik 3)
Folie 34

Unklarheiten und fehlendes Know-how hemmen die Nutzung von KI

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Folie 34, Bild aus dem Deck (Grafik 2)
Folie 35

KI Einführung in Unternehmen ist deutlich komplexer als nur den Technologiezugang zu ermöglichen!

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Folie 36

Was ist Change Management ?

KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung

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Sprechernotiz

Inspiring People to Change Their Behavior through FUN

Folie 37

Warum ist Change Management so wichtig?

V

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Sprechernotiz

Echte Lösungen für echte Probleme – keine technischen Spielereien! Frage an die Teilnehmer stellen!

Folie 38

Warum KI-Initiativen scheitern

Aktuelle, methodisch dokumentierte Erhebungen zu Scheiterquoten von KI-Projekten in Unternehmen

Die drei Studien nutzen unterschiedliche Methodik (Fallanalyse, Experteninterviews, Unternehmensbefragung) und kommen dennoch zu einem konsistenten Bild.

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Folie 38, Bild aus dem Deck (Picture 8)
Folie 39

Hauptgrund ist nicht die Technik

Die Studien zeigen konsistent: Scheitern ist überwiegend organisatorisch, nicht technologisch bedingt

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Folie 39, Bild aus dem Deck (Picture 10)
Folie 40

Bei KI-Projekten ist die technische Einführung oft schneller als die menschliche Akzeptanz. Genau hier setzt Change Management an.

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Folie 41

Das Bermuda Dreieck der KI-Erwartungen

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Folie 41, Bild aus dem Deck (Picture 2)
Folie 42

🧞‍♂️

🐖

„Nur Hype – es hat sich doch nichts geändert“

„KI-Terminator holt unsere Jobs!“

„KI Wunschdenken - jetzt können wir alles automatisieren!“

S.O.S. - Verschollene KI Erwartungen

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Folie 42, Bild aus dem Deck (Grafik 3)
Sprechernotiz

Die Sau die durchs Dorf getreiben wird – „kurzfristig aber übertreiben“ -

Folie 43

Definition: Change Management

Change Management bezeichnet die strukturierte Planung, Steuerung und Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen mit dem Ziel, neue Strategien, Strukturen, Prozesse, Technologien oder Verhaltensweisen erfolgreich einzuführen und nachhaltig zu verankern.

Eigene Definition, angelehnt an gängige Change-Management-Literatur (u. a. Kotter, Gabler Wirtschaftslexikon)

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Folie 44

Exkurs: Die blinden Männer und der Elefant

Quelle: Indische Fabel

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Folie 44, Bild aus dem Deck (Picture 7)
Sprechernotiz

Quelle: Rechtfreies Bild File:Blind monks examining an elephant.jpg - Wikipedia

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Wichtige Bestandteile der Definition

strukturiert

Veränderung wird nicht dem Zufall überlassen.

Planung und Steuerung

Es gibt Ziele, Maßnahmen, Rollen und Zeitpläne.

Begleitung

Menschen werden durch den Wandel geführt.

Organisation

Veränderung betrifft nicht nur Einzelpersonen.

Nachhaltigkeit

Veränderung ist erst erfolgreich, wenn sie dauerhaft gelebt wird.

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Folie 46

Begriffe in Zusammenhang mit Change

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BegriffBedeutung
ChangeVeränderung eines Zustands, Prozesses oder Verhaltens
Change ManagementGezielte Steuerung und Begleitung von Veränderung
TransformationTiefgreifender, strategischer Wandel eines Unternehmens
TransitionPsychologischer Übergang der Menschen von alt zu neu
Adoptiontatsächliche Annahme und Nutzung einer Neuerung
ResistanceWiderstand gegen Veränderung
ReadinessVeränderungsbereitschaft einer Organisation
StakeholderPersonen oder Gruppen, die vom Wandel betroffen sind oder Einfluss darauf haben
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Was für Change Modelle gibt es?

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Sprechernotiz

Echte Lösungen für echte Probleme – keine technischen Spielereien!

Folie 48

Change: Früher

Frühe Phase: Organisationsentwicklung und Verhaltenswissenschaften

In den frühen Ansätzen stand die Frage im Mittelpunkt, wie Gruppen, Führung, Motivation und Zusammenarbeit Organisationen beeinflussen. Veränderung wurde zunehmend nicht nur als technische oder strukturelle Anpassung verstanden, sondern als sozialer Prozess.

Relevante Bezugspunkte

Organisationsentwicklung

Gruppendynamik

Führungsforschung

Motivationstheorien

Human Relations Bewegung

Quelle: Vgl. Lewin (1947); Mayo/Roethlisberger (Hawthorne-Studien, 1924–1932); Maslow (1943)

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Folie 49

Change: Heute

Mit zunehmender Globalisierung, Digitalisierung und Komplexität wurden Change-Ansätze strategischer. Veränderung wurde nicht mehr als einmaliges Projekt, sondern als dauerhafte Fähigkeit von Organisationen verstanden.

