Folien: Unternehmen lesen: IST-Zustand, Softwarekategorien & digitale Reife
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Folien: Unternehmen lesen: IST-Zustand, Softwarekategorien & digitale Reife

Alle 51 Folien aus AppliedAIProfessional-M2-W1-T2.pptx, maschinell aus dem Deck gespiegelt am 2026-09-23. Diese Seite ist keine redaktionelle Auswertung. Sie zeigt, was im Deck steht, einschließlich Sprechernotizen. Die kuratierte Auswertung steht auf der Tagesseite.

Folie 1

Applied AI Professional TAG 22

AI Transformation Institute

22. September 2026

Jan-Philipp Krum

Folie 2

UNSER CODE OF KNOWLEDGE TRANSFER

#GernePerDu

#SonstFragenWir

#ImmerFragen✋

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

Folie 3

Lernziele für Heute

1

2

3

verstehst du, was du in jedem Unternehmen vorfindest, Tools, Prozesse, Daten.

kannst du digitale Reife entlang von Substanz und Veränderungsfähigkeit einordnen.

ordnest du am Fall Nordlicht Energie Unternehmen, Bereiche und Use Cases ein.

Nach diesem Tag…

…hast du den Sprung von "Methoden kennen" zu "Unternehmen lesen" gemacht.

Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

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Tag 22 – Unser Plan für heute

Zeit

Phase

Inhalt

09:00 – 09:30

Einstieg

Checkpoint, KI-News & Lernziele für heute

09:30 – 10:30

Theorie Block 1

Du baust nie auf der grünen Wiese

10:30 – 12:00

Theorie Block 2

Software-Biografie, Tool-Zuordnung (inkl. Praxis 1)

12:00 – 12:30

Mittagspause

Mittagspause

12:30 – 13:30

Theorie Block 3

Digitale Reife

13:30 – 16:00

Praxis 2

Case Study Nordlicht Energie

16:00 – 16:15

Abschluss

Reflexion, Sicherung & Ausblick auf Tag 23

Folie 5

Euer Dozent für Heute

Jan-Philipp Krum

Beratender Betriebswirt (BBA), ausgebildeter Trainer & zertifizierter KI-Experte (IBM, Microsoft, University of Oxford / Saïd BS) 10+ Jahre Berufserfahrung in diversen globalen Medienkonzernen (u. a. Red Bull Media House, Warner Music), zuletzt Innovation Board Member bei Sony Music 70+ selbstständige KI-Schulungen und Trainings in 2025 für Konzernkunden, Behörden, Universitäten sowie KMU, 800+ Teilnehmende zertifiziert „Smart statt hart“-Ansatz: Befähigung steht im Vordergrund, ebenfalls ausgebildeter Trainer für Selbst-, Zeit- und Stressmanagement

Selbstständiger Berater & Trainer für KI-Kompetenz

Folie 5, Bild aus dem Deck (Grafik 4)
Sprechernotiz

MA machen lassen – micht alles Vorbesetimmen, speed I Bei Mitarbeiter Helfen Schulungen, Multiplikatoren , Center of Excellellence Strategische Richtung klar definieren: Vision und Mission deutlich kommunizieren Langfristige Ziele und kurzfristige Meilensteine festlegen Schlüsselindikatoren für Erfolg bestimmen Einbindung und Empowerment der Mitarbeiter: Nutzung von Basis Tools ermöglichen Fortbildungen und klare Regeln zur Nutzung Ermutigung eigene Projekte zu entwerfen Tools und Ressourcen für Tools oder iegene Entwicklungen bereitstellen: Erfolgsmessung und Anpassung: Strategische Leitlinie + Mitarbeiter mitnehmen! -> Angst nehmen + Technologieverständnis + Compliance einhalten -> Schulungen von einzelnen Team für Use Cases

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Checkpoint & Wiederholung

1

2

3

Think Big, Start Small, Iterate Often. Das Leitmotto aus Modul 1 bleibt unser Kompass: Groß denken, klein anfangen, oft iterieren.

Euer Methodenkoffer ist gepackt: Ideengenerierung, Priorisierung, Opportunity Canvas und Use Case Canvas, vier Werkzeuge entlang des AITI Double Diamond.

Drei Unternehmen begleiten euch durch die nächsten 20 Tage: Moosrasen GmbH, IHK und Küstenkurier Verlag. Jedes mit einem anderen Disruptions-Level.

