Applied AI ProfessionalTAG 15
AI Transformation Institute
04. September 2026
Daniela Heck | Thorsten Gluitz
Alle 113 Folien aus AppliedAIProfessional-M1-W3-T15.pptx, maschinell
aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine
redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich
Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.
AI Transformation Institute
04. September 2026
Daniela Heck | Thorsten Gluitz
Thorsten Gluitz
Gründer AI-X Lab CPO movacar | duke technologies HoP Ben Fleet Services PM Notebooksbilliger.de | Chrono24 | wetter.com
Product Innovation & AI Transformation Consultant
2




Daniela Heck Design Thinking Coach Systemischer Business Coach Banking & Consulting BackgroundKI Managerin
Accenture GmbH Management Consulting FMS Wertmanagement Service GmbH Your Wingwoman – Coaching & Facilitation
3
MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases
1
2
3
Ihr kennt die drei Schlüsselfragen des EU AI Acts und wisst welche Pflichten ab August 2026 gelten
Ihr wisst wann der Betriebsrat mitbestimmt
Wir sind einen großen Schritt gegangen – von Quick Wins zu Leuchttürmen
4
Kurzer Raum für Dinge, die euch aufgefallen sind – aus Medien, Arbeit oder Alltag.
1
Gesehen
Eine Schlagzeile, ein Post oder ein Video, das hängen geblieben ist.
2
Ausprobiert
Ein Tool oder Feature, das ihr diese Woche getestet habt.
3
Beobachtet
Eine Veränderung bei euch, im Team oder im Unternehmen.
Format: kurze Runde im Plenum I max. 1–2 Minuten pro Person I keine Bewertung, nur Teilen
5
1
2
3
verstehst Du was Change Management ist und was das mit KI zu tun hat,
Kennst einige Modelle vom Namen her und lernst eines kennen mit dem wir gerne arbeiten,
Kennst du bereits 4 der 8 Schritte von Kotters-Change Modell,
Nach diesem Tag…
… besitzt du Grundlagenwissen im Change Management.
6
MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases
Zeit
Phase
Inhalt
09:00 – 09:15
Einstieg
Checkpoint & Wiederholung
09:15 – 10:30
Theorie Block 1
KI Wissen weitergeben – Was ist Change Management?
10:30 – 12:00
Theorie Block 2
Was sind Kotters 8 Stufen?
12:00 – 12:30
Mittagspause
Mittagspause
12:30 – 14:00
Praxisübung
MS Copilot Einführung im Unternehmen
14:00 – 15:30
Präsentation
Eure Formate zur nachhaltigen Nutzung des MS Copilot
15:30 – 16:00
Briefing
Vorstellung der Abschlusspräsentation Modul 1
7
16:00 – 16:15
Abschluss
Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 16
KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung
8
KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung
9
10
12
13
14
😐 neugierig
unsicher 🤔
😰 überfordert
15
Neue Technologien erlernt. An Ideen gearbeitet, die echten Wert schaffen. Use Cases entwickelt, die kurzfristig funktionieren.
Das ist ein Vorsprung – den die meisten in eurem Umfeld nicht haben.
16
Ihr habt einen Vorsprung von 14 Tagen, den andere in eurem Umfeld nicht haben. Wie nutzt ihr ihn?
Die 14 Tage waren intensiv. Welchen eigenen Emotionen seid ihr begegnet?
Wie begegnet ihr dem in einem echten Team?
17
Ablehnung
Aktive Ablehnung – jemand will die Veränderung nicht.
Skepsis
Passives Zweifeln – jemand glaubt nicht, dass es funktioniert.
Gleichgültigkeit
Stilles Ignorieren – jemand sieht keinen persönlichen Nutzen.
Bei Dingen, die euch inzwischen wirklich wichtig sind.
18
19
20
😐 neugierig
unsicher 🤔
😰 überfordert
21
22
- Zitat von Boston Consulting Group Henderson Institute
Datum des Artikels 03. April 2026 und Quelle: https://bcghendersoninstitute.com/ai-will-reshape-more-jobs-than-it-replaces/
23
Datum des Artikels 03. April 2026 und Quelle: https://bcghendersoninstitute.com/ai-will-reshape-more-jobs-than-it-replaces/
Langsamerer Stellenabbau: Während die Veränderung der Arbeitsinhalte sehr schnell vonstattengeht, wird der vollständige Ersatz von Arbeitskräften durch KI langsamer verlaufen. Die Studie schätzt, dass in fünf oder mehr Jahren etwa 10 % bis 15 % der heutigen Jobs vollständig wegfallen könnten. Schaffung neuer Rollen: Dort, wo Produktivitätssteigerungen durch KI eine höhere Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen auslösen, wird gleichzeitig ein Bedarf an zusätzlichen sowie an völlig neuen menschlichen Berufsbildern entstehen. Risiko für Berufsanfänger: Junior- und Einstiegspositionen sind überproportional stark vom Wandel betroffen. Routineaufgaben, durch die man traditionell das "Lernen im Job" absolvierte, sind genau die Bereiche, in denen KI aktuell am besten funktioniert. Dies zwingt Unternehmen dazu, Karrierepfade neu zu strukturieren.
24
Datum des Artikels 03. April 2026 und Quelle: https://bcghendersoninstitute.com/ai-will-reshape-more-jobs-than-it-replaces/
25
26
We Need CHANGE! Funny Video
27
28
Titel angepasst, da aus Zeitgründen folien 26 & 27 ausgeblendet
29
30
32
33
34
35
KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Stufen? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung
36
Inspiring People to Change Their Behavior through FUN
V
37
Echte Lösungen für echte Probleme – keine technischen Spielereien! Frage an die Teilnehmer stellen!