Wichtige Entwicklungslinie

Von punktuellen Veränderungsprojekten

hin zu kontinuierlicher Transformationsfähigkeit

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Folie 50

Welche CM „Modelle“ gibt es?

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Folie 50, Bild aus dem Deck (table)
Sprechernotiz

trukturierter und umfassender Ansatz: Das Modell bietet einen klaren, schrittweisen Prozess, der sowohl die technischen als auch die menschlichen Aspekte des Wandels berücksichtigt. Dies ist besonders wichtig bei der Einführung neuer Technologien, da es sowohl um die technische Implementierung als auch um die Akzeptanz durch die Mitarbeiter geht. Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls: Technologieeinführungen erfordern oft ein schnelles Handeln, und das Modell beginnt mit der Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls, was den Prozess beschleunigen kann. Einbindung und Kommunikation: Die Betonung auf die Bildung einer starken Koalition und das Entwickeln einer klaren Vision hilft dabei, alle relevanten Stakeholder frühzeitig einzubinden. Dies ist entscheidend, um Widerstände zu minimieren und eine gemeinsame Richtung zu schaffen. Sichtbare kurzfristige Erfolge: Das Modell sieht die Erzielung kurzfristiger Erfolge vor, die bei Technologieprojekten besonders motivierend sein können und die Akzeptanz innerhalb der Organisation steigern. Nachhaltige Verankerung des Wandels: Die letzten Schritte des Modells zielen darauf ab, die Veränderungen tief in der Unternehmenskultur zu verankern, was bei der Einführung neuer Technologien wichtig ist, um sicherzustellen, dass die neuen Systeme und Prozesse langfristig genutzt und weiterentwickelt werden.

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Welche CM „Modelle“ gibt es?

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Folie 51, Bild aus dem Deck (table)
Sprechernotiz

trukturierter und umfassender Ansatz: Das Modell bietet einen klaren, schrittweisen Prozess, der sowohl die technischen als auch die menschlichen Aspekte des Wandels berücksichtigt. Dies ist besonders wichtig bei der Einführung neuer Technologien, da es sowohl um die technische Implementierung als auch um die Akzeptanz durch die Mitarbeiter geht. Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls: Technologieeinführungen erfordern oft ein schnelles Handeln, und das Modell beginnt mit der Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls, was den Prozess beschleunigen kann. Einbindung und Kommunikation: Die Betonung auf die Bildung einer starken Koalition und das Entwickeln einer klaren Vision hilft dabei, alle relevanten Stakeholder frühzeitig einzubinden. Dies ist entscheidend, um Widerstände zu minimieren und eine gemeinsame Richtung zu schaffen. Sichtbare kurzfristige Erfolge: Das Modell sieht die Erzielung kurzfristiger Erfolge vor, die bei Technologieprojekten besonders motivierend sein können und die Akzeptanz innerhalb der Organisation steigern. Nachhaltige Verankerung des Wandels: Die letzten Schritte des Modells zielen darauf ab, die Veränderungen tief in der Unternehmenskultur zu verankern, was bei der Einführung neuer Technologien wichtig ist, um sicherzustellen, dass die neuen Systeme und Prozesse langfristig genutzt und weiterentwickelt werden.

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ADKAR-Modell

Veränderung auf individueller Ebene

Das ADKAR-Modell beschreibt, welche fünf Voraussetzungen Menschen benötigen, um Veränderungen erfolgreich anzunehmen und umzusetzen. Veränderung gelingt nicht allein durch neue Prozesse oder Technologien. Sie gelingt erst, wenn einzelne Menschen verstehen, wollen, wissen, können und dauerhaft unterstützt werden.

Beispiel KI-Einführung:

Mitarbeitende müssen verstehen, warum KI eingeführt wird, einen persönlichen Nutzen erkennen, den Umgang mit KI lernen, die Anwendung üben und durch Führung, Feedback und klare Regeln im Alltag unterstützt werden.

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Folie 53

ADKAR-Modell

Veränderung auf individueller Ebene

A

Awareness

Bewusstsein für die Notwendigkeit der Veränderung

?

Warum ist die Veränderung nötig?

D

Desire

Wunsch und Bereitschaft, die Veränderung zu unterstützen

?

Will ich die Veränderung mittragen?

K

Knowledge

Wissen darüber, wie die Veränderung umgesetzt wird

?

Was muss ich wissen und lernen?

A

Ability

Fähigkeit, das Neue im Arbeitsalltag anzuwenden

?

Kann ich es praktisch umsetzen?

R

Reinforcement

Verstärkung, damit die Veränderung dauerhaft bleibt

?

Wie wird das neue Verhalten stabilisiert?

Kernaussage: Veränderung gelingt erst, wenn einzelne Menschen verstehen, wollen, wissen, können und dauerhaft unterstützt werden.

Beispiel: KI-Einführung – verstehen, akzeptieren, lernen, anwenden, verankern

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Folie 54

Lewins 3-Phasen-Modell

Veränderung als Prozess

Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin beschreibt Veränderung als einen strukturierten Prozess, bei dem bestehende Verhaltensweisen aufgelöst, verändert und anschließend stabilisiert werden. Veränderung gelingt, wenn Menschen zunächst auf die Notwendigkeit vorbereitet, dann aktiv durch die Umstellung begleitet und schließlich bei der Stabilisierung des Neuen unterstützt werden.