Folie 7

Schritt 1: Generierung von Problemen & Ideen

Folie 7, Bild aus dem Deck (Picture 4)
Sprechernotiz

https://miro.com/app/board/uXjVLZYwces=/?share_link_id=340605864455

Folie 8

Schritt 2: Priorisierung von Problemen & Ideen

Ergebnis-beitrag

Komplexität

1. Quick Wins Inkrementelle Effizienzgewinne (z.B. Administration, Kommunikation)

2. Leuchttürme Aha- und Ergebniseffekte (z.B. Marketing, Unternehmens-wissen)

3. Strategische Wetten Strategischer Wettbewerbs-vorteil in Aussicht

Zeit

Folie 9

IDEE

Beschreibe die Idee!

Quick Win

Welchen Wert schafft diese Idee?

Leuchtturm

Strategische Wette

Name

Schritt 3 – Opportunity Canvas

Folie 10

Alle unserer 3 Lehrunternehmen benötigen Quick Wins!

Welche Ideen fallen euch für die Lehrunternehmen ein? Wie priorisiert ihr diese in der Gruppe? Erstellt jeweils ein AITI Opportunity Canvas je Quick Win - 3 Gruppen - Jede Gruppe arbeitet nacheinander an jedem Unternehmen

Folie 11

Pitch-Time: Quick-Wins für die 3 Lehrunternehmen

Folie 11, Bild aus dem Deck (Picture 2)
Sprechernotiz

Kurze Erinnerung an die letzte Einheit; „RPA-Pipeline mit LLM-Call“ (Input → LLM → Mapping → Output) Heute bündeln wir die Schritte in einen Agenten, der versteht, entscheidet und handelt.

Folie 12

Quick Wins – Leuchttürme – Strategische Wetten

Wachstumsfall (Level 1)

KI berührt die Kernleistung kaum. Der Hebel liegt in Begleitprozessen. KI ist Wachstumstreiber, kein primäres Überlebensthema – falls die Konkurrenz KI jedoch als Wachstumshebel nutzt, könnte es problematisch werden. Fokus: Quick Wins

Modernisierungsfall (Level 2)

Teile der Kernwertschöpfung sind betroffen. Differenziertes Vorgehen nötig. KI ist Modernisierungswerkzeug – Anbindung an bestehende Systeme -Compliance-Auflagen und Change-Management-Aufwand. Fokus: Quick Wins + Leuchttürme

Kernwertschöpfung mit KI neu denken (Level 3)

Die Kernwertschöpfung selbst steht zur Disposition - KI Strategie muss Neuerfindung der Wertschöpfung einschließen. Der Ergebnisbeitrag muss groß sein und die Veränderung ist immer komplex Fokus: Quick Wins + Leuchttürme + Strategische Wetten

Folie 13

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen?

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen? Was für Software Tools kennen wir bereits? Was für Software Kategorien gibt es? Messfaktoren für digitale Reifen? Wo stehen unsere drei Lehrunternehmen?

Folie 14

Du baust nie auf der grünen Wiese

KI-Projekte starten nicht bei null. Jedes Unternehmen hat eine Geschichte, gewachsene Strukturen und laufende Systeme. Unternehmen und Kontaktpersonen haben Ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen an KI Der erste Job ist nicht gestalten — sondern verstehen.

Tools & Software

Prozesse & Abläufe

Daten & Informationen

Folie 15

Was steckt in einem Unternehmen?

Tools & Software

CRM, ERP, Kollaboration, Branchensoftware Die digitalen Werkzeuge, die täglich im Einsatz sind.

Prozesse & Abläufe

Wie Arbeit organisiert ist Von etablierten Workflows bis zu informellen, gelebten Abläufen.

Daten & Informationen

Was gesammelt, gespeichert, genutzt wird Die Grundlage für jeden ernsthaften KI-Einsatz.

Folie 16

Was wird gebraucht damit die Use Cases funktionieren?

Unterstützende Faktoren

Organisation

Struktur

Governance

Menschen

Kompetenzen

Kommunikation

Technologie

Infrastruktur

Daten

Ecosystem

Partner

Start-ups

Sprechernotiz

Tonspur -optionen um zu starten

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Entscheidungen der Vergangenheit prägen die Zukunft

Was bereits im Einsatz ist, gibt den Rahmen vor. Vergangene Softwareentscheidungen bestimmen, was heute und morgen mit KI möglich ist. Abhängigkeiten, Datensilos und gewachsene Systeme sind die Realität — keine Ausnahme.

Vergangenheit

Heute & Morgen

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Deine erste Frage: Was ist bereits geschehen?

01

Gibt es bereits einen KI Toolzugang?

02

Was hat funktioniert, was ist gescheitert?