Aktuelle, methodisch dokumentierte Erhebungen zu Scheiterquoten von KI-Projekten in Unternehmen
Die drei Studien nutzen unterschiedliche Methodik (Fallanalyse, Experteninterviews, Unternehmensbefragung) und kommen dennoch zu einem konsistenten Bild.
38
Die Studien zeigen konsistent: Scheitern ist überwiegend organisatorisch, nicht technologisch bedingt
39
40
41
🐖
„Nur Hype – es hat sich doch nichts geändert“
„KI-Terminator holt unsere Jobs!“
„KI Wunschdenken - jetzt können wir alles automatisieren!“
S.O.S. - Verschollene KI Erwartungen
42
Die Sau die durchs Dorf getreiben wird – „kurzfristig aber übertreiben“ -
Change Management bezeichnet die strukturierte Planung, Steuerung und Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen mit dem Ziel, neue Strategien, Strukturen, Prozesse, Technologien oder Verhaltensweisen erfolgreich einzuführen und nachhaltig zu verankern.
Eigene Definition, angelehnt an gängige Change-Management-Literatur (u. a. Kotter, Gabler Wirtschaftslexikon)
43
Quelle: Indische Fabel
44
Quelle: Rechtfreies Bild File:Blind monks examining an elephant.jpg - Wikipedia
strukturiert
Veränderung wird nicht dem Zufall überlassen.
Planung und Steuerung
Es gibt Ziele, Maßnahmen, Rollen und Zeitpläne.
Begleitung
Menschen werden durch den Wandel geführt.
Organisation
Veränderung betrifft nicht nur Einzelpersonen.
Nachhaltigkeit
Veränderung ist erst erfolgreich, wenn sie dauerhaft gelebt wird.
45
46
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Change | Veränderung eines Zustands, Prozesses oder Verhaltens |
| Change Management | Gezielte Steuerung und Begleitung von Veränderung |
| Transformation | Tiefgreifender, strategischer Wandel eines Unternehmens |
| Transition | Psychologischer Übergang der Menschen von alt zu neu |
| Adoption | tatsächliche Annahme und Nutzung einer Neuerung |
| Resistance | Widerstand gegen Veränderung |
| Readiness | Veränderungsbereitschaft einer Organisation |
| Stakeholder | Personen oder Gruppen, die vom Wandel betroffen sind oder Einfluss darauf haben |
47
Echte Lösungen für echte Probleme – keine technischen Spielereien!
Frühe Phase: Organisationsentwicklung und Verhaltenswissenschaften
In den frühen Ansätzen stand die Frage im Mittelpunkt, wie Gruppen, Führung, Motivation und Zusammenarbeit Organisationen beeinflussen. Veränderung wurde zunehmend nicht nur als technische oder strukturelle Anpassung verstanden, sondern als sozialer Prozess.
Relevante Bezugspunkte
Organisationsentwicklung
Gruppendynamik
Führungsforschung
Motivationstheorien
Human Relations Bewegung
Quelle: Vgl. Lewin (1947); Mayo/Roethlisberger (Hawthorne-Studien, 1924–1932); Maslow (1943)
48
Mit zunehmender Globalisierung, Digitalisierung und Komplexität wurden Change-Ansätze strategischer. Veränderung wurde nicht mehr als einmaliges Projekt, sondern als dauerhafte Fähigkeit von Organisationen verstanden.
Wichtige Entwicklungslinie
Von punktuellen Veränderungsprojekten
hin zu kontinuierlicher Transformationsfähigkeit
49
50
trukturierter und umfassender Ansatz:Das Modell bietet einen klaren, schrittweisen Prozess, der sowohl die technischen als auch die menschlichen Aspekte des Wandels berücksichtigt. Dies ist besonders wichtig bei der Einführung neuer Technologien, da es sowohl um die technische Implementierung als auch um die Akzeptanz durch die Mitarbeiter geht. Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls:Technologieeinführungen erfordern oft ein schnelles Handeln, und das Modell beginnt mit der Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls, was den Prozess beschleunigen kann. Einbindung und Kommunikation:Die Betonung auf die Bildung einer starken Koalition und das Entwickeln einer klaren Vision hilft dabei, alle relevanten Stakeholder frühzeitig einzubinden. Dies ist entscheidend, um Widerstände zu minimieren und eine gemeinsame Richtung zu schaffen. Sichtbare kurzfristige Erfolge:Das Modell sieht die Erzielung kurzfristiger Erfolge vor, die bei Technologieprojekten besonders motivierend sein können und die Akzeptanz innerhalb der Organisation steigern. Nachhaltige Verankerung des Wandels:Die letzten Schritte des Modells zielen darauf ab, die Veränderungen tief in der Unternehmenskultur zu verankern, was bei der Einführung neuer Technologien wichtig ist, um sicherzustellen, dass die neuen Systeme und Prozesse langfristig genutzt und weiterentwickelt werden.
