Folien: Modul-Auftakt: Werkzeugkoffer & die drei Lehrunternehmen
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Folien: Modul-Auftakt: Werkzeugkoffer & die drei Lehrunternehmen

Alle 61 Folien aus AppliedAIProfessional-M2-W1-T1.pptx, maschinell aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.

Folie 1

Applied AI Professional TAG 21

AI Transformation Institute

21. September 2026

Jan-Philipp Krum

Folie 2

UNSER CODE OF KNOWLEDGE TRANSFER

#GernePerDu

#SonstFragenWir

#ImmerFragen✋

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 3

Euer Dozent für Heute

Jan-Philipp Krum

Beratender Betriebswirt (BBA), ausgebildeter Trainer & zertifizierter KI-Experte (IBM, Microsoft, University of Oxford / Saïd BS) 10+ Jahre Berufserfahrung in diversen globalen Medienkonzernen (u. a. Red Bull Media House, Warner Music), zuletzt Innovation Board Member bei Sony Music 70+ selbstständige KI-Schulungen und Trainings in 2025 für Konzernkunden, Behörden, Universitäten sowie KMU, 800+ Teilnehmende zertifiziert „Smart statt hart“-Ansatz: Befähigung steht im Vordergrund, ebenfalls ausgebildeter Trainer für Selbst-, Zeit- und Stressmanagement

Selbstständiger Berater & Trainer für KI-Kompetenz

Folie 3, Bild aus dem Deck (Grafik 4)
Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 4

Was ist euch neues an KI-News begegnet?

Kurzer Raum für Dinge, die euch aufgefallen sind – aus Medien, Arbeit oder Alltag.

1

Gesehen

Eine Schlagzeile, ein Post oder ein Video, das hängen geblieben ist.

2

Ausprobiert

Ein Tool oder Feature, das ihr diese Woche getestet habt.

3

Beobachtet

Eine Veränderung bei euch, im Team oder im Unternehmen.

Format: kurze Runde im Plenum I max. 1–2 Minuten pro Person I keine Bewertung, nur Teilen

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Lernziele für Heute

1

2

3

sortierst du deinen Methoden Koffer den du dir als KI-Manager:in aufgebaut hast

erhältst einen Einblick auf das zweite Modul und wie deine Lernreise fortgesetzt wird

lernst du drei Unternehmen kennen die dich durch das ganze Modul begleiten

Nach diesem Tag…

…ist dein Koffer gepackt für den nächsten Teil deiner Lernreise!

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 6

Tag 21 – Unser Plan für heute

Zeit

Phase

Inhalt

09:00 – 09:30

Einstieg

Checkpoint & KI-News

09:30 – 11:00

Theorie Block 1

Recap Methodenkoffer

11:00 – 12:00

Theorie Block 2

Modul 2: Was ändert sich? Was erwarten Unternehmen?

12:00 – 12:30

Mittagspause

Mittagspause

12:30 – 15:00

Praxis 1

Unsere drei Lehrunternehmen im Detail

15:00 – 16:00

Praxis 2

Disruptions-Level & Klassifizierung

16:00 – 16:15

Abschluss

Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 22

Folie 7

Nach einer Woche Pause: Wie ready bist du für Modul 2?

Folie 8

begeistert 😍

😐 neugierig

unsicher 🤔

😰 überfordert

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Recap Modul 1 & Ausblick Modul 2

Wir packen euren Werkzeugkoffer aus Modul 1 aus. Wir klären, was sich in Modul 2 verändert und was Unternehmen von euch erwarten. Ihr lernt drei Unternehmen kennen, mit denen ihr 20 Tage arbeitet.

Folie 10

20 Tage Modul 1 – das habt ihr hinter euch

Ihr habt KI nicht nur kennengelernt – ihr habt sie angewendet, ausprobiert, in “Berufsalltag” gedacht. Ihr habt Prompts geschrieben, Assistenten gebaut, Use Cases skizziert, mit Recht, Strategie und Change gearbeitet. Vieles davon fühlt sich vielleicht schon vertraut an – vieles ist auch noch frisch. Beides ist normal. In Modul 2 habt ihr Zeit, das Gelernte zu festigen. Es geht jetzt nicht ums Neue-Lernen, sondern ums Tiefer-Verstehen.