Beispiel KI-Einführung:

Zunächst wird erklärt, warum KI im Unternehmen notwendig ist (Unfreezing). Anschließend werden neue KI-Tools eingeführt, Mitarbeitende geschult und Prozesse angepasst (Changing). Zum Schluss wird die Nutzung durch Standards, klare Regeln und dauerhafte Unterstützung im Arbeitsalltag verankert (Refreezing).

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Folie 54, Bild aus dem Deck (Grafik 9)
Folie 55

Lewins 3-Phasen-Modell

Veränderung als strukturierter Prozess

1.

Unfreezing

Bestehende Gewohnheiten, Denkweisen und Strukturen aufbrechen

?

Warum müssen wir uns verändern?

2.

Changing

Neue Prozesse, Verhaltensweisen oder Lösungen einführen

?

Was soll sich konkret verändern?

3.

Refreezing

Die Veränderung im Arbeitsalltag festigen und absichern

?

Wie sichern wir die Veränderung nachhaltig?

Kernaussage: Veränderung gelingt, wenn Menschen zunächst auf die Notwendigkeit vorbereitet, dann aktiv durch die Umstellung begleitet und schließlich bei der Stabilisierung des Neuen unterstützt werden.

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Folie 56

Was sind Kotter´s 8 Schritte

KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Schritte? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung

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Folie 57

Überblick und Entstehung

Das 8-Stufen-Modell nach John P. Kotter ist ein praxisorientiertes Change-Management-Modell, das beschreibt, wie Veränderungen in Unternehmen systematisch geplant, umgesetzt und nachhaltig verankert werden können.

Entstehung

Entwickelt von John P. Kotter, Professor an der Harvard Business School

Entstanden aus der Analyse zahlreicher Veränderungsprojekte in Unternehmen

Erste zentrale Veröffentlichung: 1995 im Artikel 'Leading Change: Why Transformation Efforts Fail'

57

Folie 57, Bild aus dem Deck (Picture 2)
Folie 58

Warum wurde das Modell entwickelt?

Kotter stellte fest, dass viele Veränderungsinitiativen nicht an der Strategie, sondern an der Umsetzung und am menschlichen Verhalten scheitern:

fehlende Dringlichkeit

mangelnde Führung

unklare Kommunikation

Widerstände bei Mitarbeitenden

zu frühe Zufriedenheit nach ersten Erfolgen

58

Folie 59

Grundidee des Modells

Das Modell beschreibt Veränderung als acht aufeinander aufbauende Schritte, die Unternehmen helfen:

1

Veränderungsbedarf zu erkennen

2

Mitarbeitende mitzunehmen

3

Widerstände zu reduzieren

4

Veränderungen langfristig in der Unternehmenskultur zu verankern

59

Folie 60

Bezug zum menschlichem Verhalten & Unternehmenskontext

Bezug zum menschlichen Verhalten

Kotters Modell zeigt: Veränderung ist nicht nur ein organisatorischer Prozess, sondern vor allem ein menschlicher Prozess.

Menschen brauchen:

Orientierung

Sicherheit

Beteiligung

Kommunikation

sichtbare Erfolge

Vertrauen in Führung

Bezug zum Unternehmenskontext

Für Wirtschaftsunternehmen ist das Modell wichtig, weil Veränderungen oft mit folgenden Themen verbunden sind:

Digitalisierung

Einführung von KI

neue Prozesse und Strukturen

Markt- und Wettbewerbsdruck

Kulturwandel

neue Rollen und Kompetenzen

60

Folie 61

Warum Kotters 8-Stufen-Modell?

1

Wir haben uns für Kotters 8-Stufen Modell entschieden, weil es Veränderungsprozesse sehr klar, praxisnah und Schritt für Schritt strukturiert. Besonders hilfreich ist, dass es nicht nur Strategie und Planung betrachtet, sondern auch menschliche Faktoren wie Dringlichkeit, Führung, Kommunikation, Motivation und kulturelle Verankerung einbezieht.

2

Das 8-Stufen-Modell bietet Unternehmen einen klaren Rahmen, um Veränderung nicht nur zu planen, sondern auch erfolgreich mit Menschen umzusetzen.

3

Zudem bietet es eine ideale Menge an Schritten für die Umsetzung, es ist nicht zu “high-level” und auch nicht zu detailliert.

61

Folie 62

Kotter’s 8-Stufen Modell

Dringlichkeit erzeugen

Führungsteam aufbauen

Vision & Strategie entwickeln

Vision & Ziele kommunizieren

Hindernisse beseitigen

Kurzfristige Erfolge sicherstellen

Erfolge ausbauen

Veränderungen in der Kultur verankern

Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten

Klima für Veränderung schaffen

Organisation einbinden und aktivieren

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

62

Sprechernotiz

Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden.  PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.