51
trukturierter und umfassender Ansatz:Das Modell bietet einen klaren, schrittweisen Prozess, der sowohl die technischen als auch die menschlichen Aspekte des Wandels berücksichtigt. Dies ist besonders wichtig bei der Einführung neuer Technologien, da es sowohl um die technische Implementierung als auch um die Akzeptanz durch die Mitarbeiter geht. Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls:Technologieeinführungen erfordern oft ein schnelles Handeln, und das Modell beginnt mit der Schaffung eines Dringlichkeitsgefühls, was den Prozess beschleunigen kann. Einbindung und Kommunikation:Die Betonung auf die Bildung einer starken Koalition und das Entwickeln einer klaren Vision hilft dabei, alle relevanten Stakeholder frühzeitig einzubinden. Dies ist entscheidend, um Widerstände zu minimieren und eine gemeinsame Richtung zu schaffen. Sichtbare kurzfristige Erfolge:Das Modell sieht die Erzielung kurzfristiger Erfolge vor, die bei Technologieprojekten besonders motivierend sein können und die Akzeptanz innerhalb der Organisation steigern. Nachhaltige Verankerung des Wandels:Die letzten Schritte des Modells zielen darauf ab, die Veränderungen tief in der Unternehmenskultur zu verankern, was bei der Einführung neuer Technologien wichtig ist, um sicherzustellen, dass die neuen Systeme und Prozesse langfristig genutzt und weiterentwickelt werden.
Veränderung auf individueller Ebene
Das ADKAR-Modell beschreibt, welche fünf Voraussetzungen Menschen benötigen, um Veränderungen erfolgreich anzunehmen und umzusetzen. Veränderung gelingt nicht allein durch neue Prozesse oder Technologien. Sie gelingt erst, wenn einzelne Menschen verstehen, wollen, wissen, können und dauerhaft unterstützt werden.
Beispiel KI-Einführung:
Mitarbeitende müssen verstehen, warum KI eingeführt wird, einen persönlichen Nutzen erkennen, den Umgang mit KI lernen, die Anwendung üben und durch Führung, Feedback und klare Regeln im Alltag unterstützt werden.
52
Veränderung auf individueller Ebene
A
Awareness
Bewusstsein für die Notwendigkeit der Veränderung
?
Warum ist die Veränderung nötig?
D
Desire
Wunsch und Bereitschaft, die Veränderung zu unterstützen
?
Will ich die Veränderung mittragen?
K
Knowledge
Wissen darüber, wie die Veränderung umgesetzt wird
?
Was muss ich wissen und lernen?
A
Ability
Fähigkeit, das Neue im Arbeitsalltag anzuwenden
?
Kann ich es praktisch umsetzen?
R
Reinforcement
Verstärkung, damit die Veränderung dauerhaft bleibt
?
Wie wird das neue Verhalten stabilisiert?
Kernaussage: Veränderung gelingt erst, wenn einzelne Menschen verstehen, wollen, wissen, können und dauerhaft unterstützt werden.
Beispiel: KI-Einführung – verstehen, akzeptieren, lernen, anwenden, verankern
53
Veränderung als Prozess
Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin beschreibt Veränderung als einen strukturierten Prozess, bei dem bestehende Verhaltensweisen aufgelöst, verändert und anschließend stabilisiert werden. Veränderung gelingt, wenn Menschen zunächst auf die Notwendigkeit vorbereitet, dann aktiv durch die Umstellung begleitet und schließlich bei der Stabilisierung des Neuen unterstützt werden.
Beispiel KI-Einführung:
Zunächst wird erklärt, warum KI im Unternehmen notwendig ist (Unfreezing). Anschließend werden neue KI-Tools eingeführt, Mitarbeitende geschult und Prozesse angepasst (Changing). Zum Schluss wird die Nutzung durch Standards, klare Regeln und dauerhafte Unterstützung im Arbeitsalltag verankert (Refreezing).
54
Veränderung als strukturierter Prozess
1.
Unfreezing
Bestehende Gewohnheiten, Denkweisen und Strukturen aufbrechen
?
Warum müssen wir uns verändern?
2.
Changing
Neue Prozesse, Verhaltensweisen oder Lösungen einführen
?
Was soll sich konkret verändern?
3.
Refreezing
Die Veränderung im Arbeitsalltag festigen und absichern
?
Wie sichern wir die Veränderung nachhaltig?
Kernaussage: Veränderung gelingt, wenn Menschen zunächst auf die Notwendigkeit vorbereitet, dann aktiv durch die Umstellung begleitet und schließlich bei der Stabilisierung des Neuen unterstützt werden.
55
KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Schritte? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung
56
Das 8-Stufen-Modell nach John P. Kotter ist ein praxisorientiertes Change-Management-Modell, das beschreibt, wie Veränderungen in Unternehmen systematisch geplant, umgesetzt und nachhaltig verankert werden können.
Entstehung
Entwickelt von John P. Kotter, Professor an der Harvard Business School
Entstanden aus der Analyse zahlreicher Veränderungsprojekte in Unternehmen
Erste zentrale Veröffentlichung: 1995 im Artikel 'Leading Change: Why Transformation Efforts Fail'
57
Kotter stellte fest, dass viele Veränderungsinitiativen nicht an der Strategie, sondern an der Umsetzung und am menschlichen Verhalten scheitern:
fehlende Dringlichkeit
mangelnde Führung
unklare Kommunikation
Widerstände bei Mitarbeitenden
zu frühe Zufriedenheit nach ersten Erfolgen
58
Das Modell beschreibt Veränderung als acht aufeinander aufbauende Schritte, die Unternehmen helfen:
1
Veränderungsbedarf zu erkennen
2
Mitarbeitende mitzunehmen
3
Widerstände zu reduzieren
4
Veränderungen langfristig in der Unternehmenskultur zu verankern
59
Bezug zum menschlichen Verhalten
Kotters Modell zeigt: Veränderung ist nicht nur ein organisatorischer Prozess, sondern vor allem ein menschlicher Prozess.