Modul 1

Modul 2

Folie 11

Euer Werkzeugkoffer als KI-Manager:in

Modul 1 hat euch nicht nur Wissen gegeben, sondern einen gefüllten Werkzeugkoffer. Drin liegen: ein Prozessrahmen, ein Leitmotto, vier Werkzeuge – und ein fünftes, das in Modul 2 dazukommt. In Modul 2 öffnet ihr diesen Koffer wieder und wieder. An verschiedenen Unternehmen, in verschiedenen Situationen, mit verschiedenen Tools. Das Ziel: dass ihr am Ende von Modul 2 nicht nur wisst, dass der Werkzeugkoffer existiert – sondern blind reingreifen könnt.

Folie 11, Bild aus dem Deck (Grafik 4)
Folie 12

Prozessrahmen: AITI Use Case Prozess

1

3

OPPORTUNITY CANVAS

5

2

4

PRIORISIERUNG

USE CASE CANVAS

IDEEN GENERIERUNG

CRISP-DM

5

Sprechernotiz

https://miro.com/app/board/uXjVLZYwces=/?share_link_id=340605864455

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AITI Double Diamond

VERSTEHEN

DEFINIEREN

ENTWICKELN

VALIDIEREN

PROBLEM

LÖSUNG

AUSLÖSER

Sprechernotiz

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Folie 14

Think big, start small, iterate often

THINK BIG

Stell dir vor, was wirklich möglich ist. Ohne Angst vor der Komplexität.

start small

Beginne mit dem kleinsten nächsten Schritt. Dein Quick Win ist der Proof of Concept.

iterate often.

Baue, lerne, verbessere. Keine Idee ist beim ersten Mal fertig.

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Reflexion

Think Big, Start Small, Iterate Often

Was waren eure Erfahrungen hiermit? Wie hat es euch persönlich geholfen?

Folie 16

Schritt 1: Generierung von Problemen & Ideen

Folie 16, Bild aus dem Deck (Picture 4)
Sprechernotiz

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Folie 17

Reflexion

Generierung von Problemen & Ideen​

Was waren eure Erfahrungen hiermit? Wie hat es euch persönlich geholfen?

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Schritt 2: Priorisierung von Problemen & Ideen

Ergebnis-beitrag

Komplexität

1. Quick Wins Inkrementelle Effizienzgewinne (z.B. Administration, Kommunikation)

2. Leuchttürme Aha- und Ergebniseffekte (z.B. Marketing, Unternehmens-wissen)

3. Strategische Wetten Strategischer Wettbewerbs-vorteil in Aussicht

Zeit

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Quick Win, Leuchtturm oder Strategische Wette?

Nehmt eure gesammelten Ideen – und ordnet jede ins Framework ein.

1

Wie hoch ist die Umsetzungskomplexität?

Brauche ich spezielle Daten, IT-Infrastruktur, Budget oder Freigaben?

2

Wie groß ist der Ergebnisbeitrag?

Für mich persönlich, mein Team oder mein Unternehmen?

3

Wie schnell könnte ich das umsetzen?

In einer Woche, einem Monat oder einem Jahr?

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Das AITI-Priorisierungsframework – welche Ideen zuerst?

ERGEBNISBEITRAG

KOMPLEXITÄT

QUICK WINS

Niedrige Komplexität

Administration, Kommunikation, Texterstellung

⏱ Tage bis Wochen

LEUCHTTÜRME

Mittlere Komplexität

Marketing, Wissensmanagement, Kundenservice

⏱ Wochen bis Monate

STRATEGISCHE WETTEN

Hohe Komplexität

Neue Geschäftsfelder, skalierbare KI-Systeme

⏱ Monate bis Jahre

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Reflexion

Priorisierungsframework

Was waren eure Erfahrungen hiermit? Wie hat es euch persönlich geholfen?

Wie viel komplexer ist dieser Schritt im Vergleich zum vorherigen?

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IDEE

Beschreibe die Idee!