Folie 63

1. Stufe

Dringlichkeit erzeugen

Führungsteam aufbauen

Vision & Strategie entwickeln

Vision & Ziele kommunizieren

Hindernisse beseitigen

Kurzfristige Erfolge sicherstellen

Erfolge ausbauen

Veränderungen in der Kultur verankern

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten

Klima für Veränderung schaffen

Organisation einbinden und aktivieren

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Sprechernotiz

Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden.  PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.

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Wie erzeugt ihr Dringlichkeit für KI Themen?

Menschen verändern sich eher, wenn sie verstehen, warum Veränderung notwendig ist.

Menschliches Verhalten

Ohne spürbaren Handlungsdruck bleiben viele in gewohnten Routinen. Angst, Bequemlichkeit oder Unsicherheit bremsen Veränderung.

Unternehmenskontext

Unternehmen müssen klar zeigen, warum Veränderung nötig ist: Marktveränderungen, Wettbewerbsdruck, neue Technologien, KI, Kosten, Kundenanforderungen.

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Folie 65

1. Stufe: Dringlichkeit erzeugen

Ziel: Die Organisation muss verstehen, warum Veränderung notwendig ist.

Bei KI:

Wettbewerber nutzen bereits KI.

Kunden erwarten schnellere Services.

Prozesse sind zu langsam oder teuer.

Daten werden nicht ausreichend genutzt.

Fachkräftemangel erfordert Automatisierung.

Mitarbeitende verwenden KI vielleicht bereits unkoordiniert.

Typische Fehler:

Veränderung wird nur als Managementwunsch kommuniziert.

Es gibt keinen nachvollziehbaren Handlungsdruck.

Die Risiken des Nicht-Handelns werden nicht sichtbar gemacht.

65

Folie 66

Aufgabe

15 Min

Nehmt euch 15 Minuten Zeit darüber nachzudenken,   welche praktischen Beispiele aus dem Berufsalltag ihr zum Thema 'erzeugen von Dringlichkeit' kennt.

Danach besprechen wir diese in der großen Runde.

66

Folie 67

2. Stufe

Dringlichkeit erzeugen

Führungsteam aufbauen

Vision & Strategie entwickeln

Vision & Ziele kommunizieren

Hindernisse beseitigen

Kurzfristige Erfolge sicherstellen

Erfolge ausbauen

Veränderungen in der Kultur verankern

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten

Klima für Veränderung schaffen

Organisation einbinden und aktivieren

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Sprechernotiz

Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden.  PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.

Folie 68

2. Stufe: Führungsteam aufbauen

Ziel: Eine starke Gruppe aus Führungskräften, Fachbereichen, IT, HR, Datenschutz, Betriebsrat und Change-Verantwortlichen treibt den Wandel gemeinsam.

Bei KI besonders wichtig:

IT allein reicht nicht.

HR muss Kompetenzentwicklung begleiten.

Datenschutz und Compliance müssen früh eingebunden werden.

Fachbereiche müssen konkrete Anwendungsfälle liefern.

Führungskräfte müssen Orientierung geben.

Beispiel:

Eine KI-Taskforce besteht aus Vertreterinnen und Vertretern aus Geschäftsführung, IT, HR, Legal, Datenschutz, Kommunikation und operativen Fachbereichen.

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Folie 69

Verschiede Typen von Menschen…

Diffusion of Innovation (Everett Rogers 1962)

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Folie 70

2. Führungsteam

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Sprechernotiz

1. Change Agent: Rolle: Treiber des Wandels, verantwortlich für die Planung und Durchführung des Change-Prozesses. Aufgaben: Analyse der aktuellen Situation und Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten. Entwicklung und Implementierung von Change-Strategien. Kommunikation und Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter. Monitoring des Fortschritts und Anpassung der Maßnahmen bei Bedarf. 2. Sponsor: Rolle: Schirmherr des Veränderungsprozesses, meist ein hochrangiger Manager oder Führungskraft. Aufgaben: Bereitstellung von Ressourcen und Unterstützung für den Change-Prozess. Sicherstellung der Sichtbarkeit und Priorisierung des Wandels im Unternehmen. Überwindung von Hindernissen und Widerständen auf Führungsebene. Förderung der Veränderungsbereitschaft und Sicherstellung der langfristigen Umsetzung. 3. Führungskräfte (Manager): Rolle: Vermittler zwischen Change Agent und den Mitarbeitern, die den Wandel umsetzen. Aufgaben: Unterstützung der Change-Initiativen durch Vorbildfunktion und aktives Mitwirken. Kommunikation der Vision und der Notwendigkeit des Wandels an ihre Teams. Identifizierung und Ansprache von Bedenken und Widerständen innerhalb ihrer Teams. Förderung der Motivation und des Engagements der Mitarbeiter während des Wandels. 4. Mitarbeiter: Rolle: Umsetzer der Veränderung, diejenigen, die die neuen Prozesse und Systeme anwenden. Aufgaben: Aktive Teilnahme an Schulungen und Informationsveranstaltungen. Umsetzung der neuen Prozesse und Anpassung an die veränderten Bedingungen. Feedback geben und Vorschläge zur Verbesserung des Change-Prozesses machen.