03

Gibt es Besonderheiten die man beachten muss? Spezielle Systeme oder Anforderungen die beachtet werden müssen?

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Was für Software Tools kennen wir bereits?

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen? Was für Software Tools kennen wir bereits? Was für Software Kategorien gibt es? Was ist ein Prozess? Messfaktoren für digitale Reifen? Wo stehen unsere drei Lehrunternehmen?

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Jetzt bist du dran: Deine Software-Biografie

15 min

Einzelarbeit im Miro-Board Je Tool ein Notizzettel. Je mehr, desto besser.

1

Name des Tools

2

Was hat das Tool gemacht?

3

In welcher Branche hast du es genutzt?

4

In welchem Unternehmen und in welcher Rolle?

5

Wie war deine Erfahrung? Gut, beliebt, schwer zu bedienen?

https://miro.com/app/board/uXjVHSmyzbQ=/

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Was für Software Kategorien gibt es?

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen? Was für Software Tools kennen wir bereits? Was für Software Kategorien gibt es? Was ist ein Prozess? Messfaktoren für digitale Reifen? Wo stehen unsere drei Lehrunternehmen?

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Softwarekategorien — eine Auswahl

Keine vollständige Liste — wir zeigen einige, ihr bringt weitere mit. Welche euch begegnen, hängt von Branche, Abteilung und Arbeitsabläufen ab. Es gibt Pfadabhängigkeiten: Wer in bestimmte Richtungen geht, begegnet bestimmten Tools aus Prinzip. Eure Erfahrungen aus der Software-Biografie ergänzen das, was wir zeigen.

CRM

ERP

Projektmanagement

Branchensoftware

Kollaboration

Folie 23

CRM - Customer Relationship Management

Verwaltung von Kundenbeziehungen und Vertriebsprozessen. Kernfrage: Wer ist mein Kunde, was weiß ich über ihn, wo steht er im Prozess? Genutzt von: Vertrieb und Kundenservice. Moderne CRMs wachsen in Richtung Marketing — E-Mail-Kampagnen, Automatisierung, Lead-Nurturing. Die Grenzen zwischen Softwarekategorien verschwimmen zunehmend.

CRM

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Bekannte CRM-Anbieter

Salesforce

Weltweit bekannt

HubSpot

CRM + Marketing

PipeDrive

Vertriebsfokus

Microsoft Dynamics

Microsoft-Ökosystem

Zoho CRM

Günstige indische Alternative

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ERP — Enterprise Resource Planning

Zentrales Steuerungssystem für alle Unternehmensprozesse — Finanzen, Einkauf, Lager, Produktion, HR. Das Rückgrat eines Unternehmens — alle Abteilungen laufen hier zusammen. Genutzt von: fast allen Abteilungen, zentral gesteuert von IT und Finanzen. Oft über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen — starke Pfadabhängigkeit.

ERP

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Bekannte ERP-Anbieter

SAP

Weltmarktführer

Microsoft Dynamics 365

Microsoft-Ökosystem

Oracle ERP

Enterprise-Fokus

pds

Handwerk & Bau

GUS Group

Chemie & Lebensmittel

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Projektmanagement-Software

Planung, Steuerung und Nachverfolgung von Aufgaben und Projekten. Von einfachen To-do-Listen bis zu komplexer Ressourcen- und Zeitplanung. Genutzt von: Teams aller Abteilungen — besonders IT, Marketing, Consulting. Oft der erste Berührungspunkt mit digitaler Zusammenarbeit in Teams.

PM

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Bekannte Projektmanagement-Anbieter

Asana

Aufgaben & Teams

Monday.com

Flexibles PM

Jira

Software-Entwicklung

Notion

Agile Startups

ClickUp

All-in-One

Microsoft Project

Enterprise PM

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Branchensoftware — wenn Standard nicht reicht

Speziallösungen für spezifische Branchen — nicht universell einsetzbar. Tief integriert in Fachprozesse, oft über Jahrzehnte gewachsen. Stark geprägt von regulatorischen Anforderungen: Krankenkassensysteme, Ausschreibungsplattformen, behördliche Meldewege. Hier liegen oft die größten Datenmengen und die stärksten Abhängigkeiten. Genutzt von: Handwerk, Medizin, Verlag, Recht, öffentliche Verwaltung.