Quick Win

Welchen Wert schafft diese Idee?

Leuchtturm

Strategische Wette

Name

Schritt 3 – Opportunity Canvas

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Reflexion

Opportunity Canvas

Was waren eure Erfahrungen hiermit? Wie hat es euch persönlich geholfen?

Wie viel komplexer ist dieser Schritt im Vergleich zum vorherigen?

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Schritt 4: Das AITI Use Case Canvas

Folie 24, Bild aus dem Deck (Grafik 18)
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Reflexion

Use Case Canvas

Was waren eure Erfahrungen hiermit? Wie hat es euch persönlich geholfen?

Wie viel komplexer ist dieser Schritt im Vergleich zum vorherigen?

Hinweis: Der Use Case Canvas baut auf vielen Wissensankern auf – Compliance, Kosten, Stakeholder, ROI. Wer damit arbeitet, kommt schon sehr weit.

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Der Use Case Canvas verlangt schon einiges

Vier Bereiche statt vier Felder: Idee, Umsetzbarkeit, Lösung, Kosten & Nutzen. Plötzlich tauchen Fragen auf, die beim Opportunity Canvas noch nicht da waren: Welche Stakeholder? Welche Datenqualität? Welche Erfolgskriterien? Manche Felder sind schwer auszufüllen – und das ist kein Fehler, sondern ein Signal.

Idee

___ ___ ?

Umsetzbarkeit

___ ? ?

Lösung

? ___ ?

Kosten & Nutzen

? ? ___

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Ausblick – was noch kommt

1

3

OPPORTUNITY CANVAS

5

2

4

PRIORISIERUNG

USE CASE CANVAS

IDEEN GENERIERUNG

CRISP-DM

5

Sprechernotiz

https://miro.com/app/board/uXjVLZYwces=/?share_link_id=340605864455

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Es gibt noch einen fünften Schritt – CRISP-DM

CRISP-DM setzt dort an, wo der Use Case Canvas an seine Grenzen kommt. Er vertieft die Felder, die im Canvas oft noch grob bleiben: technische Lösung, Datenverfügbarkeit, Erfolgskriterien. Es ist zwar zusätzliches Werkzeug oben drauf – aber es harmoniert mit den bisherigen. Wir schauen uns CRISP-DM später in Modul 2 in Ruhe an. Heute reicht es, dass ihr wisst: Es existiert. Und es kommt sanft hinzu.

Gut zu wissen: Nicht jeder Use Case braucht CRISP-DM. Für Quick Wins ist er zu groß. Aber für Leuchttürme und strategische Wetten ist es ein extrem wertvolles Instrument.

Folie 28, Bild aus dem Deck (Grafik 7)
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Was erwarten Unternehmen von euch?

Wir packen euren Werkzeugkoffer aus Modul 1 aus. Wir klären, was sich in Modul 2 verändert und was Unternehmen von euch erwarten. Ihr lernt drei Unternehmen kennen, mit denen ihr 20 Tage arbeitet.

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Jetzt machen wir einen Mentalitätswechsel

Bis jetzt haben wir geschaut, was ihr könnt. Jetzt schauen wir, was ein Unternehmen von euch erwartet. Der Werkzeugkoffer bleibt der gleiche. Aber der Rahmen, in dem ihr ihn einsetzt, verändert sich.

WAS KANN ICH?

WIE LIEFERE ICH?

Folie 31

Modul 1 war Exploration. Modul 2 ist Auftrag.

Modul 1

Erkundung: Was kann KI? Eigene Themen, eigene Tempi Freie Tool-Wahl Reflexion über die eigene Zukunft

Modul 2

Anwendung: Wie löse ich dieses Problem mit KI? Vorgegebene Probleme, klare Bedingungen Tool oft vom Unternehmen vorgegeben Lieferung für ein Unternehmen

Wichtig: Ein fester Rahmen kommt von den Beispielunternehmen – Moosrasen, IHK, Verlag. Bei euren eigenen Use Cases bleibt ihr potenziell frei. Wir sagen euch jeweils klar, ob der freie Use Case Modus gilt.