Folie 71

Enabler

Navigator

Driver

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Folie 72

Navigator

Navigator: Richtung geben & Strategie gestalten Definiert Ziele, Sinn und Prioritäten für KI im eigenen Verantwortungsbereich. Übersetzt Unternehmensstrategie in konkrete Leitplanken und Fokusfelder. Kommuniziert realistisch und klar: Warum KI, wofür, was nicht. Erkennt Chancen und Risiken früh, balanciert Effizienz Verantwortung. „Ich gebe Orientierung und zeige, warum KI für uns relevant ist.“

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Folie 73

Driver

Driver – Umsetzung sichern & Verantwortung leben Stellt Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in der Umsetzung sicher. Definiert klare Ziele, Zuständigkeiten und Erfolgskriterien. Prüft regelmäßig Fortschritt und lernt aus Ergebnissen. Hält Balance zwischen Konsequenz und Unterstützung. „Ich sorge dafür, dass aus Ideen Wirkung entsteht.“

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Folie 74

Enabler

Enabler – Menschen befähigen & Lernkultur fördern Schafft Sicherheit und Raum zum Ausprobieren. Fördert Neugier, Austausch und gemeinsames Lernen. Macht Quick Wins sichtbar und stärkt Vertrauen in Veränderung. Übersetzt Strategie in Lernprozesse und Alltagserfahrungen. „Ich ermögliche, dass mein Team KI versteht, nutzt und voneinander lernt.

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Folie 75

Einstellung / Ausbildung von KI Schlüsselrollen

Viele Namen für ähnliches Konzept: "AI Champions" "AI Ambassadors" "AI Power User" "KI Lotsen" ... Bei AITI "KI Botschafter" -> Ansprechpersonen für Abteilungsbereich / Kollegen für KI Fragen

Chancen

Ihr könnt sehr viele Fragen beantworten und könnt diese Rolle mittlerweile gut annehmen.

Risiko

Unternehmen / Mitarbeiter / Kollegen könnten geneigt sein euch jegliche Verantwortung zuzuschieben.

Nicht vergessen

Change ist ein Prozess – keine Ein-Frau (Mann ;) ) Show! Nie: Person X macht KI schon bei uns!

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Folie 76

Wer gehört eurer Meinung nach ins „KI Team“?

76

Folie 77

3. Stufe

Dringlichkeit erzeugen

Führungsteam aufbauen

Vision & Strategie entwickeln

Vision & Ziele kommunizieren

Hindernisse beseitigen

Kurzfristige Erfolge sicherstellen

Erfolge ausbauen

Veränderungen in der Kultur verankern

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten

Klima für Veränderung schaffen

Organisation einbinden und aktivieren

77

Sprechernotiz

Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden.  PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.

Folie 78

Wiederholung: Die KI Strategie im Unternehmenskontext

Unternehmens-strategie

KI Strategie

Unternehmens-zweck/-ziele

Wie kann KI unterstützen, um die Ziele zu erreichen?

KI Vision

Klar definierte Aktivitäten mit messbaren Zielen

KI Use Cases

Faktoren, die zur Umsetzung und Skalierung von Use Cases benötigt werden

Unterstützende Faktoren

78

Folie 79

3. Stufe: Vision entwickeln

Ziel: Eine klare Richtung geben.

Eine gute KI-Vision könnte lauten:

Wir nutzen KI, um unsere Mitarbeitenden von Routinetätigkeiten zu entlasten, Entscheidungen datenbasierter zu treffen und unseren Kundenservice schneller und persönlicher zu gestalten, verantwortungsvoll, transparent und menschzentriert.

Bestandteile einer guten KI-Change-Vision:

?

Warum machen wir das?

?

Was soll besser werden?

?

Welche Rolle haben Mitarbeitende?

?

Welche Grenzen gibt es?

?

Welche Werte leiten uns?

?

Wie sieht Erfolg aus?

79

Folie 80

4. Stufe

Dringlichkeit erzeugen

Führungsteam aufbauen

Vision & Strategie entwickeln

Vision & Ziele kommunizieren

Hindernisse beseitigen

Kurzfristige Erfolge sicherstellen

Erfolge ausbauen

Veränderungen in der Kultur verankern

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten

Klima für Veränderung schaffen

Organisation einbinden und aktivieren

80

Sprechernotiz

Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden.  PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.

Folie 81

4. Stufe: Vision kommunizieren

Ziel: Die Vision muss verständlich, wiederholt und glaubwürdig kommuniziert werden.

Geeignete Kommunikationsformate:

Townhall Meetings

MS Teams Live Sessions

FAQ-Seiten

kurze Videos

Führungskräfte-Briefings

Use-Case-Demos

Erfahrungsberichte

offene Fragerunden

Intranet-Beiträge

Wichtig:

Kommunikation ist nicht einmalige Information, sondern ein dauerhafter Dialog.

Bei KI sollten Kommunikation und Aufklärung besonders ernst genommen werden, weil Unsicherheit und Gerüchte schnell entstehen.