Menschen brauchen:
Orientierung
Sicherheit
Beteiligung
Kommunikation
sichtbare Erfolge
Vertrauen in Führung
Bezug zum Unternehmenskontext
Für Wirtschaftsunternehmen ist das Modell wichtig, weil Veränderungen oft mit folgenden Themen verbunden sind:
Digitalisierung
Einführung von KI
neue Prozesse und Strukturen
Markt- und Wettbewerbsdruck
Kulturwandel
neue Rollen und Kompetenzen
60
1
Wir haben uns für Kotters 8-Stufen Modell entschieden, weil es Veränderungsprozesse sehr klar, praxisnah und Schritt für Schritt strukturiert. Besonders hilfreich ist, dass es nicht nur Strategie und Planung betrachtet, sondern auch menschliche Faktoren wie Dringlichkeit, Führung, Kommunikation, Motivation und kulturelle Verankerung einbezieht.
2
Das 8-Stufen-Modell bietet Unternehmen einen klaren Rahmen, um Veränderung nicht nur zu planen, sondern auch erfolgreich mit Menschen umzusetzen.
3
Zudem bietet es eine ideale Menge an Schritten für die Umsetzung, es ist nicht zu “high-level” und auch nicht zu detailliert.
61
Dringlichkeit erzeugen
Führungsteam aufbauen
Vision & Strategie entwickeln
Vision & Ziele kommunizieren
Hindernisse beseitigen
Kurzfristige Erfolge sicherstellen
Erfolge ausbauen
Veränderungen in der Kultur verankern
Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten
Klima für Veränderung schaffen
Organisation einbinden und aktivieren
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
62
Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden. PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.
Dringlichkeit erzeugen
Führungsteam aufbauen
Vision & Strategie entwickeln
Vision & Ziele kommunizieren
Hindernisse beseitigen
Kurzfristige Erfolge sicherstellen
Erfolge ausbauen
Veränderungen in der Kultur verankern
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten
Klima für Veränderung schaffen
Organisation einbinden und aktivieren
63
Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden. PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.
Menschen verändern sich eher, wenn sie verstehen, warum Veränderung notwendig ist.
Menschliches Verhalten
Ohne spürbaren Handlungsdruck bleiben viele in gewohnten Routinen. Angst, Bequemlichkeit oder Unsicherheit bremsen Veränderung.
Unternehmenskontext
Unternehmen müssen klar zeigen, warum Veränderung nötig ist: Marktveränderungen, Wettbewerbsdruck, neue Technologien, KI, Kosten, Kundenanforderungen.
64
Ziel: Die Organisation muss verstehen, warum Veränderung notwendig ist.
Bei KI:
Wettbewerber nutzen bereits KI.
Kunden erwarten schnellere Services.
Prozesse sind zu langsam oder teuer.
Daten werden nicht ausreichend genutzt.
Fachkräftemangel erfordert Automatisierung.
Mitarbeitende verwenden KI vielleicht bereits unkoordiniert.
Typische Fehler:
Veränderung wird nur als Managementwunsch kommuniziert.
Es gibt keinen nachvollziehbaren Handlungsdruck.
Die Risiken des Nicht-Handelns werden nicht sichtbar gemacht.
65
15 Min
Nehmt euch 15 Minuten Zeit darüber nachzudenken, welche praktischen Beispiele aus dem Berufsalltag ihr zum Thema 'erzeugen von Dringlichkeit' kennt.
Danach besprechen wir diese in der großen Runde.
66
Dringlichkeit erzeugen
Führungsteam aufbauen
Vision & Strategie entwickeln
Vision & Ziele kommunizieren
Hindernisse beseitigen
Kurzfristige Erfolge sicherstellen
Erfolge ausbauen
Veränderungen in der Kultur verankern
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten
Klima für Veränderung schaffen
Organisation einbinden und aktivieren
67
Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden. PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.
Ziel: Eine starke Gruppe aus Führungskräften, Fachbereichen, IT, HR, Datenschutz, Betriebsrat und Change-Verantwortlichen treibt den Wandel gemeinsam.
Bei KI besonders wichtig:
IT allein reicht nicht.
HR muss Kompetenzentwicklung begleiten.
Datenschutz und Compliance müssen früh eingebunden werden.
Fachbereiche müssen konkrete Anwendungsfälle liefern.
Führungskräfte müssen Orientierung geben.
Beispiel:
Eine KI-Taskforce besteht aus Vertreterinnen und Vertretern aus Geschäftsführung, IT, HR, Legal, Datenschutz, Kommunikation und operativen Fachbereichen.