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Am Ende von Modul 2 entwickelt ihr eine eigene KI-Strategie

In 20 Tagen werdet ihr eine vollständige KI-Strategie für einen Unternehmensbereich entwickeln und präsentieren – mit Vision, Use Cases und konkretem Umsetzungsplan durch Crisp-DM. Je nach Unternehmen reicht das von einer Vertriebs-KI-Strategie mit Quick-Win-Fokus bis zu einer strategischen Wette für die Neugestaltung einer ganzen Kernwertschöpfung.

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Eure Reise dorthin

Übergeordnet: Ihr werdet euren Methodenkoffer souverän führen. Wiederholtes Anwenden an realen Unternehmen, plus CRISP-DM als zusätzliches Werkzeug für tiefere Use Cases.

1. Ihr werdet euren Berufsalltag und die Gruppe verstehen. Standortbestimmung: Was bringe ich mit, wie sieht die Realität in verschiedenen Branchen aus?

2. Ihr werdet Prozesse analysieren und für KI bewerten. Vom Process Canvas bis zur tiefen Hinterfragung komplexer Use Cases mit CRISP-DM.

3. Ihr werdet eine KI-Strategie für einen Unternehmensbereich entwickeln. Alles zusammenführen – Methodenkoffer, Prozesse, Use Cases, Unternehmenskontext.

Folie 34

Und immer wieder Platz für Praxis zur Erweiterung & dem Ausbau eurer eigenen Use Cases

Folie 34, Bild aus dem Deck (Grafik 4)
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Realitäts-Check: Wo stehen deutsche Unternehmen wirklich?

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KI-Kompetenz in 4 Stufen

STUFE 01 Verstehen & Anwenden

STUFE 02 In KI denken

STUFE 03 Integrieren & Verantworten

STUFE 04 Gestalten & Führen

Die meisten Unternehmen sind auf Stufe 1: Verstehen & Anwenden.

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Make vs. Buy

BUY AI

MAKE AI

0

1

2

3

Fertigmodell

Eigenes Sprachmodell

Finetuning

Tool

Die meisten Unternehmen sind auf Stufe 0/1 – Buy oder API. Make ist für 99% keine Option.

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Wo stehen deutsche Unternehmen wirklich?

Die Realität in deutschen Unternehmen: Sie stehen noch ganz am Anfang. Die meisten sind nicht weit – weder kulturell noch technisch.

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Keine Warnung. Eine Stellenausschreibung.

95 %

der KI-Pilotprojekte in Unternehmen liefern keinen messbaren ROI.

Quelle: MIT NANDA, 2025

Das ist keine Warnung. Das ist eine Stellenausschreibung. Genau für Menschen wie euch. Ihr landet (vermutlich!) nicht in Hochleistungs-Tech-Startups. Ihr kommt in deutsche Unternehmen, die gerade dabei sind, das Naheliegende zu organisieren.

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Was Unternehmen von euch erwarten

Wir haben ein Problem. Lös es. Nicht: Erkunde, was möglich wäre. Wir haben Budget X. Halte dich dran. Wir nutzen Tool Y. Arbeite damit. Wechseln ist keine Option. Wir haben Compliance, Betriebsrat, IT-Vorgaben. Berücksichtige sie. Wir wollen ein Ergebnis: eine Richtlinie, einen Prozess, einen funktionierenden Use Case. Nicht: einen Foliensatz mit Möglichkeiten. Wir haben keine Ahnung was wir von KI erwarten können. Wir möchten dass du diese 100 Sachen löst.

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Was sind die drei Lehrunternehmen?

Wir packen euren Werkzeugkoffer aus Modul 1 aus. Wir klären, was sich in Modul 2 verändert und was Unternehmen von euch erwarten. Ihr lernt drei Unternehmen kennen, mit denen ihr 20 Tage arbeitet.

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Drei Unternehmen – drei Geschichten

Wir stellen jedes Unternehmen vor Wir diskutieren & erarbeiten gemeinsam: Was seht ihr? Was kennt ihr? Wir lösen auf: Kernprozesse, Handlungsdruck, erste KI-Ideen Am Ende ziehen wir das Fazit zusammen

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Unternehmen 1: Moosrasen GmbH

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Unternehmen 1: Moosrasen GmbH – Wer sind sie?