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Vision & Ziele kommunizieren

Menschen brauchen ein klares Zielbild.

Menschliches Verhalten

Unklare Veränderungen erzeugen Angst und Gerüchte. Eine verständliche Vision gibt Orientierung und Sinn.

Unternehmenskontext

Die Vision beantwortet: Wohin entwickelt sich das Unternehmen? Welche Rolle spielen Mitarbeitende, Prozesse, KI und neue Arbeitsweisen?

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4. Kommunikation

GRUNDSÄTZE OFFEN UND KLAR GUT VORBEREITET EINFACH IMMER WIEDER DAS GLEICHE – VON VERSCHIEDENE PERSONEN UND ÜBER VERSCHIEDENE KANÄLE

Kommunikation im Change Management

Vorbildfunktion Management

Betriebsrat einbinden

Event zum Start

Das Schwarze Brett

Workshops & Schulungen

Newsletter

Mitarbeiter-zeitung

Präsentation-unterlagen

Betriebs- und Mitarbeiter-versammlungen nutzen

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Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung im Unternehmen

KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Schritte? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung

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Das Unternehmen & die Ausgangslage

MERAVON GmbH

Branche: Maschinenbau Mitarbeitende: 3.000 Standorte: München · Wien · Warschau

Die Situation

MS Copilot wird am 01. Oktober 2026 für alle Mitarbeitenden freigeschaltet. ✔ Lizenzen bezahlt ✔ Betriebsrat hat zugestimmt ✔ Datenschutz & Compliance offiziell geklärt ⚠ Mitarbeitende könnten Rückfragen haben

86

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Eure Aufgabe

Welche Formate würdet ihr einsetzen, um die Nutzung von MS Copilot nachhaltig anzutreiben?

Zur Inspiration – mögliche Formate:

KI News

Monatlich für Führungskräfte

KI-Café

Regelmäßig offener Austausch

Mitarbeiter stellen vor:

Wöchentlich Erfolge vorstellen

Eigene Ideen

Online-Schulung Buddy-System, u.v.m.

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Folie 88

Arbeitsauftrag & Ergebnis

1

Wer ist die Zielgruppe?

2

3

Wann / wie oft?

4

Welches Ziel wird damit erreicht?

Euer Auftrag:

1 Präsentation | 7 Minuten | max. 3 inhaltliche Slides

Zeit & Gruppen

60 Min. Gruppenarbeit 5 Gruppen à 3 Personen | KI-Nutzung erlaubt – achtet auf eure Tokens!

Was ist das Format?

88

Folie 89

Tag 15 – Abschluss Change Management

Das nehmen wir mit

Wir verstehen, dass KI deutlich mehr ist als eine reine Technologieeinführung Wir haben die ersten Methoden des Change Managements erlernt Wir haben die ersten Konzepte für Change in Unternehmen selbst entwickelt und präsentiert

KI-Transformation ist keine reine Technologieeinführung. Sie ist ein kultureller, organisatorischer und menschlicher Veränderungsprozess.

110

Folie 90

Deine Abschlusspräsentation Modul 1

Damit Feedback wirklich hilft – und nicht verletzt

1

Erst was überzeugt hat

Konkret, nicht allgemein. Was ist hängengeblieben?

2

Dann was stärker werden könnte

Konstruktiv, nicht kritisch. Mit konkreter Idee.

Kein Kommentar zur Technik

Nur zu Überzeugungskraft, Klarheit und Wirkung.

89

Folie 91

Vorstellung: Abschlusspräsentation

Was wir von Euch am Ende von Modul 1 erwarten und wie ihr euch vorbereitet.

90

Folie 92

Eure Selbst-Präsentation

Es geht nicht darum, den Kurs zusammenzufassen. Es geht darum zu zeigen, was ihr gelernt habt - und wohin ihr wollt.

WER?

Eure Positionierung – Hintergrund, Rolle, Branche

WAS?

Eure KI-Kernkompetenzen – belegt durch konkrete Beispiele

WOHIN?

Euer nächster Schritt – beruflich und mit KI

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Folie 93

Was in eure Präsentation gehört

1

Wer bin ich?

Was bedeutet KI für meinen beruflichen Kontext? Was bedeutet KI für meine berufliche Neuorientierung? Was sind meine Ziele?

2

Top 3 Quick Wins

Mit Prompts – konkrete Beispiele aus eurer Prompt-Bibliothek

3

2 Key Takeaways

Was nehmt ihr aus den 4 Wochen mit, das euch wirklich verändert hat?

4

Ein ausgearbeiteter Opportunity Canvas oder Use Case Canvas für einen eurer Use Cases – euer Beleg für strategisches Denken

Eure Quelle: KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Toolkompass und Opportunity Canvas oder Use Case Canvas

92

1 Canvas

Folie 94

Format & Zeitrahmen

15

Minuten

Eure Präsentation

10

Minuten

Feedback aus der Gruppe

1

Person

Im Peer-Format vor allen

Reihenfolge: Es wird ausgelost. Pausen: Kurze Pause nach 2 Präsentationen.