68
Diffusion of Innovation (Everett Rogers 1962)
69
70
1. Change Agent: Rolle: Treiber des Wandels, verantwortlich für die Planung und Durchführung des Change-Prozesses. Aufgaben: Analyse der aktuellen Situation und Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten. Entwicklung und Implementierung von Change-Strategien. Kommunikation und Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter. Monitoring des Fortschritts und Anpassung der Maßnahmen bei Bedarf. 2. Sponsor: Rolle: Schirmherr des Veränderungsprozesses, meist ein hochrangiger Manager oder Führungskraft. Aufgaben: Bereitstellung von Ressourcen und Unterstützung für den Change-Prozess. Sicherstellung der Sichtbarkeit und Priorisierung des Wandels im Unternehmen. Überwindung von Hindernissen und Widerständen auf Führungsebene. Förderung der Veränderungsbereitschaft und Sicherstellung der langfristigen Umsetzung. 3. Führungskräfte (Manager): Rolle: Vermittler zwischen Change Agent und den Mitarbeitern, die den Wandel umsetzen. Aufgaben: Unterstützung der Change-Initiativen durch Vorbildfunktion und aktives Mitwirken. Kommunikation der Vision und der Notwendigkeit des Wandels an ihre Teams. Identifizierung und Ansprache von Bedenken und Widerständen innerhalb ihrer Teams. Förderung der Motivation und des Engagements der Mitarbeiter während des Wandels. 4. Mitarbeiter: Rolle: Umsetzer der Veränderung, diejenigen, die die neuen Prozesse und Systeme anwenden. Aufgaben: Aktive Teilnahme an Schulungen und Informationsveranstaltungen. Umsetzung der neuen Prozesse und Anpassung an die veränderten Bedingungen. Feedback geben und Vorschläge zur Verbesserung des Change-Prozesses machen.
Navigator
Driver
71
Navigator: Richtung geben & Strategie gestalten Definiert Ziele, Sinn und Prioritäten für KI im eigenen Verantwortungsbereich. Übersetzt Unternehmensstrategie in konkrete Leitplanken und Fokusfelder. Kommuniziert realistisch und klar: Warum KI, wofür, was nicht. Erkennt Chancen und Risiken früh, balanciert Effizienz Verantwortung. „Ich gebe Orientierung und zeige, warum KI für uns relevant ist.“
72
Driver – Umsetzung sichern & Verantwortung leben Stellt Verbindlichkeit, Tempo und Qualität in der Umsetzung sicher. Definiert klare Ziele, Zuständigkeiten und Erfolgskriterien. Prüft regelmäßig Fortschritt und lernt aus Ergebnissen. Hält Balance zwischen Konsequenz und Unterstützung. „Ich sorge dafür, dass aus Ideen Wirkung entsteht.“
73
Enabler – Menschen befähigen & Lernkultur fördern Schafft Sicherheit und Raum zum Ausprobieren. Fördert Neugier, Austausch und gemeinsames Lernen. Macht Quick Wins sichtbar und stärkt Vertrauen in Veränderung. Übersetzt Strategie in Lernprozesse und Alltagserfahrungen. „Ich ermögliche, dass mein Team KI versteht, nutzt und voneinander lernt.
74
Viele Namen für ähnliches Konzept: "AI Champions" "AI Ambassadors" "AI Power User" "KI Lotsen" ... Bei AITI "KI Botschafter" -> Ansprechpersonen für Abteilungsbereich / Kollegen für KI Fragen
Chancen
Ihr könnt sehr viele Fragen beantworten und könnt diese Rolle mittlerweile gut annehmen.
Risiko
Unternehmen / Mitarbeiter / Kollegen könnten geneigt sein euch jegliche Verantwortung zuzuschieben.
Nicht vergessen
Change ist ein Prozess – keine Ein-Frau (Mann ;) ) Show! Nie: Person X macht KI schon bei uns!
75
76
Dringlichkeit erzeugen
Führungsteam aufbauen
Vision & Strategie entwickeln
Vision & Ziele kommunizieren
Hindernisse beseitigen
Kurzfristige Erfolge sicherstellen
Erfolge ausbauen
Veränderungen in der Kultur verankern
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten
Klima für Veränderung schaffen
Organisation einbinden und aktivieren
77
Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden. PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.
Unternehmens-strategie
KI Strategie
Unternehmens-zweck/-ziele
Wie kann KI unterstützen, um die Ziele zu erreichen?
KI Vision
Klar definierte Aktivitäten mit messbaren Zielen
KI Use Cases
Faktoren, die zur Umsetzung und Skalierung von Use Cases benötigt werden
Unterstützende Faktoren
78
Ziel: Eine klare Richtung geben.
Eine gute KI-Vision könnte lauten:
“
Wir nutzen KI, um unsere Mitarbeitenden von Routinetätigkeiten zu entlasten, Entscheidungen datenbasierter zu treffen und unseren Kundenservice schneller und persönlicher zu gestalten, verantwortungsvoll, transparent und menschzentriert.
Bestandteile einer guten KI-Change-Vision:
?
Warum machen wir das?
?
Was soll besser werden?
?
Welche Rolle haben Mitarbeitende?
?
Welche Grenzen gibt es?
?
Welche Werte leiten uns?
?
Wie sieht Erfolg aus?