Branche

spezifisch

Folie 30

Bekannte Branchensoftware-Beispiele

CMS / Redaktionssystem

Verlag & Medien

Dampsoft

Zahnarztpraxen

Lexware

KMU Buchhaltung

pds

Handwerk & Bau

Ausbildungsverwaltung

IHK & Bildung

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Kollaborationssoftware — die tägliche Arbeitsumgebung

Tools für Kommunikation, gemeinsames Arbeiten und Wissensaustausch. Oft die meistgenutzte Software im Alltag — jeder berührt sie täglich. Bildet die Grundlage, auf der alle anderen Tools zusammenwirken. Genutzt von: allen Mitarbeitenden quer durch alle Abteilungen.

Chat

Docs

Video

Files

Tasks

Folie 32

Bekannte Kollaborations-Anbieter

Microsoft 365

Teams, SharePoint, OneDrive

Google Workspace

Gmail, Drive, Meet

Slack

Team-Kommunikation

Notion

Wissensmanagement

Zoom

Video & Meetings

Folie 33

KI als Angriff auf ERP?

Y Combinator hat vor 2 Jahren explizit nach KI Start Ups gesucht die diese Industrie dissruptieren möchten Warum?

🎬 Eingebettetes Medium im Deck: Onlinemedien 17 (nicht extrahiert)

Folie 34

Tools & Applications: „There is an AI for that“

GPU Hardware

Cloud

Closed Source Models

Tools & Applications

Open Source Models

Der Markt ist unübersichtlich und dynamisch, und der Mehrwert bleibt zu testen.

Folie 34, Bild aus dem Deck (Picture 1)
Sprechernotiz

Bevor wir nach den Startgeien Fragen: Wie sieht die Wie sehen die Wertschöpfungsstufen heute für Generative KI aus? Und welche Fragen sind damit Verbunden

Folie 35

Tools & Applications: „SaaS looking for future“

GPU Hardware

Cloud

Closed Source Models

Tools & Applications

Open Source Models

Bestehende Lösungen schaffen auch Zugang zu KI.

Folie 35, Bild aus dem Deck (Picture 8)Folie 35, Bild aus dem Deck (Picture 10)Folie 35, Bild aus dem Deck (Picture 14)Folie 35, Bild aus dem Deck (Picture 2)Folie 35, Bild aus dem Deck (Grafik 8)
Sprechernotiz

Bevor wir nach den Startgeien Fragen: Wie sieht die Wie sehen die Wertschöpfungsstufen heute für Generative KI aus? Und welche Fragen sind damit Verbunden

Folie 36

Jetzt im Miro: Ordne deine Tools zu

15 min

Einzelarbeit im Miro-Board Nimm deine Tools aus der Software-Biografie. Ordne jedes Tool einer Kategorie zu. Passt ein Tool nicht rein? Nutze die Kategorie Sonstige.

CRM

Kundenbeziehungen & Vertrieb

ERP

Unternehmenssteuerung & Prozesse

Projektmanagement

Aufgaben, Planung & Teams

Branchensoftware

Speziallösungen & Compliance

Kollaboration

Kommunikation & Zusammenarbeit

Sonstige

Passt in keine Kategorie?

https://miro.com/app/board/uXjVHSmyzbQ=/

Folie 37

Messfaktoren für digitale Reife?

Ihr habt eben über eure Tools, Systeme und Erfahrungen gesprochen. Manche Unternehmen sind schnell, andere zäh — manche haben viele Systeme, andere fast keine. Das hat Folgen: Wo KI ansetzen kann, hängt nicht nur vom Use Case ab — sondern vom Unternehmen selbst. Das gilt auch über die technische Ebene hinaus – Kultur und Organisationsstruktur. Heute schauen wir uns an, wie man das systematisch einordnet.

Folie 38

Das Paradox der digitalen Reife

STARTUP

Systeme wenige, einfach Datenbasis dünn, unstrukturiert Entscheidungswege kurz Veränderungsfähigkeit hoch

ETABLIERTE INSTITUTION

Systeme viele, gewachsen, prozessorientiert Datenbasis umfangreich, oft sensibel Entscheidungswege lang, hierarchisch, Mitbestimmung Veränderungsfähigkeit langsam, vorsichtig, Use Case / Abteilungs- abhängig

UNTERNEHMEN UNTER DRUCK

Systeme viele, gewachsen, branchenspezifisch Datenbasis umfangreich, schlecht erschlossen Entscheidungswege mittel, mit Spannungen Veränderungsfähigkeit gemischt — durch Existenzdruck

Die Frage: Wer ist „reifer" für KI?

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Messfaktoren für digitale Reife

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen? Was für Software Tools kennen wir bereits? Was für Software Kategorien gibt es? Messfaktoren für digitale Reifen? Case Study Digitale Reife

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Reife hat zwei Seiten

Digitale Substanz Was ist da? Daten, Systeme, digitalisierte Prozesse. Veränderungsfähigkeit Wie schnell kann das Unternehmen handeln? Hierarchien, Stakeholder, Kultur.