93

Folie 95

Was eine starke Präsentation ausmacht

✓ SO ÜBERZEUGT IHR

Wert kommunizieren – nicht Technik erklären Konkrete Beispiele zeigen statt Begriffe aufzählen Einen starken Prompt als Beleg vorführen Die ersten 2 Minuten als klaren Pitch nutzen Selbstbewusst auftreten – ihr habt 4 Wochen investiert

✗ WAS IHR VERMEIDET

Jeden gelernten Begriff erklären wollen Den Kurs zusammenfassen – das interessiert niemanden Zu bescheiden sein („Ich habe nur…“) In technische Details verlieren Folien vollpacken statt klar fokussieren

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Folie 96

Unsere Feedback-Regeln

Damit Feedback wirklich hilft – und nicht verletzt

1

Erst was überzeugt hat

Konkret, nicht allgemein. Was ist hängengeblieben?

2

Dann was stärker werden könnte

Konstruktiv, nicht kritisch. Mit konkreter Idee.

3

Kein Kommentar zur Technik

Nur zu Überzeugungskraft, Klarheit und Wirkung.

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Folie 97

So bereitet ihr euch konkret vor

Tag 18

Präsentation bauen

Quick Wins, Prompts, Opportunity oder Use Case Canvas und Key Takeaways aus den 4 Wochen sammeln, Vorlage befüllen oder eigenes Format wählen.

Tag 19 + 20

Präsentieren & Feedback

15 Minuten Bühne, 10 Minuten Feedback von der Gruppe und den Dozenten.

Es gibt eine freiwillige AITI-Vorlage die Ihr nutzen könnt, wen Ihr wollt. Eigene Formate sind ausdrücklich willkommen.

96

Folie 98

Das ist kein Test.

Es gibt keine formale Abschlussprüfung. Alle Teilnehmenden erhalten ihr AZAV-Zertifikat.

Die Präsentation ist ein Spiegel - kein Test. Was habe ich gelernt, wer bin ich jetzt, was kann ich zeigen?

Erinnert euch an den Moosrasen-Pitch von Tag 3

Damals 2 Minuten - mit fast keinem KI-Wissen. Jetzt 15 Minuten - mit allem was ihr seitdem aufgebaut habt: KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Toolkompass, Use Cases.

97

Folie 99

Jetzt: Vorlage holen oder eigenes Format wählen

15 Minuten, die zeigen, was ihr gelernt habt.

Jede:r von euch hat eine einzigartige Kombination aus Erfahrung und neuen Fähigkeiten - das ist euer Wettbewerbsvorteil.

Material

KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Use Case Canvas

Format

10 Min. Präsentation + 10 Min. Feedback im Peer-Format

Vorbereitung

Tag 18 sortieren & bauen, Tag 19 + 20 präsentieren

98

Folie 100

Abschlusspräsentation · Modul 1 · AZAV KI-Manager:in

[ Dein Name ]

[ Eine kurze Selbst-Positionierung in einem Satz – z.B. „Marketing-Allrounderin mit KI-Kompetenz für mittelständische B2B-Unternehmen.“ ]

15 Minuten Präsentation + 10 Minuten Feedback

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Sprechernotiz

Cover-Slide: Eigenen Namen einsetzen und in einem Satz die persönliche Positionierung. Ziel: In den ersten 30 Sekunden ist klar, wer du bist und wofür du stehst.

Folie 101

Wer bin ich?

Mein Hintergrund · Was KI für meine Neuorientierung bedeutet

MEIN BISHERIGER WEG

[ Branche, bisherige Rollen, Kernkompetenzen aus deinem Berufsleben. Was hast du mitgebracht, was nicht jede:r hat? ]

WAS KI FÜR MICH BEDEUTET

[ Warum hast du dich für diesen Kurs entschieden? Was soll sich beruflich verändern? Welche Tür will KI dir öffnen? ]

100

Sprechernotiz

Tipp: Verbindung zum Standpunkt-Arbeitsblatt von Tag 1–2 herstellen. Was hat sich seitdem entwickelt? Authentizität schlägt Aufzählung – ein konkretes Beispiel überzeugt mehr als drei abstrakte Begriffe.

Folie 102

Meine Ziele

Wohin will ich – beruflich und mit KI?

KURZFRISTIG

Nächste 3 Monate

[ Konkreter erster Schritt – Bewerbung, Pilot-Projekt, internes Pitch? ]

MITTELFRISTIG

Nächste 12 Monate

[ Welche Rolle, welche Branche, welche Verantwortung willst du erreichen? ]

LANGFRISTIG

3+ Jahre

[ Wo siehst du dich – und was würdest du dann besser können als heute? ]

101

Sprechernotiz

Tipp: Konkret und ehrlich werden. Skeptische Personaler lieben klare nächste Schritte mehr als große Visionen ohne Fundament.