79
Dringlichkeit erzeugen
Führungsteam aufbauen
Vision & Strategie entwickeln
Vision & Ziele kommunizieren
Hindernisse beseitigen
Kurzfristige Erfolge sicherstellen
Erfolge ausbauen
Veränderungen in der Kultur verankern
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Veränderungen umsetzen und aufrecht erhalten
Klima für Veränderung schaffen
Organisation einbinden und aktivieren
80
Dringlichkeit erzeugen Ein Führungsteam aufbauen Ziel: Ein starkes, engagiertes Führungsteam zusammenstellen, das den Wandel unterstützt. Aktion: Führungskräfte identifizieren und motivieren. Die zweite Stufe eines Veränderungsprozesses beinhaltet die Zusammenstellung eines Teams, das den gesamten Veränderungsprozess führt. Dieses Führungsteam sollte repräsentativ für die Organisation sein sowie über genügend Expertise, Reputation und Führungskompetenzen verfügen. Wichtig findet Kotter zudem, dass in dem Führungsteam Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Ziele entwickelt werden. PROZESSORGANISATION (MEINUNGSFÜHRER NICHT VERGESSEN) Eine Vision entwickeln Die Vision kommunizieren Ziel: Die Vision und Strategie an die gesamte Organisation vermitteln. Aktion: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen, um die Botschaft zu verbreiten. / SO SIMPEL WIE MÖGLICH Hindernisse beseitigen HINDERNISSE BEI KI: ZUGANG TOOLS; VORBEHALTE FACHKOMPETENZ Ziel: Barrieren für den Wandel identifizieren und beseitigen. Aktion: Strukturen, Prozesse und Personen, die den Wandel behindern, anpassen. Kurzfristige Erfolge sicherstellen Ziel: Schnell sichtbare Erfolge erzielen, um das Momentum zu halten. Aktion: Pilotprojekte oder Schnellgewinne identifizieren und umsetzen. Erfolge ausbauen Ziel: Die ersten Erfolge nutzen, um den Wandel zu vertiefen und zu erweitern. ERFOLGE KOMMUNIZIEREN Aktion: Weitere Projekte initiieren, Veränderungen festigen. Veränderungen in der Kultur verankern Ziel: Die neuen Verhaltensweisen und Prozesse in der Unternehmenskultur fest verankern. Aktion: Erfolge feiern, kontinuierlich kommunizieren und Führungskräfte als Vorbilder etablieren.
Ziel: Die Vision muss verständlich, wiederholt und glaubwürdig kommuniziert werden.
Geeignete Kommunikationsformate:
Townhall Meetings
MS Teams Live Sessions
FAQ-Seiten
kurze Videos
Führungskräfte-Briefings
Use-Case-Demos
Erfahrungsberichte
offene Fragerunden
Intranet-Beiträge
Wichtig:
Kommunikation ist nicht einmalige Information, sondern ein dauerhafter Dialog.
Bei KI sollten Kommunikation und Aufklärung besonders ernst genommen werden, weil Unsicherheit und Gerüchte schnell entstehen.
81
JFK's moonshot speech is still one of the most inspiring speeches ever delivered by a president
82
🎬 Eingebettetes Medium im Deck: Onlinemedien 3 (nicht extrahiert)
Menschen brauchen ein klares Zielbild.
Menschliches Verhalten
Unklare Veränderungen erzeugen Angst und Gerüchte. Eine verständliche Vision gibt Orientierung und Sinn.
Unternehmenskontext
Die Vision beantwortet: Wohin entwickelt sich das Unternehmen? Welche Rolle spielen Mitarbeitende, Prozesse, KI und neue Arbeitsweisen?
83
GRUNDSÄTZE OFFEN UND KLAR GUT VORBEREITET EINFACH IMMER WIEDER DAS GLEICHE – VON VERSCHIEDENE PERSONEN UND ÜBER VERSCHIEDENE KANÄLE
Kommunikation im Change Management
Vorbildfunktion Management
Betriebsrat einbinden
Event zum Start
Das Schwarze Brett
Workshops & Schulungen
Newsletter
Mitarbeiter-zeitung
Präsentation-unterlagen
Betriebs- und Mitarbeiter-versammlungen nutzen
84
KI Wissen weitergeben? Was ist Change Management? Was sind Kotters 8 Schritte? Praxisaufgabe: MS Copilot Einführung
85
MERAVON GmbH
Branche: Maschinenbau Mitarbeitende: 3.000 Standorte: München · Wien · Warschau
Die Situation
MS Copilot wird am 01. Oktober 2026 für alle Mitarbeitenden freigeschaltet. ✔ Lizenzen bezahlt ✔ Betriebsrat hat zugestimmt ✔ Datenschutz & Compliance offiziell geklärt ⚠ Mitarbeitende könnten Rückfragen haben
86
Welche Formate würdet ihr einsetzen, um die Nutzung von MS Copilot nachhaltig anzutreiben?
Zur Inspiration – mögliche Formate:
KI News
Monatlich für Führungskräfte
KI-Café
Regelmäßig offener Austausch
Mitarbeiter stellen vor:
Wöchentlich Erfolge vorstellen
Eigene Ideen
Online-Schulung Buddy-System, u.v.m.
87
1
Wer ist die Zielgruppe?
2
3
Wann / wie oft?
4
Welches Ziel wird damit erreicht?
Euer Auftrag:
1 Präsentation | 7 Minuten | max. 3 inhaltliche Slides
Zeit & Gruppen
60 Min. Gruppenarbeit 5 Gruppen à 3 Personen | KI-Nutzung erlaubt – achtet auf eure Tokens!
Was ist das Format?
88
Das nehmen wir mit
Wir verstehen, dass KI deutlich mehr ist als eine reine Technologieeinführung Wir haben die ersten Methoden des Change Managements erlernt Wir haben die ersten Konzepte für Change in Unternehmen selbst entwickelt und präsentiert
KI-Transformation ist keine reine Technologieeinführung. Sie ist ein kultureller, organisatorischer und menschlicher Veränderungsprozess.
110
Damit Feedback wirklich hilft – und nicht verletzt
1
Erst was überzeugt hat
Konkret, nicht allgemein. Was ist hängengeblieben?
2
Dann was stärker werden könnte
Konstruktiv, nicht kritisch. Mit konkreter Idee.
Kein Kommentar zur Technik
Nur zu Überzeugungskraft, Klarheit und Wirkung.