Junges, agiles Unternehmen wenig Substanz + hohe Veränderungsfähigkeit

Digitaler Idealfall viel Substanz + hohe Veränderungsfähigkeit

Schwierigster Start wenig Substanz + niedrige Veränderungsfähigkeit

Etablierte Institution viel Substanz + niedrige Veränderungsfähigkeit

Digitale Substanz →

Veränderungsfähigkeit →

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Case Study: Digitale Reife

Was ist der IST-Zustand in Unternehmen? Was für Software Tools kennen wir bereits? Was für Software Kategorien gibt es? Messfaktoren für digitale Reifen? Wo stehen unsere drei Lehrunternehmen?

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Case Study: Lernt die Nordlicht Energie kennen

280

Mitarbeitende

95.000

versorgte Haushalte

1998

als Bürgerinitiative gegründet

Eine regionale Energiegenossenschaft an der Nordseeküste — eingespannt zwischen genossenschaftlichen Werten, regulatorischem Pflichtprogramm und Energiewende-Tempo. Heute Strom- und Wärmeversorger für Ostfriesland mit 12.500 Mitgliedern, drei Windparks, zwei Solaranlagen und einem Wärmenetz.

Stromvertrieb · Eigenerzeugung · Mitgliedergeschäft

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Phase 1 - Wo steht Nordlicht?

Junges agiles Unternehmen

Digitaler Idealfall

Schwierigster Start

Etablierte Institution

Veränderungsfähigkeit →

Digitale Substanz →

Euer Auftrag

Einigt euch in der Gruppe auf einen Punkt in der Matrix. Begründet eure Einschätzung.

15 min

Gruppenarbeit · 10 min Plenum

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Phase 2 - Jetzt bereichsweise

Junges agiles Unternehmen

Digitaler Idealfall

Schwierigster Start

Etablierte Institution

Veränderungsfähigkeit →

Digitale Substanz →

Die fünf Bereiche

Marktkommunikation & Netzbetrieb Kundenservice & Vertrieb Vorstand & Genossenschaftsverwaltung Anlagenbau & technische Betriebsführung Marketing & Mitgliederwerbung

Tragt für jeden Bereich einen Punkt in die Matrix ein. Was beobachtet ihr?

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Phase 3 - Use-Case-Ebene

Gruppe 1

A

Predictive Maintenance

für Windkraftanlagen — vom Pilot in den Regelbetrieb skalieren

Gruppe 2

B

KI-Chatbot

für den Kundenservice einführen

Gruppe 3

C

Vorstandsvorlagen

KI-gestützte Vorbereitung von Beschlussvorlagen für Vorstand und Aufsichtsrat

Wo steht Nordlicht in Bezug auf genau diesen Use Case? Welche digitale Substanz ist relevant? Welche Veränderungsfähigkeit? Welche externen Faktoren wirken — fördernd oder bremsend?

Detail-Briefing pro Use Case im Miro-Board.

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Was ist dein Learning aus der Case Study?

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Was wir gelernt haben

1

Reife ist keine Eigenschaft des Unternehmens

Sie ist eine Eigenschaft der Konstellation aus Use Case × Bereich × externen Faktoren.

2

Pauschale Bewertungen sind irreführend

Sie erzeugen Streit und liefern Durchschnittswerte, die nichts erklären.

3

Die richtige Frage ist use-case-spezifisch

Nicht: Wie reif ist das Unternehmen? — sondern: Wie reif für diesen Use Case? Was sind Hebel und Blocker?

4

Implikation für die KI-Strategie

Prüft Use Case für Use Case. Sortiert nicht das Unternehmen pauschal ein.

Vom pauschalen Urteil zur Use-Case-Spezifik.

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Tag 22 – Abschluss

Das nehmen wir mit

Wir starten nie auf der grünen Wiese. Jedes Unternehmen bringt Tools, Prozesse, Daten und gewachsene Entscheidungen mit. Reife ist use-case-spezifisch, nicht das Unternehmen ist reif oder nicht, sondern die Konstellation aus Use Case, Bereich und externen Faktoren.

Wer KI gestalten will, muss zuerst das Unternehmen lesen können. Bereichsweise, use-case-spezifisch, ohne Pauschalurteile.

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Ausblick - Tag 23

Wie sieht das mit der digitalen Reife bei unseren Lehrunternehmen aus?

Folie 51

Vielen Dank! Tag 22 geschafft!

AI Transformation Institute