Identität

Junges GaLaBau-Startup, Nische: Moosrasen verlegen 5 Personen: 2 technikaffine Gründer:innen + 3 Handwerker:innen Standort: Moosingen, Umland München

Geschäftsmodell

Produkt: Moosrasen in Plattenform – verkaufen und verlegen Kein Mähen, keine Pflege, kein klassisches GaLaBau Kunden heute: Privathaushalte mit Eigenheim Wachstumsziel: Gewerbe, Schulen, perspektivisch öffentliche Aufträge Jeder Auftrag ist einmalig – kein Wartungsvertrag, kein Abo

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Unternehmen 1: Moosrasen – Was denkt ihr?

KI und das Handwerk

Wo könnte KI hier helfen – und wo nicht? Was ist eurer Meinung nach der größte Hebel für ein Unternehmen wie dieses?

Branchen-Vergleich

Kennt ihr andere Branchen oder Unternehmen ähnlicher Art – kleines Team, physische Kernleistung, Wachstumsambitionen? Was passiert dort mit KI?

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Unternehmen 1: Moosrasen – Jetzt seid Ihr dran

Was sind die Kernprozesse? Wo kann KI unterstützen? Wie stark und wo sind Prozesse von KI-Disruption betroffen? etc. 20 Minuten Ideen sammeln in Miro

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Unternehmen 1: Moosrasen GmbH – Unsere Einschätzung

Kernprozesse

Akquise & Beratung: Kunden gewinnen, Flächen einschätzen, Angebote schreiben Verlegung vor Ort: Handwerkliche Arbeit – physisch, nicht digitalisierbar Marketing & Vertrieb: Website, Social Media, Lead-Generierung Auftragsabwicklung: Terminplanung, Routenplanung, Ressourceneinsatz

Handlungsdruck

Gering bis mittel – die Kernleistung ist KI-fern. Der Druck kommt nicht von außen, sondern von innen: Das Wachstumsziel erfordert skalierbare Prozesse in Vertrieb, Kommunikation und Akquise.

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Unternehmen 2: Industrie & Handelskammer (IHK)

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Unternehmen 2: IHK – Wer sind sie?

Identität

Öffentlich-rechtliche Körperschaft, gesetzlicher Auftrag Ca. 350 Mitarbeitende Hauptgebäude + regionale Geschäftsstellen Personalrat aktiv und mitbestimmend

Was machen sie?

Mitgliedsbetreuung: Beratung und Vertretung der regionalen Wirtschaft Berufliche Bildung: Ausbildung, Prüfungen, Weiterbildung Hoheitliche Aufgaben: Beglaubigungen, Bescheinigungen, Sachverständigenwesen Finanzierung: Pflichtbeiträge der Mitglieder – kein klassischer Marktdruck, aber politische Erwartungshaltung

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Unternehmen 2: IHK – Was denkt ihr?

Wo greift KI – und wo nicht?

Diese Organisation hat sehr unterschiedliche Aufgaben. Welche davon könnten durch KI verändert werden – und welche bleiben eurer Meinung nach außen vor? Warum?

Branchen-Vergleich

Kennt ihr andere große, regulierte Organisationen – aus eigener Erfahrung, aus dem Bekanntenkreis oder aus Branchen, in die ihr wollt? Wie gehen solche Strukturen typischerweise mit Veränderungen um?

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Unternehmen 2: IHK – Jetzt seid Ihr dran.

Was sind die Kernprozesse? Wo kann KI unterstützen? Wie stark und wo sind Prozesse von KI-Disruption betroffen? etc. 20 Minuten Ideen sammeln in Miro https://miro.com/app/board/uXjVHSh97LA=/

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Unternehmen 2: IHK – Unsere Einschätzung

Kernprozesse – gemischtes Bild

Stark betroffen: Beratung, Auskunft, Texterstellung, Wissensmanagement Mittel betroffen: Bildung & Prüfungen – Achtung: Hochrisiko-KI nach EU AI Act Kaum betroffen: Hoheitliche Verwaltung, persönliche Beratungstermine, Gremien

Handlungsdruck

Mittel – von außen: Mitglieder fragen täglich »Wie nutzen wir KI?« und erwarten Antworten. Von innen: Schatten-KI ist real, Modernisierungsdruck wächst, demografischer Wandel frisst Wissen weg.