89
Was wir von Euch am Ende von Modul 1 erwarten und wie ihr euch vorbereitet.
90
Es geht nicht darum, den Kurs zusammenzufassen. Es geht darum zu zeigen, was ihr gelernt habt - und wohin ihr wollt.
WER?
Eure Positionierung – Hintergrund, Rolle, Branche
WAS?
Eure KI-Kernkompetenzen – belegt durch konkrete Beispiele
WOHIN?
Euer nächster Schritt – beruflich und mit KI
91
1
Wer bin ich?
Was bedeutet KI für meinen beruflichen Kontext? Was bedeutet KI für meine berufliche Neuorientierung? Was sind meine Ziele?
2
Top 3 Quick Wins
Mit Prompts – konkrete Beispiele aus eurer Prompt-Bibliothek
3
2 Key Takeaways
Was nehmt ihr aus den 4 Wochen mit, das euch wirklich verändert hat?
4
Ein ausgearbeiteter Opportunity Canvas oder Use Case Canvas für einen eurer Use Cases – euer Beleg für strategisches Denken
Eure Quelle: KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Toolkompass und Opportunity Canvas oder Use Case Canvas
92
1 Canvas
15
Minuten
Eure Präsentation
10
Minuten
Feedback aus der Gruppe
1
Person
Im Peer-Format vor allen
Reihenfolge: Es wird ausgelost. Pausen: Kurze Pause nach 2 Präsentationen.
93
✓ SO ÜBERZEUGT IHR
Wert kommunizieren – nicht Technik erklären Konkrete Beispiele zeigen statt Begriffe aufzählen Einen starken Prompt als Beleg vorführen Die ersten 2 Minuten als klaren Pitch nutzen Selbstbewusst auftreten – ihr habt 4 Wochen investiert
✗ WAS IHR VERMEIDET
Jeden gelernten Begriff erklären wollen Den Kurs zusammenfassen – das interessiert niemanden Zu bescheiden sein („Ich habe nur…“) In technische Details verlieren Folien vollpacken statt klar fokussieren
94
Damit Feedback wirklich hilft – und nicht verletzt
1
Erst was überzeugt hat
Konkret, nicht allgemein. Was ist hängengeblieben?
2
Dann was stärker werden könnte
Konstruktiv, nicht kritisch. Mit konkreter Idee.
3
Kein Kommentar zur Technik
Nur zu Überzeugungskraft, Klarheit und Wirkung.
95
Tag 18
Präsentation bauen
Quick Wins, Prompts, Opportunity oder Use Case Canvas und Key Takeaways aus den 4 Wochen sammeln, Vorlage befüllen oder eigenes Format wählen.
Tag 19 + 20
Präsentieren & Feedback
15 Minuten Bühne, 10 Minuten Feedback von der Gruppe und den Dozenten.
Es gibt eine freiwillige AITI-Vorlage die Ihr nutzen könnt, wen Ihr wollt. Eigene Formate sind ausdrücklich willkommen.
96
Es gibt keine formale Abschlussprüfung. Alle Teilnehmenden erhalten ihr AZAV-Zertifikat.
Die Präsentation ist ein Spiegel - kein Test. Was habe ich gelernt, wer bin ich jetzt, was kann ich zeigen?
Erinnert euch an den Moosrasen-Pitch von Tag 3
Damals 2 Minuten - mit fast keinem KI-Wissen. Jetzt 15 Minuten - mit allem was ihr seitdem aufgebaut habt: KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Toolkompass, Use Cases.
97
15 Minuten, die zeigen, was ihr gelernt habt.
Jede:r von euch hat eine einzigartige Kombination aus Erfahrung und neuen Fähigkeiten - das ist euer Wettbewerbsvorteil.
Material
KI-Kompetenzprofil, Prompt-Bibliothek, Use Case Canvas
Format
10 Min. Präsentation + 10 Min. Feedback im Peer-Format
Vorbereitung
Tag 18 sortieren & bauen, Tag 19 + 20 präsentieren
98
[ Dein Name ]
[ Eine kurze Selbst-Positionierung in einem Satz – z.B. „Marketing-Allrounderin mit KI-Kompetenz für mittelständische B2B-Unternehmen.“ ]
15 Minuten Präsentation + 10 Minuten Feedback
99
Cover-Slide: Eigenen Namen einsetzen und in einem Satz die persönliche Positionierung. Ziel: In den ersten 30 Sekunden ist klar, wer du bist und wofür du stehst.
Mein Hintergrund · Was KI für meine Neuorientierung bedeutet
MEIN BISHERIGER WEG
[ Branche, bisherige Rollen, Kernkompetenzen aus deinem Berufsleben. Was hast du mitgebracht, was nicht jede:r hat? ]
WAS KI FÜR MICH BEDEUTET
[ Warum hast du dich für diesen Kurs entschieden? Was soll sich beruflich verändern? Welche Tür will KI dir öffnen? ]
100
Tipp: Verbindung zum Standpunkt-Arbeitsblatt von Tag 1–2 herstellen. Was hat sich seitdem entwickelt? Authentizität schlägt Aufzählung – ein konkretes Beispiel überzeugt mehr als drei abstrakte Begriffe.
Wohin will ich – beruflich und mit KI?