Folie 103

Meine Top 3 Quick Wins

Drei konkrete Aufgaben, die ich jetzt mit KI deutlich besser löse

1

[ Quick Win 1 ]

[ Was war die wiederkehrende Aufgabe? Wie viel Zeit kostet sie ohne KI? ]

2

[ Quick Win 2 ]

[ Welches Tool nutzt du dafür? Welche Qualität erreichst du heute? ]

3

[ Quick Win 3 ]

[ Was ist der konkrete Mehrwert für dein Team oder deine Kund:innen? ]

102

Sprechernotiz

Tipp: Wähle Quick Wins, die konkret und greifbar sind – nicht 'KI für Marketing', sondern 'Wöchentlicher Reporting-Bericht aus Rohdaten in 5 statt 60 Minuten'. Auf den nächsten 3 Slides folgt für jeden Quick Win der Beleg mit Prompt.

Folie 104

Quick Win 1 – Mein Prompt

[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]

VORHER

[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]

NACHHER (mit KI)

[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]

MEIN PROMPT

[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] oder Screenshot des Word-Dokumentes.

103

Sprechernotiz

Quick Win 1: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.

Folie 105

Quick Win 2 – Mein Prompt

[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]

VORHER

[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]

NACHHER (mit KI)

[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]

MEIN PROMPT

[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] Oder Screenshot des Word-Dokumentes.

104

Sprechernotiz

Quick Win 2: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.

Folie 106

Quick Win 3 – Mein Prompt

[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]

VORHER

[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]

NACHHER (mit KI)

[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]

MEIN PROMPT

[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] oder Screenshot des Word-Dokumentes.

105

Sprechernotiz

Quick Win 3: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.

Folie 107

Meine 2 Key Takeaways

Was ich aus 4 Wochen mitnehme – und nie wieder vergessen werde

1

[ Erstes Takeaway in einem Satz ]

[ Warum ist das für dich relevant geworden? Was hat sich konkret verändert in deinem Denken oder Arbeiten? ]

2

[ Zweites Takeaway in einem Satz ]

[ Was wirst du anders machen? Was würdest du jemand anderem davon weitergeben? ]

106

Sprechernotiz

Tipp: Takeaways sind keine Kursnotizen – das sind die Erkenntnisse, die deine Haltung verändert haben. Nicht 'Ich habe Chain-of-Thought gelernt', sondern 'Ich denke jetzt in Prozessen statt in Aufgaben'.

Folie 108

Alternative 1: Mein Opportunity Case Canvas

[ Use-Case-Titel – z.B. „KI-gestütztes Reporting-Dashboard für Vertrieb“ ]

107

Folie 108, Bild aus dem Deck (Grafik 3)
Sprechernotiz

Tipp: Du musst nicht alle 4 Quadranten gleich tief füllen. Ein starker Use Case mit klarem ROI überzeugt mehr als vier halbgare Quadranten. Wenn der Use Case komplex ist, plane 2 Slides ein – einen Überblick und einen Deep-Dive zur Umsetzung.

Folie 109

Alternative 2: Mein Use Case Canvas

[ Use-Case-Titel – z.B. „KI-gestütztes Reporting-Dashboard für Vertrieb“ ]

107

🖼 Bild Grafik 17 liegt im Deck als WMF vor, ein Format, das Browser nicht anzeigen. Es ist hier nur vermerkt, nicht abgelegt.

Sprechernotiz

Tipp: Du musst nicht alle 4 Quadranten gleich tief füllen. Ein starker Use Case mit klarem ROI überzeugt mehr als vier halbgare Quadranten. Wenn der Use Case komplex ist, plane 2 Slides ein – einen Überblick und einen Deep-Dive zur Umsetzung.

Folie 110

Mein nächster Schritt

Was ich konkret als Nächstes tue – und was ich suche

[ Mein nächster konkreter Schritt in einem Satz ]

[ Beruflich · mit KI · konkret und realistisch ]

WAS ICH SUCHE

[ Eine konkrete Bitte an die Gruppe – Kontakt, Feedback, Hinweis auf Stelle/Projekt, gemeinsame Arbeit. Wer dir jetzt helfen kann, hilft dir nur, wenn er weiß wobei. ]

108

Sprechernotiz

Tipp: Schließe mit einer klaren Frage oder Bitte – das öffnet das Feedback und sorgt dafür, dass die Gruppe konkret helfen kann. Nicht 'Danke fürs Zuhören' – sondern 'Wer von euch kennt jemanden in...?'

Folie 111

Danke fürs Zuhören.

Jetzt: Eure Fragen. Euer Feedback.

[ Dein Name ] · [ Kontakt: E-Mail · LinkedIn · Webseite ]

109

Sprechernotiz

Closing-Slide stehen lassen während Feedback läuft. Tipp: Du kannst hier auch dein KI-Kompetenzprofil als QR-Code oder Link anbieten – wer es sehen will, kann es direkt scannen.

Folie 112

Ausblick - Tag 16

Was sind die nächsten 4 Schritte im Kotter-Modell?

111

Piano

Folie 113

Vielen Dank! Tag 15 geschafft!

AI Transformation Institute

04. September 2026

Daniela Heck | Thorsten Gluitz