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Unternehmen 3: Küstenkurier Verlag

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Unternehmen 3: Küstenkurier Verlag – Wer sind sie?

Identität

Traditionsreiche regionale Tageszeitung, norddeutsche Küste Ca. 120 Mitarbeitende: Redaktion, Anzeigen, Vertrieb, Verwaltung, IT Gegründet nach dem Zweiten Weltkrieg – jahrzehntelang wirtschaftlich stabil Betriebsrat aktiv, Redaktion mit starker fachlicher Identität

Geschäftsmodell – alle drei Säulen unter Druck

Print-Abonnements: historisch stärkste Säule, rückläufig, demografisch sterbend Online-Werbung & Anzeigen: von Google/Meta dominiert, Margen erodieren Digital-Abos (Paywall): wachsend, aber mühsam Seit 2010: Auflage halbiert, junge Leser:innen weg, Anzeigenkunden weg

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Unternehmen 3: Küstenkurier Verlag – Was denkt ihr?

Aus eurer Erfahrung

Wer hat in einer Branche gearbeitet, die durch Digitalisierung oder KI unter existenziellem Druck steht – oder stand? Wie hat das Unternehmen reagiert? Was hat funktioniert, was nicht? Oder: Kennt ihr solche Fälle aus dem Bekanntenkreis oder aus Branchen, in die ihr wollt?

Wenn das Kernprodukt selbst bedroht ist

GenAI kann Texte schreiben. Was macht das mit einem Unternehmen, dessen Kernleistung genau das ist? Gibt es eine Antwort darauf – oder ist das das Ende? Was würdet ihr tun, wenn ihr dort Verantwortung tragt?

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Unternehmen 3: Küstenkurier Verlag – Jetzt seid Ihr dran.

Was sind die Kernprozesse? Wo kann KI unterstützen? Wie stark und wo sind Prozesse von KI-Disruption betroffen? etc. 20 Minuten Ideen sammeln in Miro https://miro.com/app/board/uXjVHSh97LA=/

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Küstenkurier – unsere Einschätzung

Kernprozesse – direkt betroffen

Lokale Berichterstattung: einzigartiger Wert, persönliche Quellen – schwer ersetzbar Überregionale News: Agenturmeldungen aufbereiten – KI-Unterstützung am realistischsten Anzeigengeschäft: Vermarktung, Stellenmarkt – KI als Effizienzwerkzeug Online & SEO: Newsletter, Social Media, Push – KI-Hebel vorhanden

Handlungsdruck

Maximal – die nächsten 5 Jahre entscheiden über Existenz oder Niedergang. Kein Luxus, sondern Überlebensfrage. Die zentrale strategische Frage: Was ist Journalismus, wenn KI Texte schreibt? Und wofür zahlen Leser:innen noch?

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Zusammenfassung

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Drei Unternehmen – drei Disruptions-Level

Level 1 – Geringe Disruption

Moosrasen GmbH KI berührt nur die Begleitprozesse. Die Kernleistung ist nicht betroffen. Der Druck kommt aus dem eigenen Wachstumsziel. Typ: Wachstumsfall

Level 2 – Mittlere Disruption

IHK Teile der Kernwertschöpfung sind direkt betroffen, andere kaum. Der Druck kommt von außen und von innen. Typ: Modernisierungsfall

Level 3 – Maximale Disruption

Küstenkurier Die Kernwertschöpfung selbst ist bedroht. Existenzielle Frage: Neuerfindung oder Niedergang. Typ: Überlebensfall

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Wir packen unseren KI Koffer…

…und besuchen die 3 Lehrunternehmen um gemeinsam Quick-Wins zu brainstormen und zu priorisieren.

Ausblick - Tag 22

Folie 61

Vielen Dank! Tag 21 geschafft!

AI Transformation Institute