KURZFRISTIG
Nächste 3 Monate
[ Konkreter erster Schritt – Bewerbung, Pilot-Projekt, internes Pitch? ]
MITTELFRISTIG
Nächste 12 Monate
[ Welche Rolle, welche Branche, welche Verantwortung willst du erreichen? ]
LANGFRISTIG
3+ Jahre
[ Wo siehst du dich – und was würdest du dann besser können als heute? ]
101
Tipp: Konkret und ehrlich werden. Skeptische Personaler lieben klare nächste Schritte mehr als große Visionen ohne Fundament.
Drei konkrete Aufgaben, die ich jetzt mit KI deutlich besser löse
1
[ Quick Win 1 ]
[ Was war die wiederkehrende Aufgabe? Wie viel Zeit kostet sie ohne KI? ]
2
[ Quick Win 2 ]
[ Welches Tool nutzt du dafür? Welche Qualität erreichst du heute? ]
3
[ Quick Win 3 ]
[ Was ist der konkrete Mehrwert für dein Team oder deine Kund:innen? ]
102
Tipp: Wähle Quick Wins, die konkret und greifbar sind – nicht 'KI für Marketing', sondern 'Wöchentlicher Reporting-Bericht aus Rohdaten in 5 statt 60 Minuten'. Auf den nächsten 3 Slides folgt für jeden Quick Win der Beleg mit Prompt.
[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]
VORHER
[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]
NACHHER (mit KI)
[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]
MEIN PROMPT
[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] oder Screenshot des Word-Dokumentes.
103
Quick Win 1: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.
[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]
VORHER
[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]
NACHHER (mit KI)
[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]
MEIN PROMPT
[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] Oder Screenshot des Word-Dokumentes.
104
Quick Win 2: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.
[ Aufgabe in einem Satz – z.B. „Aus Excel-Rohdaten einen kundenfreundlichen Report erstellen.“ ]
VORHER
[ Wie löst du diese Aufgabe heute ohne KI? Was kostet es an Zeit? ]
NACHHER (mit KI)
[ Was ist jetzt anders? Zeit, Qualität, Wiederholbarkeit. Welches Tool nutzt du? ]
MEIN PROMPT
[ Hier kommt dein konkreter Prompt rein – Rolle, Aufgabe, Kontext, gewünschtes Format. Genau so wie er funktioniert. ] oder Screenshot des Word-Dokumentes.
105
Quick Win 3: Zeige den Prompt live oder als sauberes Code-Snippet. Hauptbotschaft: Wert (Zeit/Qualität) – nicht Technik. Wenn jemand fragt 'wie geht das technisch?', kannst du in 30 Sekunden erklären, was die wichtigsten Bausteine sind. Wenn nicht, hältst du dich an Wert + Beispiel.
Was ich aus 4 Wochen mitnehme – und nie wieder vergessen werde
1
[ Erstes Takeaway in einem Satz ]
[ Warum ist das für dich relevant geworden? Was hat sich konkret verändert in deinem Denken oder Arbeiten? ]
2
[ Zweites Takeaway in einem Satz ]
[ Was wirst du anders machen? Was würdest du jemand anderem davon weitergeben? ]
106
Tipp: Takeaways sind keine Kursnotizen – das sind die Erkenntnisse, die deine Haltung verändert haben. Nicht 'Ich habe Chain-of-Thought gelernt', sondern 'Ich denke jetzt in Prozessen statt in Aufgaben'.
[ Use-Case-Titel – z.B. „KI-gestütztes Reporting-Dashboard für Vertrieb“ ]
107
Tipp: Du musst nicht alle 4 Quadranten gleich tief füllen. Ein starker Use Case mit klarem ROI überzeugt mehr als vier halbgare Quadranten. Wenn der Use Case komplex ist, plane 2 Slides ein – einen Überblick und einen Deep-Dive zur Umsetzung.
[ Use-Case-Titel – z.B. „KI-gestütztes Reporting-Dashboard für Vertrieb“ ]
107
🖼 Bild Grafik 17 liegt im Deck als WMF vor, ein Format, das Browser nicht anzeigen. Es ist hier nur vermerkt, nicht abgelegt.
Tipp: Du musst nicht alle 4 Quadranten gleich tief füllen. Ein starker Use Case mit klarem ROI überzeugt mehr als vier halbgare Quadranten. Wenn der Use Case komplex ist, plane 2 Slides ein – einen Überblick und einen Deep-Dive zur Umsetzung.
Was ich konkret als Nächstes tue – und was ich suche
[ Mein nächster konkreter Schritt in einem Satz ]
[ Beruflich · mit KI · konkret und realistisch ]
WAS ICH SUCHE
[ Eine konkrete Bitte an die Gruppe – Kontakt, Feedback, Hinweis auf Stelle/Projekt, gemeinsame Arbeit. Wer dir jetzt helfen kann, hilft dir nur, wenn er weiß wobei. ]
108
Tipp: Schließe mit einer klaren Frage oder Bitte – das öffnet das Feedback und sorgt dafür, dass die Gruppe konkret helfen kann. Nicht 'Danke fürs Zuhören' – sondern 'Wer von euch kennt jemanden in...?'
Jetzt: Eure Fragen. Euer Feedback.
[ Dein Name ] · [ Kontakt: E-Mail · LinkedIn · Webseite ]
109
Closing-Slide stehen lassen während Feedback läuft. Tipp: Du kannst hier auch dein KI-Kompetenzprofil als QR-Code oder Link anbieten – wer es sehen will, kann es direkt scannen.
Was sind die nächsten 4 Schritte im Kotter-Modell?
111
Piano
AI Transformation Institute
04. September 2026
Daniela Heck | Thorsten Gluitz